Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten und Ofen vorheizen
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Ich setze die Form hier gern direkt auf ein Blech, weil sich die recht flüssige Masse dann einfacher und sicherer in den Ofen bringen lässt.
- Wenn das Backpapier am Boden leicht übersteht, ist das nicht weiter schlimm. Hauptsache, die Form schließt sauber. Bei solchen eher weichen Füllungen spart ein ordentlich vorbereiteter Boden später Nerven.
Masse rühren
- Die weiche Butter mit dem Zucker etwa 2 Minuten hell und cremig aufschlagen. Danach die Eier einzeln unterrühren und jedes Ei erst vollständig einarbeiten, bevor das nächste dazukommt. So bleibt die Masse glatter.
- Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit Ricotta, Milch und einer Prise Salz zur Butter-Zucker-Mischung geben. Kurz verrühren. Anschließend das Mehl und die fein abgeriebene Zitronenschale dazugeben und nur noch so lange unterheben oder auf niedriger Stufe verrühren, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Zu starkes Rühren ist hier nicht ideal, die Textur wird sonst etwas unnötig fest.
Backen und auskühlen lassen
- Die Masse in die vorbereitete Form gießen und die Form auf dem Blech in den Ofen schieben. Den Cheesecake etwa 60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Mitte noch leicht wackelt. Genau dieses leichte Wobbeln ist wichtig, denn der Kuchen zieht beim Abkühlen noch an.
- Den fertigen Cheesecake aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig abkühlen lassen. Danach für 2 Stunden kühlen. Ich lasse ihn nicht zu früh aus der Form, weil er in warmem Zustand noch ziemlich empfindlich ist.
Aprikosen rösten
- Sobald der Cheesecake kühlt, den Ofen auf 220 °C erhöhen. Die Aprikosen halbieren und entsteinen. Mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht in eine passende ofenfeste Form setzen.
- Pedro Ximénez und Honig darübergeben und die Rosmarinnadeln darüberstreuen. Die Aprikosen 20 bis 25 Minuten rösten. Zwischendurch ein- bis zweimal mit dem entstehenden Sirup übergießen. So trocknen die Oberflächen nicht aus und bekommen mehr Glanz. Die Aprikosen sollten weich sein, aber noch Form haben.
Anrichten
- Den gekühlten Cheesecake vorsichtig aus der Form lösen und auf eine Platte setzen. Die gerösteten Aprikosen darauf verteilen und etwas von dem warmen oder abgekühlten Sirup darüberlöffeln.
- Wer mag, gibt kurz vor dem Servieren noch ein paar sehr kleine Rosmarinnadeln darüber. Ich würde da aber sparsam bleiben. Der Sirup ist aromatisch genug und soll den Kuchen nicht erschlagen.
Notizen
- Der Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag backen. Die Aprikosen kannst du frisch am Serviertag rösten oder ebenfalls vorbereiten und später sanft erwärmen.
- Falls du keinen Pedro Ximénez bekommst, funktioniert auch ein anderer süßer Sherry. Im Notfall geht ein milder Dessertwein, geschmacklich wird es dann etwas anders, aber trotzdem gut.
- Wichtig ist, den Kuchen wirklich komplett kühlen zu lassen. Warm wirkt die Mitte schnell zu weich, am nächsten Tag ist die Konsistenz meist noch schöner.
- Mit Pfirsichen oder reifen Zwetschgen lässt sich das Rezept ebenfalls machen. Bei sehr saftigen Früchten würde ich die Röstdauer im Blick behalten.
- Zum Anschneiden das Messer zwischendurch kurz heiß abspülen und abtrocknen. Gerade bei dieser weichen Füllung werden die Stücke damit deutlich sauberer.
