Kirsch Cheesecake

Kirsch Cheesecake

Kirsch Cheesecake backe ich besonders gern, wenn ich Lust auf etwas Fruchtiges habe, das trotzdem nach klassischem Ofen-Cheesecake schmeckt. Die Füllung kommt hier ohne Boden aus und wirkt dadurch fast ein bisschen puristischer, was ich bei Kirschen sehr mag. Sie bringen genug Aroma mit, vor allem wenn sie vorher kurz eingekocht werden. Genau solche Rezepte gefallen mir im Alltag: nicht überladen, gut vorzubereiten und am nächsten Tag sogar noch besser. Der Kirsch Cheesecake wird angenehm cremig, bleibt in der Mitte leicht weich und bekommt durch das Kirsch-Topping einen schönen Kontrast aus Süße und frischer Frucht.

So schmeckt der Cheesecake

Die Creme ist mild, weich und eher samtig als kompakt. Durch Sahne und Frischkäse bekommt der Kuchen diese ruhige, glatte Textur, die ich bei gebackenen Cheesecakes besonders gern mag. Vanille bleibt im Hintergrund, hebt die Kirschen aber schön an. Obenauf liegt dann die eingekochte Fruchtschicht, die etwas intensiver schmeckt als rohe Kirschen und dem Cheesecake mehr Tiefe gibt.

Warum das Rezept gut funktioniert

Hier passiert eigentlich nicht viel, und gerade das ist der Reiz. Die Füllung wird einfach zusammengerührt, der Kuchen backt ohne komplizierten Aufbau und eine Schale Wasser im Ofen hilft dabei, dass die Hitze etwas sanfter arbeitet. Wichtig ist vor allem, die Zutaten nicht eiskalt zu verwenden. Mit Raumtemperatur wird die Creme deutlich glatter. Beim Backen darf die Mitte noch leicht wackeln, das ist bei diesem Kirsch Cheesecake genau richtig. Er zieht beim Abkühlen und in der Kühlzeit noch sauber an.

Wann ich ihn besonders gern mache

Das ist einer dieser Kuchen, die sich ideal am Vortag vorbereiten lassen. Wenn Freunde zum Kaffee kommen oder später noch ein langes Abendessen ansteht, ist das ziemlich praktisch. Man muss am Serviertag nur noch die Kirschen daraufgeben. Besonders schön sieht der Cheesecake aus, wenn das Topping nicht ganz glatt verteilt wird, sondern ein paar ganze Fruchtstücke sichtbar bleiben.

Kirsch Cheesecake ohne Boden in einer Springform, mit glänzendem Kirsch-Topping und cremiger, heller Füllung auf einem schlichten Kuchenteller

Kirsch Cheesecake

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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 8 Stunden 30 Minuten
Gesamtzeit 9 Stunden 45 Minuten
Portionen: 12 Stück
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Für die Kirschschicht
  • 560 g frische Kirschen, entsteint
  • 150 g Zucker
Für die Cheesecake-Füllung
  • 530 g Frischkäse, zimmerwarm
  • 3 Eier
  • 200 ml Schlagsahne
  • 15 ml Vanilleextrakt
  • 150 g Zucker

Kochutensilien

  • Springform 18 cm
  • Backpapier
  • Topf
  • Standmixer oder Handmixer
  • Backblech oder ofenfeste Form für Wasser
  • Sieb oder Pürierstab optional

Und so wird’s gemacht:
 

Kirschen einkochen
  1. Die entsteinten Kirschen mit 150 g Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten einkochen lassen. Dabei nur gelegentlich vorsichtig rühren, damit die Früchte möglichst ganz bleiben. Die Masse soll deutlich saftiger als eine Marmelade bleiben, aber etwas eindicken. Danach vollständig abkühlen lassen. Wer die Schicht glatter mag, kann einen kleinen Teil der Kirschen leicht zerdrücken.
Form vorbereiten
  1. Die Springform mit Backpapier auslegen. Wenn sich Backpapier nur am Boden befindet, lässt sich der Cheesecake später meist am saubersten lösen. Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Creme rühren
  1. Frischkäse, Eier, 150 g Zucker, Schlagsahne und Vanilleextrakt zu einer glatten Masse verrühren. Ich rühre hier lieber nur so lange, bis alles verbunden ist. Zu viel Luft in der Masse kann später eher zu Rissen führen. Raumtemperierte Zutaten helfen dabei, dass die Füllung ohne Klümpchen glatt wird.
Backen mit Wasserschale
  1. Die Cheesecake-Masse in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Eine ofenfeste Form oder ein tiefes Blech mit heißem Wasser auf die untere Schiene stellen. Den Cheesecake auf der mittleren Schiene backen. So bekommt der Ofen etwas Feuchtigkeit, was für ein gleichmäßigeres Ergebnis oft hilfreich ist.
  2. Den Kirsch Cheesecake etwa 45 Minuten backen. Die Mitte darf am Ende noch leicht wackeln, das soll so sein. Er backt durch die Restwärme noch etwas nach.
Abkühlen und kühlen
  1. Den Kuchen erst bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen. Danach mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank kühlen. Gerade bei einem Cheesecake ohne Boden lohnt sich diese Zeit, weil die Konsistenz erst dann wirklich sauber und schnittfest wird.
Fertigstellen
  1. Den gut gekühlten Cheesecake aus der Form lösen und mit den eingekochten Kirschen bedecken. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen.

Notizen

  • Der Kirsch Cheesecake schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Füllung dann fester und aromatisch ausgewogener ist.
  • Wenn frische Kirschen keine Saison haben, klappt das Rezept auch mit aufgetauten TK-Kirschen. Diese vor dem Einkochen kurz abtropfen lassen.
  • Wer es etwas weniger süß mag, kann die Zuckermenge im Kirsch-Topping leicht reduzieren, wenn die Früchte sehr reif sind.
  • Ich serviere den Cheesecake gern pur oder mit einem kleinen Löffel zusätzlicher Kirschsoße daneben.
  • Gut gekühlt hält sich der Kuchen im Kühlschrank etwa 3 Tage.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.