Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Den Boden vorbereiten
- Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Wenn du magst, kannst du den Rand ganz dünn einfetten, nötig ist es aber nicht immer.
- Die Kekse fein zerkrümeln und mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker vermischen. Die Mischung sollte sich anfühlen wie nasser Sand und sich gut zusammendrücken lassen. Dann in die Form geben und gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Mit dem Boden eines Glases oder Messbechers lässt sich die Kruste schön fest und gerade andrücken.
- Den Boden 8 bis 10 Minuten vorbacken, bis er leicht goldig wirkt. Danach vollständig abkühlen lassen. Das kurze Vorbacken macht ihn stabiler, was bei diesem eher cremigen Belag wirklich hilft.
Die Füllung anrühren
- Den zimmerwarmen Frischkäse in eine große Schüssel geben und glatt rühren. Nicht zu lange aufschlagen, eher ruhig arbeiten, damit nicht zu viel Luft in die Masse kommt. Dann Zucker, Mehl und Vanille dazugeben und weiter rühren, bis alles verbunden ist.
- Die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei nur kurz einarbeiten, bis es gerade verschwunden ist. Genau das hält die Creme später schön fein. Wenn die Masse fertig ist, sollte sie glatt und dickflüssig sein, aber nicht schaumig.
Backen und langsam abkühlen
- Die Cheesecake-Masse auf den ausgekühlten Boden geben und glatt streichen. Die Form in den Ofen stellen und den Kuchen 50 bis 60 Minuten backen. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, der Rand soll aber schon gesetzt sein.
- Den Ofen anschließend ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen. Den Cheesecake noch 1 Stunde im Ofen stehen lassen. Dieses langsame Abkühlen hilft oft gegen Risse, gerade bei gebackenen Käsekuchen ohne Wasserbad.
- Danach den Kuchen aus dem Ofen holen und bei Raumtemperatur komplett abkühlen lassen. Anschließend mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen. Erst dann lässt er sich sauber schneiden.
Die Bananen karamellisieren
- Die Bananen in nicht zu dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Bananenscheiben hineingeben, mit braunem Zucker bestreuen und vorsichtig karamellisieren lassen.
- Nach 2 bis 3 Minuten die Scheiben behutsam wenden. Sie sollen goldbraun werden, aber nicht zerfallen. Zum Schluss mit Zimt bestreuen und aus der Pfanne nehmen. Auf einem Teller kurz abkühlen lassen, damit sie nicht weitergaren.
Die Rumglasur kochen
- Rum, braunen Zucker und Wasser in einen kleinen Topf oder in eine kleine Pfanne geben. Alles bei mittlerer Hitze erwärmen und kurz köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Glasur leicht eindickt.
- Das dauert meist nur 2 bis 3 Minuten. Nicht zu lange einkochen, sonst wird die Glasur schnell zäh. Sie sollte am Ende eher wie ein dünner Sirup sein und noch gut über einen Löffel laufen.
Fertigstellen und servieren
- Den vollständig gekühlten Cheesecake aus der Form lösen und auf eine Platte setzen. Die karamellisierten Bananen locker darauf verteilen. Ich lege sie gern leicht überlappend auf, das sieht schön aus und macht das Schneiden trotzdem noch unkompliziert.
- Zum Schluss die warme Rumglasur darüberlöffeln. Entweder sofort servieren oder noch einmal kurz kühl stellen. Für besonders saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen.
Notizen
- Der Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag backen. Bananen und Rumglasur am besten erst kurz vor dem Servieren vorbereiten.
- Statt Graham Crackern funktionieren Butterkekse oder Vollkornkekse sehr gut.
- Wenn du eine alkoholfreie Variante möchtest, ersetze den Rum durch Orangensaft oder Apfelsaft.
- Nimm für das Topping lieber reife, aber noch feste Bananen. Sehr weiche Früchte zerfallen in der Pfanne schnell.
- Gut gekühlt schmeckt der Kuchen am ausgewogensten, weil die Füllung dann die beste Konsistenz hat.
