Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten und Wasserbad einplanen
- Den Ofen auf 165 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine kleine ofenfeste Form auf den unteren Rost stellen und etwa halb mit kochendem Wasser füllen. Das sorgt für etwas mehr Feuchtigkeit im Ofen und kann helfen, dass der Cheesecake gleichmäßiger bäckt.
- Die Springform mit Backpapier am Boden auslegen. Den Rand leicht fetten. Den äußeren Boden der Form fest mit Alufolie umwickeln, falls etwas Butter aus dem Boden austritt oder später Feuchtigkeit an die Form kommt.
Boden andrücken
- Die Graham-Cracker-Brösel mit Zucker und geschmolzener Butter verrühren, bis alles gleichmäßig angefeuchtet ist. Dann die Mischung auf den Boden der Springform geben und auch ein Stück am Rand hochdrücken.
- Zum Festdrücken nehme ich gern den Boden eines Glases oder Messbechers. So wird die Schicht gleichmäßiger und stabiler. Danach die Form kurz ins Gefrierfach stellen, während die Füllung vorbereitet wird.
Füllung anrühren
- Frischkäse, Zucker und Vanille mit dem Paddle-Aufsatz oder mit dem Handmixer auf niedriger bis mittlerer Stufe verrühren, bis die Masse glatt ist. Das dauert ein paar Minuten. Lieber gründlich, aber nicht hektisch. Zu viel Luft in der Masse macht Cheesecakes oft anfälliger für Risse.
- Zitronenabrieb und Speisestärke einarbeiten. Dann die Eier einzeln zugeben und jeweils nur so lange rühren, bis sie gerade aufgenommen sind. Zwischendurch die Schüssel mit einem Teigschaber auskratzen, damit nichts am Rand hängen bleibt.
- Zum Schluss die saure Sahne von Hand oder auf ganz niedriger Stufe unterrühren. Die Masse sollte jetzt glatt, dickflüssig und ohne Klümpchen sein. Raumtemperatur hilft hier wirklich sehr.
Einfüllen und backen
- Die Cheesecake-Masse in die gekühlte Form geben und die Oberfläche glatt streichen. Die Form auf die mittlere Schiene stellen und den Kuchen etwa 70 bis 80 Minuten backen. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, wenn man die Form vorsichtig bewegt. Genau so ist es richtig.
- Anschließend den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen. Den Cheesecake noch 60 Minuten im Ofen stehen lassen. Dieses langsame Abkühlen ist einer der einfachsten Tricks für eine schönere Oberfläche.
Abkühlen lassen
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 30 Minuten auf einem Gitter stehen lassen. Dann mit einem Messer vorsichtig einmal am Rand entlangfahren, damit sich der Kuchen beim weiteren Abkühlen entspannen kann und nicht am Rand festzieht.
- Danach vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Nicht abdecken, solange noch Wärme im Kuchen steckt, sonst sammelt sich Feuchtigkeit auf der Oberfläche.
Mit Lemon Curd bestreichen und kühlen
- Den abgekühlten Cheesecake oben gleichmäßig mit Lemon Curd bestreichen. Der Springformrand kann dabei noch dranbleiben, das macht das spätere Kühlen einfacher.
- Dann den Kuchen gut abdecken und mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. Ich plane für solche Cheesecakes fast immer den Vortag ein. Die Konsistenz wird einfach besser.
Baiser aufschlagen
- Den Ofen auf Grillfunktion vorheizen. Eiweiß, Vanille und Weinsteinbackpulver mit dem Handmixer aufschlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Baisermasse entstanden ist.
- Wenn sich stabile Spitzen bilden, ist die Masse fertig. Sie sollte nicht körnig aussehen. Falls doch, noch einen Moment weiterschlagen.
Auftragen und bräunen
- Das Baiser locker auf dem gekühlten Cheesecake verteilen und bis an den Rand ziehen, sodass die Lemon-Curd-Schicht komplett bedeckt ist. Mit einem Winkelspatel oder Löffel kleine Wellen und Spitzen formen.
- Den Kuchen für 3 bis 4 Minuten unter den Grill stellen, bis das Baiser leicht golden wird. Die Form bei Bedarf einmal drehen, damit die Farbe gleichmäßiger wird. Hier wirklich dabeibleiben. Es geht plötzlich sehr schnell.
- Alternativ kann das Baiser auch mit einem Küchenbrenner gebräunt werden.
Noch einmal kühlen und servieren
- Nach dem Bräunen den Lemon Meringue Cheesecake noch mindestens 1 Stunde kühlen. Danach mit einem warmen, kurz abgewischten Messer schneiden. Zwischen den Schnitten das Messer kurz säubern, dann bleiben die Stücke deutlich ordentlicher.
Notizen
- Der Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag backen. Baiser würde ich am liebsten erst am Serviertag aufsetzen und bräunen.
- Statt Graham Crackern funktionieren auch Butterkekse, Vollkornkekse oder Shortbread. Wichtig ist nur, dass die Brösel fein genug sind.
- Wenn du den Zitronengeschmack kräftiger möchtest, kannst du etwas mehr Abrieb verwenden oder einen besonders intensiven Lemon Curd nehmen. Zitronensaft in der Füllung ist hier nicht nötig.
- Kleine Risse sind bei diesem Rezept kein Drama, weil die Oberfläche später ohnehin mit Lemon Curd und Baiser bedeckt wird.
- Im Kühlschrank hält sich der Kuchen gut 2 bis 3 Tage. Am besten in der Form oder gut abgedeckt, damit das Baiser nicht zu viel Feuchtigkeit zieht.
