Crème brûlée Cheesecake

Crème brûlée Cheesecake

Manchmal habe ich Lust auf einen Cheesecake, der ein bisschen klassisch und gleichzeitig leicht französisch wirkt. Genau dann backe ich diesen Crème brûlée Cheesecake besonders gern. Die Füllung ist schlicht gehalten, schön cremig und vanillig, und oben kommt diese dünne karamellisierte Zuckerschicht dazu, die beim Anschneiden und erst recht beim ersten Löffel einfach Spaß macht. Ich mag solche Rezepte, die ohne viele Zutaten auskommen und trotzdem nach etwas Besonderem aussehen. Gerade wenn Freunde kommen, ist das so ein Kuchen, der am Tisch sofort Aufmerksamkeit bekommt.

Was ich an diesem Kuchen so gern mag

Der Crème brûlée Cheesecake lebt nicht von komplizierten Extras, sondern von seiner ruhigen, runden Art. Unten ein einfacher Keksboden, in der Mitte eine cremige Frischkäsemasse und obendrauf eine feine Knackschicht aus karamellisiertem Zucker. Mehr braucht es hier wirklich nicht. Die Vanille darf präsent sein, aber nicht aufdringlich, und die Sahne macht die Füllung etwas weicher und glatter.

Beim ersten Test mochte ich vor allem den Kontrast der Texturen. Der Cheesecake selbst ist eher samtig als kompakt, während die Oberfläche kurz vor dem Servieren diesen typischen Crème-brûlée-Moment bekommt. Wichtig ist nur, dass der Kuchen gut durchgekühlt ist, bevor der Zucker daraufkommt.

So wird die Konsistenz besonders schön

Bei gebackenen Cheesecakes rühre ich die Masse grundsätzlich nur so lange, bis alles verbunden ist. Das hilft, unnötig viel Luft zu vermeiden, und die Oberfläche bleibt oft deutlich ruhiger. Raumtemperatur bei Frischkäse, Eiern und Sahne macht das Mischen außerdem viel einfacher, gerade wenn man in einer kleinen Küche nicht ewig mit Klümpchen kämpfen möchte.

Nach dem Backen darf die Mitte noch leicht wackeln. Das ist sogar ein gutes Zeichen, denn beim Abkühlen zieht der Kuchen noch an. Ich lasse ihn danach vollständig auskühlen und stelle ihn am liebsten über Nacht kalt. Am nächsten Tag lässt er sich sauber schneiden und schmeckt oft sogar noch besser.

Crème brûlée Cheesecake in einer Springform mit goldbraun karamellisierter Zuckerkruste, cremiger Schnittfläche und hellem Keksboden auf einer Kuchenplatte.

Crème brûlée Cheesecake

Manchmal habe ich Lust auf einen Cheesecake, der ein bisschen klassisch und gleichzeitig leicht französisch wirkt. Genau dann backe ich diesen Crème brûlée Cheesecake besonders gern. Die Füllung ist schlicht gehalten, schön cremig und vanillig, und oben kommt diese dünne karamellisierte Zuckerschicht dazu, die beim Anschneiden und erst recht beim ersten Löffel einfach Spaß macht. Ich mag solche Rezepte, die ohne viele Zutaten auskommen und trotzdem nach etwas Besonderem aussehen. Gerade wenn Freunde kommen, ist das so ein Kuchen, der am Tisch sofort Aufmerksamkeit bekommt.
Portionen: 12 Stück
Art: Bake Cheesecakes

Zutaten:
  

Boden
  • 235 g Butterkekse
  • 115 g Butter, weich
Füllung
  • 1405 g Frischkäse
  • 235 g Zucker
  • 6 Eier
  • 235 ml Sahne
  • 2 TL Vanilleextrakt
Zum Karamellisieren
  • 60 g Zucker

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Küchenmaschine oder Gefrierbeutel und Nudelholz
  • Handmixer

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Butterkekse fein zerkrümeln, entweder in der Küchenmaschine oder ganz unkompliziert in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz. Mit der weichen Butter vermengen, bis die Masse gleichmäßig feucht ist.
  2. Die Keksmasse in die Springform geben und fest andrücken. Mit dem Boden eines Glases klappt das besonders gleichmäßig. Den Boden bis zur Verwendung kurz kühl stellen, damit er stabil bleibt.
Cheesecakemasse anrühren
  1. Frischkäse, Zucker, Eier, Sahne und Vanilleextrakt in eine große Schüssel geben und zu einer glatten Masse verrühren. Dabei nur so lange rühren, bis alles verbunden ist. Zu viel Luft in der Masse kann später schneller zu Rissen führen. Mit Zutaten auf Raumtemperatur wird die Creme deutlich glatter.
Cheesecake backen
  1. Die Füllung auf den vorbereiteten Boden geben und die Form einmal sanft auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen entweichen. Den Crème brûlée Cheesecake für 45 Minuten backen. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, das passt so.
  2. Den Ofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür noch etwa 10 Minuten stehen lassen, damit der Temperaturwechsel nicht zu abrupt ist. Danach aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Kühlen
  1. Den ausgekühlten Cheesecake für mindestens 5 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Erst gut gekühlt bekommt er seine schöne, feste und trotzdem cremige Konsistenz.
Karamellisieren
  1. Kurz vor dem Servieren die Oberfläche gleichmäßig mit dem Zucker bestreuen und mit einem Küchenbrenner karamellisieren. Dabei lieber in zwei dünnen Schichten arbeiten als in einer dicken, dann wird die Kruste gleichmäßiger. Vor dem Anschneiden 1 bis 2 Minuten warten, damit der Zucker wieder fest werden kann.
Servieren
  1. Den Crème brûlée Cheesecake mit einem scharfen Messer anschneiden. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen. Leicht gekühlt schmeckt er mir hier am besten.

Notizen

  • Der Cheesecake lässt sich wunderbar am Vortag vorbereiten. Die Zuckerschicht sollte aber immer erst kurz vor dem Servieren karamellisiert werden.
  • Wenn kein Küchenbrenner da ist, kann die Oberfläche vorsichtig unter dem Ofengrill karamellisiert werden. Dabei den Kuchen gut im Blick behalten, weil der Zucker sehr schnell dunkel wird.
  • Für ein etwas intensiveres Vanillearoma kann zusätzlich das Mark einer halben Vanilleschote in die Füllung gegeben werden.
  • Im Kühlschrank hält sich der Kuchen gut 2 bis 3 Tage. Die Karamellschicht bleibt am schönsten, wenn sie frisch gemacht wird.
  • Wer den Boden etwas fester mag, kann ihn vor der Füllung 8 bis 10 Minuten vorbacken und kurz auskühlen lassen.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.