Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten und Boden andrücken
- Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Das hilft später beim sauberen Lösen, gerade bei No-Bake Cheesecakes merkt man schnell, wie angenehm dieser kleine Schritt ist. Wer mag, kann auch den Rand ganz dünn fetten, dann lässt sich der Ring leichter abziehen.
- Die Kekse fein zerkrümeln und mit der geschmolzenen Butter mischen. Die Masse in die Form geben und gleichmäßig festdrücken. Ein umgedrehtes Glas funktioniert dafür besser als ein Löffel, weil die Fläche gleichmäßiger wird. Danach den Boden mindestens 20 bis 30 Minuten kalt stellen, damit er stabil wird.
Die cremige Schicht anrühren
- Frischkäse, Zucker und Vanille in eine Schüssel geben und kurz glatt rühren. Hier lieber nicht unnötig lange schlagen. Die Masse soll cremig werden, aber nicht zu luftig, sonst verliert sie später etwas an Stand.
- Die Sahne separat steif schlagen. Anschließend in zwei Portionen unter die Frischkäsemasse heben. Nicht wild rühren, eher mit dem Teigschaber arbeiten. So bleibt die Creme locker und trotzdem stabil. Die Mischung auf dem gekühlten Boden verteilen und die Oberfläche glatt streichen. Dann die Form wieder kalt stellen, bis die Schicht spürbar angezogen hat. Etwa 1 bis 1,5 Stunden sind realistisch.
Die Mangoschicht aufbauen
- Das Mangopüree mit dem Zucker in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen. Es soll warm werden, aber nicht kräftig kochen. Die Gelatine nach Packungsangabe vorbereiten und in der warmen Mangomasse auflösen. Falls du Agar-Agar verwendest, unbedingt nach Packungsanweisung mitkochen, weil es anders bindet als Gelatine.
- Die Mangomasse kurz abkühlen lassen. Sie sollte nicht mehr heiß sein, wenn sie auf die Frischkäsecreme kommt. Dann langsam auf die gekühlte Cheesecake-Schicht gießen. Wenn du ganz saubere Linien möchtest, gießt du erst über einen Löffelrücken, so trifft die Masse sanfter auf die Oberfläche. Anschließend wieder kalt stellen, bis die Mangoschicht fest ist. Meist dauert das ungefähr 1,5 bis 2 Stunden.
Beerenglasur kochen und glätten
- Die Beeren mit Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und einige Minuten köcheln lassen, bis sie weich werden und Saft ziehen. Danach alles fein pürieren. Für eine glatte Glasur die Mischung durch ein Sieb streichen. Das ist ein kleiner Extra-Schritt, macht optisch aber einen großen Unterschied.
- Die Glasur etwas abkühlen lassen, sodass sie noch flüssig ist, aber nicht mehr heiß. Dann eine dünne Schicht auf der festen Mangolage verteilen. Wirklich nur dünn, das reicht völlig. Anschließend den Kuchen noch einmal mindestens 1 Stunde kühlen.
Dekorieren und servieren
- Vor dem Servieren den Rand der Springform vorsichtig lösen. Falls nötig, einmal mit einem dünnen Messer am Rand entlanggehen. Den Mango Cheesecake mit frischen Mangowürfeln, Brombeeren und essbaren Blüten dekorieren.
- Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen. Ich mag ihn leicht gekühlt am liebsten, direkt aus dem Kühlschrank, aber nicht eiskalt. Dann sind die Schichten am schönsten und der Geschmack wirkt runder.
Notizen
- Der Mango Cheesecake mit Beerenglanz lässt sich sehr gut am Vortag vorbereiten. Die Dekoration setze ich am liebsten erst kurz vor dem Servieren auf.
- Wenn die Mango sehr süß ist, kann der Zucker in der Mangoschicht leicht reduziert werden. Bei eher säuerlicher Frucht würde ich die angegebene Menge lassen.
- Statt Brombeeren und Heidelbeeren in der Glasur funktionieren auch Himbeeren gut. Dann wird die Farbe etwas heller und die Säure deutlicher.
- Mit Agar-Agar wird die Mangoschicht meist etwas fester als mit Gelatine. Deshalb die Menge immer nach Packungsangabe für knapp 300 g Fruchtmasse anpassen.
- Reste sollten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 2 Tagen gegessen werden. Durch die frische Deko sieht der Kuchen am ersten Tag meist am schönsten aus.
