Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Kirschen einkochen
- Die entsteinten Kirschen mit 150 g Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten einkochen lassen. Dabei nur gelegentlich vorsichtig rühren, damit die Früchte möglichst ganz bleiben. Die Masse soll deutlich saftiger als eine Marmelade bleiben, aber etwas eindicken. Danach vollständig abkühlen lassen. Wer die Schicht glatter mag, kann einen kleinen Teil der Kirschen leicht zerdrücken.
Form vorbereiten
- Die Springform mit Backpapier auslegen. Wenn sich Backpapier nur am Boden befindet, lässt sich der Cheesecake später meist am saubersten lösen. Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Creme rühren
- Frischkäse, Eier, 150 g Zucker, Schlagsahne und Vanilleextrakt zu einer glatten Masse verrühren. Ich rühre hier lieber nur so lange, bis alles verbunden ist. Zu viel Luft in der Masse kann später eher zu Rissen führen. Raumtemperierte Zutaten helfen dabei, dass die Füllung ohne Klümpchen glatt wird.
Backen mit Wasserschale
- Die Cheesecake-Masse in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Eine ofenfeste Form oder ein tiefes Blech mit heißem Wasser auf die untere Schiene stellen. Den Cheesecake auf der mittleren Schiene backen. So bekommt der Ofen etwas Feuchtigkeit, was für ein gleichmäßigeres Ergebnis oft hilfreich ist.
- Den Kirsch Cheesecake etwa 45 Minuten backen. Die Mitte darf am Ende noch leicht wackeln, das soll so sein. Er backt durch die Restwärme noch etwas nach.
Abkühlen und kühlen
- Den Kuchen erst bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen. Danach mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank kühlen. Gerade bei einem Cheesecake ohne Boden lohnt sich diese Zeit, weil die Konsistenz erst dann wirklich sauber und schnittfest wird.
Fertigstellen
- Den gut gekühlten Cheesecake aus der Form lösen und mit den eingekochten Kirschen bedecken. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen.
Notizen
- Der Kirsch Cheesecake schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Füllung dann fester und aromatisch ausgewogener ist.
- Wenn frische Kirschen keine Saison haben, klappt das Rezept auch mit aufgetauten TK-Kirschen. Diese vor dem Einkochen kurz abtropfen lassen.
- Wer es etwas weniger süß mag, kann die Zuckermenge im Kirsch-Topping leicht reduzieren, wenn die Früchte sehr reif sind.
- Ich serviere den Cheesecake gern pur oder mit einem kleinen Löffel zusätzlicher Kirschsoße daneben.
- Gut gekühlt hält sich der Kuchen im Kühlschrank etwa 3 Tage.
