Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Boden vorbereiten
- Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Das macht das spätere Lösen deutlich angenehmer, vor allem bei einem recht schweren Cheesecake. Den Rand kann man leicht einfetten, muss aber nicht unbedingt.
- Die normale Butter zusammen mit der braunen Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Falls die braune Butter schon vorbereitet und fest geworden ist, einfach sanft mit erwärmen. Nicht zu heiß werden lassen.
- Die Digestive-Kekse sehr fein zerbröseln. Das klappt im Mixer am schnellsten, notfalls aber auch mit einem stabilen Beutel und Nudelholz. Dann beide Butterarten zugeben und alles vermischen, bis die Krümel gleichmäßig feucht sind.
- Die Keksmasse in die Springform geben und zuerst auf dem Boden, dann am Rand fest andrücken. Mit einem Glas mit flachem Boden geht das schön gleichmäßig. Anschließend die Form für 30 Minuten kalt stellen, damit der Boden stabil wird.
Füllung anrühren
- Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen Frischkäse und braunen Zucker in eine große Rührschüssel oder in die Küchenmaschine geben.
- Beides glatt rühren, bis keine Zuckernester oder Frischkäseklümpchen mehr zu sehen sind. Nicht unnötig lange auf hoher Stufe schlagen. Gerade bei Cheesecake lohnt sich etwas Zurückhaltung, damit nicht zu viel Luft in die Masse kommt.
- Nun die Eier und das Eigelb nach und nach einarbeiten. Danach Vanille und Schlagsahne zufügen und nur so lange weiterrühren, bis alles verbunden ist. Die Masse soll cremig und gleichmäßig sein, aber nicht schaumig.
Cheesecake zusammensetzen
- Die gekühlte Form aus dem Kühlschrank nehmen und die Füllung hineingießen. Die Form ein paarmal sanft auf die Arbeitsplatte klopfen, damit größere Luftblasen entweichen. Das ist ein kleiner Schritt, macht später aber oft eine glattere Oberfläche.
- Falls am Rand noch lose Krümel sitzen, kann man sie kurz mit den Fingern andrücken. Dann die Form auf ein Blech oder einen Rost stellen und in den Ofen geben.
Backen und langsam abkühlen
- Den Brown-Butter-Cheesecake etwa 60 Minuten backen. Die Oberfläche darf am Ende leicht goldbraun sein. In der Mitte sollte der Kuchen noch ein wenig wackeln, wenn man die Form vorsichtig bewegt. Genau so soll es sein, weil er beim Abkühlen weiter fest wird.
- Den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen. Den Cheesecake darin langsam abkühlen lassen. Diese ruhige Abkühlphase hilft, Temperaturschocks zu vermeiden, und ich mache das bei gebackenen Cheesecakes fast immer so.
- Danach den Kuchen vollständig auf Zimmertemperatur kommen lassen und erst dann in den Kühlschrank stellen.
Kühlen und servieren
- Den Cheesecake über Nacht, mindestens aber 12 Stunden, kühlen. Erst danach anschneiden, sonst ist die Mitte oft noch zu weich. Für saubere Stücke das Messer zwischendurch kurz abwischen.
- Zum Servieren direkt aus dem Kühlschrank holen und 10 Minuten stehen lassen, wenn du ihn etwas weicher magst. Ich mag ihn leicht gekühlt, wenn die Füllung noch schön dicht und cremig ist.
Notizen
- Braune Butter kann gut vorab zubereitet werden. Wichtig ist nur, sie vor der Verwendung wieder vorsichtig zu schmelzen, damit sie sich gleichmäßig mit den Keksbröseln verbindet.
- Wenn du keinen Food Processor hast, lassen sich die Kekse auch in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerdrücken. Sie sollten möglichst fein sein, damit der Boden später gut hält.
- Der Cheesecake hält sich im Kühlschrank problemlos 3 bis 4 Tage. Gut abgedeckt bleibt die Oberfläche schön frisch und nimmt keine fremden Gerüche an.
- Wer es noch etwas kräftiger mag, kann einen Teil des Vanilleextrakts durch eine kleine Prise Zimt ergänzen. Sehr wenig reicht schon, sonst wird der Geschmack zu dominant.
- Zum Anschneiden das Messer am besten in heißes Wasser tauchen und kurz abtrocknen. So werden die Stücke sauberer, gerade bei einer so cremigen Füllung.
