Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Cookie Dough vorbereiten
- Für den Keksteig zuerst die weiche Butter mit Zucker und braunem Zucker cremig rühren. Milch und Vanille dazugeben und kurz unterrühren. Danach das Mehl und das Salz einarbeiten, zum Schluss die Mini-Schokochips unterheben.
- Aus dem Teig kleine Kugeln formen, ungefähr knapp 2 Teelöffel pro Stück. Sie müssen nicht perfekt rund sein, eher klein und gleichmäßig. Die Kugeln auf einen mit Backpapier belegten Teller oder ein kleines Blech setzen und ins Gefrierfach stellen. So bleiben sie später in der Cheesecake-Masse besser in Form.
Boden anrühren und vorbacken
- Den Ofen auf 165 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier am Boden auslegen und Rand und Boden leicht fetten.
- Für den Boden die Brösel mit Zucker und geschmolzener Butter verrühren, bis alles wie feuchter Sand aussieht. Die Mischung auf den Boden und etwa 2 bis 3 cm am Rand hochdrücken. Mit dem Boden eines Glases klappt das in der Regel schön gleichmäßig.
- Den Boden 7 Minuten vorbacken. Danach aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Dieser kleine Schritt lohnt sich, weil der Boden später stabiler bleibt und beim Anschneiden weniger krümelt.
Füllung rühren
- Frischkäse, Zucker, Eier und Mehl in eine große Schüssel geben und mit dem Handmixer glatt rühren. Wirklich nur so lange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Zu viel Luft in der Masse ist bei Cheesecake selten hilfreich und führt später eher zu Rissen.
- Vanille und saure Sahne dazugeben und nur kurz einarbeiten. Die Masse soll glatt und cremig sein, aber nicht aufgeschlagen wirken.
Cheesecake zusammensetzen
- Etwa die Hälfte der Füllung auf den vorgebackenen Boden geben. Ein paar Cookie-Dough-Kugeln für die spätere Deko beiseitelegen.
- Die restlichen Kugeln zusammen mit den Mini-Schokochips vorsichtig unter die übrige Frischkäsemasse heben. Danach auf die erste Schicht in die Form geben und die Oberfläche glatt streichen. Ich verteile die Keksteigkugeln dabei gern mit dem Teigschaber noch ein bisschen, damit am Ende nicht alles nur in einer Ecke landet.
Backen und langsam abkühlen
- Den Cheesecake für etwa 60 Minuten backen. Wer mag, kann mit Wasserbad arbeiten, zwingend nötig ist es hier aber nicht. Falls du eins nutzt, die Springform vorher gut in Alufolie einschlagen, damit kein Wasser eindringt.
- Nach der Backzeit darf die Mitte noch leicht wackeln. Das ist genau richtig. Den Ofen ausschalten, die Tür einige Zentimeter öffnen und den Kuchen weitere 30 Minuten im Ofen stehen lassen. Dieses langsame Abkühlen ist einer der einfachsten Tricks, damit die Oberfläche ruhiger bleibt.
- Anschließend den Cheesecake aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Kühlen und dekorieren
- Den vollständig abgekühlten Kuchen in den Kühlschrank stellen und mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, durchkühlen lassen. Am nächsten Tag ist die Füllung deutlich stabiler und der Geschmack runder.
- Für das Topping die kalte Schlagsahne mit dem Puderzucker bis zu weichen Spitzen aufschlagen. Den Cookie Dough Cheesecake vor dem Servieren mit etwas Sahne und Mini-Schokochips dekorieren. Wer möchte, setzt auch die zurückbehaltenen Keksteigkugeln locker obenauf.
Servieren
- Zum Schneiden ein großes Messer kurz in heißes Wasser tauchen und nach jedem Schnitt abwischen. Gerade bei einem so gehaltvollen Cheesecake macht das optisch viel aus.
- Gekühlt servieren. Die Stücke sind reichhaltig, deshalb müssen sie gar nicht riesig sein.
Notizen
- Wenn du keine Graham Cracker bekommst, funktionieren auch Butterkekse oder schlichte Vollkornkekse sehr gut. Mit Schokokeksen wird der Boden etwas kräftiger.
- Der Cheesecake lässt sich wunderbar am Vortag backen. Eigentlich schmeckt er nach einer Nacht im Kühlschrank sogar besser.
- Für etwas weniger Süße kannst du das Topping sparsamer verwenden oder nur einen Teil der Mini-Schokochips zum Dekorieren nehmen.
- Im Kühlschrank hält sich der Kuchen gut 3 bis 4 Tage. Am besten abgedeckt lagern, damit er keine Fremdgerüche annimmt.
