Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form und Ofen vorbereiten
- Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier am Boden auslegen. Den Rand leicht einfetten, damit sich der Cheesecake später sauber lösen lässt.
- Die Außenseite der Springform sorgfältig mit Alufolie umwickeln, am besten doppelt. Das ist beim Wasserbad wichtig, damit kein Wasser eindringt und der Boden knusprig bleibt.
Den Boden mischen und vorbacken
- Die Graham-Cracker-Brösel mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker verrühren, bis die Mischung gleichmäßig feucht aussieht. Es sollten keine trockenen Stellen mehr zu sehen sein.
- Die Bröselmasse in die Form geben und fest auf dem Boden andrücken. Mit einem umgedrehten Glas oder Messbecher klappt das meist gleichmäßiger als mit einem Löffel. Den Boden 8 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Beeren einkochen
- Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Früchte sollen weich werden und Saft ziehen. Zwischendurch umrühren, damit am Topfboden nichts ansetzt.
- Speisestärke und Wasser glatt verrühren und in die Beeren rühren, sobald die Mischung deutlich saftig ist. Kurz weiterköcheln lassen, bis die Masse leicht andickt. Sie soll löffelbar sein, nicht fest wie Konfitüre. Danach vollständig abkühlen lassen. Wer eine feinere Soße möchte, kann die Masse kurz durchs Sieb streichen, ich mag hier aber ein wenig Struktur.
Die Creme anrühren
- Den Frischkäse in einer großen Schüssel glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Dann den Zucker dazugeben und nur so lange verrühren, bis alles verbunden ist.
- Die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei erst vollständig einarbeiten, bevor das nächste dazukommt. Danach saure Sahne und Vanilleextrakt einrühren, bis eine glatte, seidige Masse entsteht. Nicht zu stark aufschlagen, damit nicht zu viel Luft hineinkommt.
Schichten und marmorieren
- Etwa die Hälfte der Cheesecakemasse auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen. Einige Löffel der abgekühlten Beerenfüllung darauf verteilen und mit einem Holzstäbchen oder Messerrücken locker durchziehen. Nicht zu stark marmorieren, sonst verschwimmen die Schichten zu sehr.
- Die restliche Frischkäsemasse daraufgeben und wieder glatt verteilen. Dann nochmals etwas Beerenfüllung daraufsetzen und vorsichtig einziehen. Ein paar deutlich sichtbare Wirbel sehen später oft schöner aus als ein komplett durchgemischtes Muster.
Im Wasserbad backen
- Die Springform in eine große Auflaufform oder ein tiefes Backblech stellen. Heißes Wasser angießen, bis es etwa bis zur halben Höhe der Springform reicht. Dabei darauf achten, dass kein Wasser über die Folie in die Form laufen kann.
- Den Cheesecake 70 Minuten backen. Der Rand sollte gesetzt sein, die Mitte darf noch leicht wackeln. Falls dein Ofen eher sanft backt, kann es 5 bis 8 Minuten länger dauern. Lieber beobachten als stur nach Uhr gehen.
Langsam abkühlen lassen
- Den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen. Den Cheesecake noch 1 Stunde im Ofen stehen lassen. Diese ruhige Abkühlphase hilft, Spannungen in der Oberfläche zu reduzieren. Komplett verhindern lassen sich kleine Risse nicht immer, aber deutlich seltener werden sie schon.
- Danach die Form aus dem Wasserbad nehmen und auf einem Gitter vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Kühlen und servieren
- Den Triple-Berry-Cheesecake mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen. Erst dann ist die Füllung richtig stabil und lässt sich schön schneiden.
- Vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren dekorieren. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen. Ich mag ihn pur am liebsten, aber ein kleiner Löffel extra Beerensoße daneben passt auch.
Notizen
- Der Triple-Berry-Cheesecake lässt sich hervorragend am Vortag vorbereiten und hält sich im Kühlschrank gut 2 bis 3 Tage.
- Statt Graham Crackern kannst du auch Butterkekse verwenden. Dann bleibt der Boden ähnlich buttrig und unkompliziert.
- Wenn die Beerenfüllung zu dünn wirkt, einfach noch 1 bis 2 Minuten länger köcheln lassen. Sie sollte weich fließen, aber nicht wässrig sein.
- Für etwas mehr Frische passt wenig fein abgeriebene Zitronenschale in die Cheesecakemasse sehr gut.
- Tiefgekühlte Beeren funktionieren ebenfalls. Dann die Füllung beim Einkochen einfach ein paar Minuten länger auf dem Herd lassen.
