Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Boden vorbereiten
- Den Ofen auf 163 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten. Ich spanne das Papier gern direkt mit ein, dann verrutscht nichts.
- Die Keksbrösel mit der geschmolzenen Butter verrühren, bis alles gleichmäßig feucht aussieht. Die Mischung in die Form geben und auf dem Boden fest andrücken. Mit dem Boden eines Glases klappt das ziemlich ordentlich und ohne klebrige Finger. Wer mag, kann den Boden 8 Minuten vorbacken, dann wird er später noch etwas stabiler. Es geht aber auch ohne.
Frischkäsemasse anrühren
- Den Frischkäse in eine große Schüssel geben und cremig rühren, bis keine festen Stückchen mehr da sind. Dann Zucker und Vanille dazugeben und nur so lange weiterrühren, bis alles glatt ist.
- Die Eier einzeln auf niedriger Stufe unterrühren. Wirklich nur kurz, gerade bis sie verschwunden sind. Danach saure Sahne und Schlagsahne einarbeiten. Die Creme sollte glatt und recht weich sein, aber nicht schaumig. Wenn man hier zu lange mixt, kommt unnötig viel Luft hinein.
Drei Geschmacksrichtungen mischen
- Die Cheesecake-Masse in drei möglichst gleich große Portionen aufteilen. In die erste Portion die Karamellsauce rühren. In die zweite kommt die Schokoladensauce. In die dritte der abgekühlte starke Kaffee.
- Alle drei Massen nur kurz verrühren, bis sie gleichmäßig gefärbt sind. Gerade bei der Kaffeeportion lohnt es sich, den Kaffee wirklich komplett auskühlen zu lassen, damit die Creme nicht dünner wird als nötig.
In die Form geben und marmorieren
- Zuerst die Karamellmasse auf den Boden geben und glattstreichen. Danach die Schokoladenmasse portionsweise darauf verteilen. Zum Schluss die Kaffeemasse darübergeben.
- Mit einem Messer oder Holzstäbchen in lockeren Bewegungen durch die Creme ziehen. Ich mache dafür eher wenige, größere Schwünge statt ganz vieler kleiner Linien. So bleibt die Marmorierung sichtbar und die Aromen vermischen sich nicht zu stark.
Backen und langsam abkühlen
- Den Cheesecake auf der mittleren Schiene etwa 55 bis 60 Minuten backen. Die Mitte darf am Ende noch leicht wackeln, wenn man die Form vorsichtig bewegt. Genau dann ist der Punkt meistens richtig.
- Den Ofen ausschalten und die Tür einen kleinen Spalt öffnen. Den Kuchen noch 1 Stunde im Ofen stehen lassen. Dieses langsame Abkühlen hilft oft dabei, Risse zu vermeiden. Danach den Cheesecake herausnehmen und erst bei Raumtemperatur weiter abkühlen lassen.
Kühlen und servieren
- Den vollständig abgekühlten Kuchen mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen. Dann bekommt er die angenehm cremige, aber saubere Konsistenz, die man beim Anschneiden haben möchte.
- Vor dem Servieren mit geschlagener Sahne, Karamellstückchen und ein paar Bröseln dekorieren. Wer es etwas opulenter mag, gibt noch einen feinen Faden Karamellsauce darüber. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen, das macht wirklich einen Unterschied.
Notizen
- Dieser Caramel Chocolate Coffee Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag backen und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch runder.
- Statt Graham Crackern funktionieren auch Butterkekse oder Digestive Biscuits ohne Probleme.
- Wenn du eine kräftigere Kaffeenote möchtest, nimm Espresso statt Filterkaffee, aber gut abgekühlt.
- Die Schokoladensauce sollte eher dickflüssig sein. Sehr dünne Dessertsoßen machen die entsprechende Teigportion schnell zu weich.
- Gut gekühlt hält sich der Cheesecake etwa 3 Tage im Kühlschrank. Zum Einfrieren am besten ohne Topping portionsweise verpacken.
