Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten
- Die Springform mit Backpapier auslegen. Ich schneide dafür meist nur einen Kreis für den Boden zu, das reicht hier völlig. Wer mag, kann den Rand ganz dünn fetten, nötig ist es aber nicht immer.
- Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen, wenn der Boden für einen gebackenen Cheesecake gedacht ist. Für No-Bake kann dieser Schritt natürlich entfallen.
Keksmasse mischen
- Die Kekse sehr fein zermahlen. Das klappt im Mixer am schnellsten, es geht aber auch mit einem stabilen Beutel und Nudelholz. Je gleichmäßiger die Brösel sind, desto schöner lässt sich der Boden später andrücken.
- Keksbrösel mit Zucker und Salz in einer Schüssel gründlich vermengen. Wenn du Zimt, Vanille oder etwas braunen Zucker verwenden möchtest, kommt das jetzt dazu. Erst danach die geschmolzene Butter einrühren, bis alles gleichmäßig feucht ist. Die Mischung sollte an nassen Sand erinnern und sich beim Zusammendrücken gut halten.
In die Form drücken
- Die Krümelmasse in die vorbereitete Springform geben und gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Danach fest andrücken, besonders auch am Rand. Mit dem Boden eines Glases oder einem Messbecher klappt das meist sauberer als mit einem Löffel.
- Wichtig ist, nicht nur schnell festzudrücken, sondern wirklich überall ähnlich stark zu arbeiten. Sonst gibt es später Stellen, die beim Anschneiden bröseln, während andere zu hart werden.
Vorbacken oder kühlen
- Für gebackene Cheesecakes den Boden 8 bis 10 Minuten vorbacken, bis er leicht goldfarben wird und angenehm duftet. Er sollte nicht dunkel werden. Danach die Form herausnehmen und den Boden vor dem Füllen etwas abkühlen lassen. So bleibt er stabil und weicht nicht so schnell durch.
- Für No-Bake Cheesecakes die Form mindestens 45 Minuten kaltstellen, damit der Boden fest werden kann. Wenn du Zeit hast, sind 60 Minuten oft noch besser, gerade bei weicheren Füllungen.
Variante für schwere Füllungen
- Für sehr schwere New-York-Style-Cheesecakes kann die Bodenmischung etwas kräftiger ausfallen. Dann einfach 280 g Kekse, 125 g Butter und 30 g Zucker verwenden.
- Die Zubereitung bleibt gleich. Diese kleine Anpassung hilft, wenn die Füllung besonders dicht und schwer ist und der Boden beim Servieren sauber stabil bleiben soll.
Notizen
- Der Boden lässt sich gut vorbereiten. Vorgebacken und komplett abgekühlt kann er einige Stunden in der Form stehen, bevor die Füllung hinein kommt.
- Mit Digestive-Keksen schmeckt der Boden etwas herzhafter, mit Butterkeksen milder. Graham Cracker bringen die typisch amerikanische Note mit.
- Für No-Bake Cheesecakes lohnt sich eine etwas längere Kühlzeit, damit sich die Stücke später sauber schneiden lassen.
- Eine kleine Prise Zimt passt besonders gut zu herbstlichen oder karamelligen Cheesecake-Varianten. Vanille bleibt neutraler und funktioniert fast immer.
- Wenn der Boden für einen sehr schweren Cheesecake gedacht ist, ist die verstärkte Variante mit etwas mehr Keksmasse meistens die bessere Wahl.
