Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten
- Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht mit Öl einfetten. Die Form sollte einen etwas höheren Rand haben, weil der Fiadone beim Backen erst deutlich aufgeht und später wieder zusammenfällt.
Käse glatt rühren
- Brocciu oder Ricotta in eine große Schüssel geben und mit einer Gabel gut zerdrücken. Je glatter die Masse hier wird, desto feiner wird später auch der Kuchen. Wenn der Käse sehr körnig ist, kann man ihn kurz mit dem Stabmixer oder Handmixer bearbeiten, aber nur so lange, bis er homogener aussieht.
Masse anrühren
- Die Eier aufschlagen und zusammen mit dem Zucker zum Käse geben. Alles verrühren, bis keine groben Stückchen mehr zu sehen sind. Dann die Zitronenschale fein abreiben und unterrühren. Zum Schluss den Cointreau oder Branntwein dazugeben. Die Masse ist recht dünn, das ist bei Fiadone genau richtig und kein Grund zur Sorge.
In die Form füllen
- Die fertige Masse in die vorbereitete Form gießen. Die Form ein- bis zweimal vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen entweichen. So wird die Oberfläche meist etwas gleichmäßiger.
Backen
- Den Fiadone auf mittlerer Schiene etwa 35 Minuten backen. Die Oberfläche darf dabei leicht Farbe bekommen. In der Mitte sollte der Kuchen am Ende noch leicht wackeln, denn er festigt sich beim Abkühlen deutlich. Wenn er zu dunkel wird, kann man ihn gegen Ende locker mit etwas Backpapier abdecken.
Langsam abkühlen lassen
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und erst einmal in der Form auskühlen lassen. Dabei fällt er wieder etwas zusammen, das gehört bei diesem Rezept dazu. Danach für mindestens 3 Stunden, besser noch etwas länger, kalt stellen. Gut gekühlt lässt er sich schöner schneiden und schmeckt runder.
Servieren
- Den Fiadone vorsichtig aus der Form lösen und in Stücke schneiden. Für saubere Schnitte das Messer zwischendurch kurz abwischen. Nach Wunsch pur servieren oder mit etwas zusätzlicher Zitronenschale und frischen Beeren ergänzen.
Notizen
- Fiadone lässt sich sehr gut am Vortag backen und über Nacht kühlen.
- Mit Ricotta wird der Kuchen etwas milder, mit Brocciu schmeckt er traditioneller und meist noch einen Tick aromatischer.
- Wenn du Hüttenkäse verwendest, solltest du ihn vorher kurz pürieren, damit die Masse feiner wird.
- Der Kuchen hat keinen Boden und ist dadurch etwas zarter als ein klassischer Cheesecake. Vollständig gekühlt schneidet er sich deutlich besser.
- Ein kleiner Schuss Cointreau bringt eine feine Orangennote mit. Für eine neutralere Variante passt auch milder Branntwein.
