Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Vorbereiten
- Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Butter einfetten. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, den Boden zusätzlich mit Backpapier auslegen. Gerade bei eher weichen Käsekuchen macht das das Herauslösen später etwas entspannter.
Eiermasse aufschlagen
- Die Eier in eine große Schüssel geben, den Zucker hinzufügen und mit dem Handmixer ein paar Minuten cremig aufschlagen. Die Masse soll heller und leicht schaumig werden, aber nicht komplett steif. So bekommt der Ostkaka eine lockere Struktur.
Trockene Zutaten und Hüttenkäse einarbeiten
- Gemahlene Mandeln und Mehl nach und nach unterrühren. Danach den Hüttenkäse einarbeiten, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Es ist nicht schlimm, wenn der Hüttenkäse noch etwas Struktur mitbringt, das gehört bei Småländsk Ostkaka dazu.
Sahne unterheben
- Die Schlagsahne in einer zweiten Schüssel steif schlagen. Anschließend mit einem Teigschaber vorsichtig unter die Käsemasse heben. Lieber in mehreren Portionen arbeiten und nicht zu stark rühren, damit möglichst viel Luft in der Masse bleibt.
In die Form füllen
- Den Teig in die vorbereitete Form geben und die Oberfläche glatt streichen. In der Form sollte die Masse einige Zentimeter hoch stehen. Das Rezept lebt davon, dass der Kuchen nicht flach ausbackt.
Backen
- Die Form auf die mittlere Schiene stellen und den Ostkaka etwa 60 Minuten backen. Die Oberfläche darf leicht goldbraun werden. In der Mitte kann der Kuchen noch ein wenig weich wirken, das ist normal, weil er beim Nachziehen noch etwas fester wird.
Kurz ruhen lassen
- Den Kuchen nach dem Backen etwa 15 Minuten ruhen lassen. Ganz heiß ist er sehr weich, leicht abgekühlt lässt er sich besser servieren. Wer mag, serviert ihn direkt warm aus der Form, das passt hier wirklich gut.
Anrichten
- Småländsk Ostkaka warm mit Beerenkompott und geschlagener Sahne servieren. Besonders gut passt leicht säuerliches Kompott, weil der Kuchen selbst eher mild und sanft schmeckt.
Notizen
- Småländsk Ostkaka ist kein klassischer cremiger Frischkäse-Cheesecake, sondern eine schwedische Spezialität mit etwas rustikalerer, weicher Struktur.
- Wer es etwas nussiger mag, kann ein paar Tropfen Bittermandelaroma ergänzen. Sehr sparsam dosieren, sonst wird es schnell zu intensiv.
- Der Kuchen schmeckt frisch und warm am besten, lässt sich aber auch am nächsten Tag noch gut essen. Dann kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen oder leicht anwärmen.
- Statt Himbeer- oder Waldbeerkompott passt auch ein nicht zu süßes Kirschkompott gut dazu.
- Wenn du ihn in einer rechteckigen Auflaufform backen möchtest, funktioniert das ebenfalls. Die Backzeit bleibt in etwa gleich, am Ende am besten nach Farbe und Stand der Mitte gehen.
