Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Boden anrühren
- Die Kekse fein zerbröseln. Das geht im Mixer sehr schnell, klappt aber auch ganz unkompliziert mit einem Gefrierbeutel und einem Nudelholz. Die Krümel sollten möglichst gleichmäßig sein, damit der Boden später sauber zusammenhält.
- Die Nutella kurz vorsichtig erwärmen, bis sie streichfähig und weich ist. Nicht zu heiß machen, lauwarm reicht völlig. Dann mit den Kekskrümeln verrühren, bis eine gleichmäßige, leicht feuchte Masse entsteht.
Boden in die Form drücken
- Einen Tortenring mit 15 cm Durchmesser auf ein mit Backpapier belegtes Brett oder einen flachen Teller setzen. Die Keksmasse hineingeben und fest auf dem Boden andrücken. Mit dem Boden eines Glases funktioniert das besonders sauber, vor allem an den Rändern.
- Den Boden für etwa 20 Minuten kühlen, damit er fester wird. So verrutscht später beim Einfüllen der Creme nichts.
Creme glatt rühren
- Nutella, Frischkäse und Mascarpone in eine Schüssel geben und zu einer glatten Creme verrühren. Die Zutaten verbinden sich deutlich schöner, wenn Frischkäse und Mascarpone nicht direkt aus dem eiskalten Kühlschrank kommen.
- Das Johannisbrotkernmehl gleichmäßig über die Creme streuen und nur kurz unterrühren. Hier lieber nicht zu lange mixen. Es soll sich verteilen, aber die Masse nicht unnötig weich werden.
Sahne unterheben
- Die Sahne steif schlagen. Sie sollte stabile Spitzen haben, aber nicht grisselig werden. Dann portionsweise unter die Nutella-Creme heben. Ich nehme dafür einen Teigschaber und arbeite eher ruhig als schnell, damit möglichst viel Luft in der Masse bleibt.
- Die fertige Creme wirkt jetzt weich, aber nicht flüssig. Genau so soll es sein. Wenn sie zu warm geworden ist, kann man sie vor dem Einfüllen noch ein paar Minuten kalt stellen.
Torte zusammensetzen
- Die Creme auf den gekühlten Boden geben und glatt streichen. Die Form leicht auf die Arbeitsfläche tippen, damit sich die Masse setzt und größere Luftblasen verschwinden.
- Die Oberfläche sorgfältig glätten, denn nach dem Frosten bleibt genau diese Struktur sichtbar. Wer mag, zieht mit einem Löffel noch eine leichte Welle ein, das sieht später hübsch aus.
Durchfrieren lassen
- Den Frozen Nutella Cheesecake abgedeckt für mindestens 9 Stunden, besser über Nacht, ins Gefrierfach stellen. Er muss vollständig durchfrieren, damit er stabil genug zum Schneiden ist.
- Vor dem Servieren den Ring lösen und den Kuchen etwa 10 bis 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Dann lässt er sich leichter schneiden und schmeckt cremiger. Für saubere Stücke das Messer kurz in heißes Wasser tauchen und zwischendurch abwischen.
Servieren
- Pur ist der Cheesecake schon ziemlich rund, aber ein paar gehackte Haselnüsse, ein wenig zusätzliche Nutella oder ein Klecks leicht geschlagene Sahne passen gut dazu.
- Ich serviere ihn am liebsten in kleinen Stücken, weil er durch die gefrorene Creme recht sättigend ist. So wirkt er eher wie ein feines Dessert als wie ein klassischer Kuchen.
Notizen
- Der Frozen Nutella Cheesecake hält sich gut 1 bis 2 Wochen im Tiefkühler, am besten gut abgedeckt, damit er keine Fremdgerüche annimmt.
- Vor dem Anschneiden immer kurz antauen lassen. Direkt tiefgefroren ist er deutlich fester und geschmacklich zurückhaltender.
- Statt klassischer Kekse funktionieren auch Schokokekse oder Haselnusskekse sehr gut, wenn der Boden etwas intensiver werden soll.
- Wer es etwas weniger süß mag, kann die Nutella in der Creme leicht reduzieren und dafür etwas mehr Frischkäse verwenden. Die Konsistenz bleibt dann noch immer gut, nur milder.
- Zum Servieren passen geröstete Haselnüsse, Kakaopulver oder ein paar frische Beeren als Kontrast ziemlich gut.
