Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten
- Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen. So lässt sich der Keksboden später leichter lösen und sauber aus der Form heben. Den Rand muss man hier nicht zwingend mit Backpapier auskleiden, für einen reinen Boden reicht der ausgelegte Boden meist schon völlig aus.
- Wer den Boden direkt als Basis für einen kompletten Cheesecake weiterverarbeitet, kann die Form schon jetzt komplett bereitstellen. Das spart später ein bisschen Hektik, gerade wenn die Füllung schon fertig ist.
Keksbrösel herstellen
- Die Kekse sehr fein zerbröseln. Am schnellsten geht das im Mixer. Alternativ die Kekse in einen stabilen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüberrollen, bis möglichst feine Brösel entstanden sind.
- Je feiner die Krümel, desto gleichmäßiger wird der Boden. Einzelne größere Stücke sind nicht dramatisch, aber zu viele davon machen den Boden beim Schneiden bröseliger. Ich lasse den Mixer hier lieber ein paar Sekunden länger laufen.
Butter schmelzen und mischen
- Die Butter vorsichtig schmelzen, entweder in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze oder kurz in der Mikrowelle. Sie soll flüssig sein, aber nicht kochend heiß. Danach mit den Keksbröseln vermengen.
- Wer mag, rührt jetzt auch Zucker, Salz sowie Zimt oder Vanille unter. Alles gründlich mischen, bis die Masse an feuchten Sand erinnert und keine trockenen Bröselnester mehr zu sehen sind. Wenn die Mischung beim Andrücken leicht zusammenhält, passt es.
In die Form drücken
- Die Krümelmasse in die vorbereitete Springform geben und gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Mit einem Löffel grob verstreichen und anschließend mit dem Boden eines Glases oder Messbechers fest andrücken.
- Gerade am Rand lohnt es sich, sorgfältig zu arbeiten. Der Boden wird stabiler, wenn er überall ähnlich dicht angedrückt ist. Nicht zu locker, aber auch nicht mit aller Kraft pressen, sonst wird er schnell sehr hart.
Für No-Bake kühlen oder für Bake vorbacken
- Für No-Bake-Cheesecakes die Form mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit wird die Butter wieder fest und der Boden bekommt genug Halt für die Creme.
- Für gebackene Cheesecakes kann der Boden optional bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 8 bis 10 Minuten vorgebacken werden. Danach vollständig abkühlen lassen, bevor die Füllung hineinkommt. Das kurze Vorbacken sorgt für etwas mehr Stabilität und ein leicht intensiveres Aroma.
Verwenden und weiterverarbeiten
- Sobald der Boden gekühlt oder vorgebacken und abgekühlt ist, kann er direkt mit der gewünschten Cheesecake-Füllung belegt werden. Für sehr weiche Füllungen ist ein gut gekühlter oder kurz vorgebackener Boden meistens die entspanntere Wahl.
- Beim späteren Anschneiden hilft ein sauberes, scharfes Messer. Wenn man es zwischendurch kurz abwischt, bleiben die Stücke ordentlicher. Gerade bei cremigen Cheesecakes macht das optisch echt einen Unterschied.
Notizen
- Der Keksboden lässt sich gut am Vortag vorbereiten und in der Form abgedeckt im Kühlschrank lagern.
- Mit Digestive-Keksen schmeckt der Boden etwas kräftiger und weniger süß als mit klassischen Butterkeksen.
- Eine kleine Prise Salz macht den Geschmack runder, auch wenn später eine süße Creme daraufkommt.
- Für Schoko-Cheesecakes kann man einen Teil der Kekse durch Schokokekse ersetzen, dann wird der Boden dunkler und aromatischer.
- Wenn du den Boden vorbäckst, sollte er vor dem Einfüllen der Cheesecake-Masse komplett abgekühlt sein, damit die Creme nicht unnötig weich wird.
