Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten
- Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen. Den Rand kann man leicht fetten, muss man aber nicht zwingend, wenn sich der Kuchen nach dem Kühlen mit einem Messer vorsichtig lösen lässt.
- Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei Cheesecake lohnt es sich, die Form schon früh bereitstehen zu haben, damit die Masse nach dem Rühren nicht unnötig lange wartet.
Grundmasse anrühren
- Magerquark und Frischkäse in eine große Schüssel geben und erst einmal glatt rühren. Am besten nur so lange, bis keine groben Stückchen mehr zu sehen sind. Zu starkes Aufschlagen bringt unnötig Luft in die Masse, dann kann der Kuchen beim Backen eher reißen oder später stärker einfallen.
- Die Eier einzeln unterrühren. Danach Zucker und Zitronensaft dazugeben. Zum Schluss das Vanillepuddingpulver einarbeiten, bis eine glatte, cremige Masse entstanden ist. Mit Zutaten auf Raumtemperatur klappt das meist deutlich entspannter und die Füllung wird feiner.
Erdbeeranteil mischen
- Die Cheesecake-Masse gleichmäßig auf zwei Schüsseln verteilen. Erdbeeren fein pürieren und unter eine Hälfte rühren. Wer eine kräftigere Farbe möchte, kann hier ganz sparsam etwas rote Lebensmittelfarbe ergänzen. Gerade bei blassen Wintererdbeeren oder aufgetauten TK-Früchten sieht man das Muster dann später etwas deutlicher.
- Falls das Erdbeerpüree sehr dünn ist, lieber kurz prüfen, ob die rosa Masse deutlich flüssiger geworden ist als die helle. In dem Fall hilft es, sie ein paar Minuten stehen zu lassen. Meist bindet das Puddingpulver noch leicht nach.
Zebra-Muster schichten
- Zuerst 2 bis 3 Esslöffel der hellen Masse in die Mitte der vorbereiteten Form geben. Direkt darauf 2 bis 3 Esslöffel der Erdbeer-Masse, ebenfalls genau mittig. Dann wieder helle Masse und danach rosa Masse. Immer in die Mitte arbeiten, nicht verstreichen. Das Gewicht der jeweils neuen Portion schiebt die untere Schicht von selbst nach außen und erzeugt die typischen Ringe.
- So weitermachen, bis beide Massen vollständig verbraucht sind. Wenn man am Ende mit etwas weniger Druck arbeitet und kleinere Kleckse setzt, bleibt das Muster in der Mitte oft besonders schön erhalten. Die Form zwischendurch nicht rütteln, sonst verschwimmt die Zeichnung etwas.
Backen und langsam abkühlen
- Den Cheesecake auf mittlerer Schiene etwa 55 Minuten backen. Gegen Ende darf die Mitte noch leicht wackeln, sie soll nicht komplett fest wirken. Das ist bei gebackenem Cheesecake normal und sogar erwünscht.
- Nach der Backzeit den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen. Den Kuchen noch im Ofen langsam abkühlen lassen. Dieses langsame Abkühlen hilft, Spannungen in der Oberfläche zu reduzieren. Danach die Form herausnehmen und bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen.
Kühlen und servieren
- Den Erdbeer-Zebra-Cheesecake anschließend mehrere Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Erst dann erreicht er seine richtige Konsistenz und lässt sich sauber schneiden.
- Vor dem Servieren vorsichtig aus der Form lösen. Für ordentliche Stücke ein großes Messer verwenden und die Klinge zwischen den Schnitten kurz abwischen. Leicht gekühlt schmeckt der Kuchen für mich am besten.
Notizen
- Der Cheesecake hält sich gut 2 bis 3 Tage im Kühlschrank, am besten abgedeckt, damit er keine Fremdgerüche annimmt.
- Statt frischer Erdbeeren können auch aufgetaute TK-Erdbeeren verwendet werden. Wichtig ist nur, überschüssige Flüssigkeit möglichst abzugießen.
- Wenn du es etwas süßer magst, kannst du die Zuckermenge eher am oberen Ende wählen. Mit sehr aromatischen Erdbeeren reichen oft schon etwas weniger.
- Für eine noch frischere Note passt etwas fein abgeriebene Zitronenschale gut in die helle Masse.
- Ohne Lebensmittelfarbe wird der rosa Anteil natürlicher und etwas blasser. Geschmacklich fehlt dabei nichts.
