Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Boden anrühren
- Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen und den Rand leicht fetten. Ich schneide das Backpapier für den Boden gern etwas größer zu und klemme es dann ein, das spart Gefummel.
- Für den Sesamboden Butter und Zucker einige Minuten cremig schlagen, bis die Masse heller wird. Danach Sesam, Polenta, Mehl, Backpulver, Ei, Vanilleextrakt und eine kleine Prise Salz dazugeben. Alles nur so lange verrühren, bis ein weicher Teig entsteht. Er ist nicht ganz klassisch glatt, eher etwas körnig durch Sesam und Polenta, das ist richtig so.
- Den Teig in die Form geben und mit dem Rücken eines Löffels gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Es hilft, den Löffel leicht anzufeuchten oder mit einem Glas sanft nachzudrücken, damit die Fläche gleichmäßig wird.
Boden vorbacken
- Den Boden etwa 10 bis 12 Minuten backen, bis er gerade eben fest ist. Er soll noch nicht dunkel werden. Anschließend aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Währenddessen kann die Dattelschicht vorbereitet werden.
Dattelschicht herstellen
- Die Datteln in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser knapp bedecken. Etwa 15 Minuten ziehen lassen, damit sie weich werden. Danach abgießen und das Einweichwasser auffangen.
- Die Datteln im Mixer oder Food Processor pürieren. Nach und nach esslöffelweise etwas vom Einweichwasser zugeben, bis eine streichfähige, glatte Paste entsteht. Sie sollte weich genug zum Verstreichen sein, aber nicht flüssig. Dann die fein gemahlenen Pistazien unterrühren.
- Die Dattel-Pistazien-Masse auf dem leicht abgekühlten Boden verstreichen. Am besten vorsichtig bis fast an den Rand, damit später in jedem Stück etwas davon steckt.
Creme glatt rühren
- Den Frischkäse kurz glatt mixen oder mit dem Handmixer verrühren. Nicht minutenlang aufschlagen, nur bis keine Klümpchen mehr da sind. Dann Joghurt, Speisestärke, Eier, Puderzucker und Tahini zugeben und alles zu einer glatten Masse verrühren.
- Hier lohnt es sich wirklich, mit zimmerwarmen Zutaten zu arbeiten. Die Creme wird glatter und man muss weniger rühren. Genau das hilft später auch gegen zu viele Luftblasen in der Füllung.
Füllen und backen
- Die Cheesecake-Masse vorsichtig auf die Dattelschicht gießen und die Form ein paarmal sanft auf die Arbeitsplatte klopfen, damit größere Luftblasen verschwinden. Den Kuchen auf der unteren Schiene etwa 40 Minuten backen.
- Die Mitte darf am Ende noch leicht wackeln. Das ist bei Cheesecake meistens das bessere Zeichen, als wenn alles komplett fest wirkt. Dann wird er nach dem Abkühlen nicht trocken.
Feigen mitgaren
- Etwa 10 Minuten vor Ende der Backzeit die halbierten Feigen mit der Schnittseite nach oben auf ein Backblech legen und mit in den Ofen schieben. Sie sollen nur weich werden und leicht zusammenfallen, aber nicht zerkochen.
- Wenn die Feigen sehr reif sind, reicht manchmal schon etwas weniger Zeit. Ich schaue da lieber einmal mehr hin, weil sie schnell zu weich werden.
Abkühlen und kühlen
- Den Cheesecake aus dem Ofen nehmen und erst in der Form auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Wer zu schnelles Absinken vermeiden will, lässt ihn noch 20 bis 30 Minuten bei leicht geöffneter Ofentür stehen. Das mache ich gerade bei cremigeren Füllungen gern.
- Danach den Kuchen für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen. Erst dann wird die Füllung wirklich schnittfest und die Schichten setzen sich sauber.
Fertigstellen und servieren
- Vor dem Servieren die gebackenen Feigen auf dem Cheesecake verteilen. Mit Honig beträufeln und mit grob gehackten Pistazien bestreuen.
- Für saubere Stücke schneide ich mit einem langen Messer und wische es zwischen den Schnitten kurz ab. So bleibt die Dattelschicht schöner sichtbar. Der Cheesecake schmeckt gut gekühlt, ich lasse ihn aber oft 15 Minuten vor dem Anschneiden draußen stehen.
Notizen
- Dieser Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag zubereiten. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Konsistenz meist sogar noch besser.
- Wenn keine frischen Feigen verfügbar sind, kann das Topping auch nur aus Honig und Pistazien bestehen. Ein paar dünne Birnenspalten passen ebenfalls gut.
- Die Dattelpaste sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein. Gib das Einweichwasser deshalb lieber langsam dazu.
- Statt griechischem Joghurt funktioniert auch ein sehr fester Naturjoghurt, dann wird die Füllung etwas leichter und minimal weniger dicht.
- Durch Tahini, Datteln und Honig ist der Kuchen recht aromatisch. Ich schneide die Stücke deshalb lieber nicht zu groß, gerade nach einem üppigen Essen.
