Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Boden vorbereiten
- Die Springform mit Backpapier auslegen. Ich klemme meist nur den Boden ein und fette den Rand nicht extra, das funktioniert hier gut.
- Schoko-Keksbrösel, geschmolzene Butter und Zucker verrühren, bis die Mischung an feuchten Sand erinnert. Dann in die Form geben und am Boden fest andrücken, dabei gern einen kleinen Rand hochziehen. Mit dem Boden eines Glases oder einem Messbecher klappt das gleichmäßiger als mit einem Löffel.
- Den Boden für etwa 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank oder für 10 Minuten ins Gefrierfach stellen. So bleibt er stabil, wenn die Füllung daraufkommt.
Espresso anrühren
- Das Espressopulver mit dem heißen Wasser glatt rühren und kurz abkühlen lassen. So verteilt sich das Aroma später besser in der Creme. Wer kräftigeren Kaffeegeschmack mag, kann zusätzlich den Kaffeelikör verwenden.
Kaffeecreme rühren
- Den Frischkäse in einer großen Schüssel glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Raumtemperatur hilft hier wirklich, sonst muss man zu lange mixen.
- Puderzucker, Vanille und den gelösten Espresso dazugeben und nur so lange rühren, bis alles cremig verbunden ist. Falls du Kaffeelikör verwendest, jetzt einrühren. Nicht unnötig lange schlagen, damit die Masse nicht zu weich wird.
- In einer zweiten Schüssel die kalte Schlagsahne steif schlagen. Anschließend portionsweise unter die Frischkäsemasse heben. Ich mache das lieber mit einem Teigschaber als mit dem Mixer, damit die Creme luftig bleibt und trotzdem stabil genug wird.
Schichten und marmorieren
- Die Hälfte der Kaffeecreme auf den gekühlten Boden geben und glatt streichen. Darauf etwa die Hälfte der Karamellsauce in lockeren Linien oder Klecksen verteilen. Mit einem Messer nur leicht durchziehen, damit ein sanfter Wirbel entsteht und nicht alles ineinander verschwindet.
- Die restliche Creme daraufgeben und wieder glatt ziehen. Nach Belieben noch etwas Karamell darübergeben und ein zweites Mal vorsichtig marmorieren. Wenn die Oberfläche nicht hundertprozentig glatt ist, ist das hier gar nicht schlimm, unter der Ganache sieht man davon später kaum noch etwas.
Ganache zubereiten
- Die Schokolade fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf nur bis kurz vors Köcheln erhitzen, nicht sprudelnd kochen lassen.
- Die heiße Sahne über die Schokolade gießen und 2 Minuten stehen lassen. Danach von der Mitte aus verrühren, bis eine glatte Ganache entsteht. Butter einrühren, damit die Oberfläche später schön glänzt. Die Ganache ein paar Minuten abkühlen lassen, sie sollte noch fließend, aber nicht mehr heiß sein.
Fertigstellen und kühlen
- Die leicht abgekühlte Ganache auf der Cheesecake-Oberfläche verteilen. Wer mag, kann sie auch als mittlere Schicht verwenden, ich mag sie oben am liebsten, weil der Anschnitt dann besonders schön aussieht.
- Den Cheesecake mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen. Gerade bei No-Bake lohnt sich Geduld. Wenn er zu früh angeschnitten wird, verliert er schnell die klare Schichtung.
Dekorieren und servieren
- Vor dem Lösen mit einem Messer einmal am Rand entlangfahren und erst dann den Springformring abnehmen. Für den typischen Drip die zusätzliche Karamellsauce in kleinen Linien am Rand ansetzen und leicht herunterlaufen lassen.
- Zum Schluss gehackte Schokolade darüberstreuen. Optional passen Sahnetupfen, Schokoraspel oder eine kleine Prise Meersalz sehr gut dazu. Zum Schneiden das Messer in heißes Wasser tauchen und zwischen den Stücken kurz abwischen, dann bleiben die Kanten deutlich sauberer.
Notizen
- Der Cheesecake lässt sich wunderbar am Vortag zubereiten und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank meist sogar noch runder.
- Wenn die Karamellsauce sehr flüssig ist, vorher kurz kühlen. Dickere Sauce bleibt schöner als Wirbel sichtbar.
- Für eine mildere Kaffeeversion reichen 10 g Instant-Espresso. Wer es kräftiger mag, kann etwas mehr nehmen oder zusätzlich den Kaffeelikör einbauen.
- Statt Zartbitter funktioniert auch Vollmilchschokolade in der Ganache, dann wird der Kuchen insgesamt süßer.
- Im Kühlschrank hält sich der Cheesecake gut 3 Tage. Zum Einfrieren würde ich ihn eher ohne Topping vorbereiten.
