Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Biskuit vorbereiten
- Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten. So lässt sich der Boden später sauber lösen.
- Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Schüssel geben und etwa 8 Minuten auf höchster Stufe sehr hell und luftig aufschlagen. Dieser Schritt ist wichtig, weil der Biskuit sein Volumen fast komplett aus der aufgeschlagenen Eiermasse bekommt. Das Mehl in zwei Portionen darüber sieben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Nur so lange mischen, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
- Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen. Der Boden sollte goldgelb sein und bei leichtem Fingerdruck etwas zurückfedern. Danach in der Form auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Creme anrühren
- Für die Füllung zuerst das Schlagobers steif schlagen und kaltstellen. Topfen, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Zitronensaft in einer großen Schüssel glatt rühren. Mit Raumtemperatur klappt das meist deutlich besser als direkt aus dem Kühlschrank, weil die Masse dann feiner wird.
- Die Gelatineblätter etwa 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Anschließend gut ausdrücken und in einem kleinen Topf bei milder Hitze auflösen. Die Gelatine darf nicht kochen. Nun 5 bis 6 Esslöffel von der Topfenmasse zur aufgelösten Gelatine geben und gründlich verrühren. Erst dann diese Mischung zügig in die restliche Topfenmasse rühren. So verteilt sich die Gelatine gleichmäßig. Zum Schluss das steif geschlagene Schlagobers vorsichtig unterheben, damit die Creme luftig bleibt.
Torte zusammensetzen
- Den ausgekühlten Biskuit waagrecht in zwei Böden schneiden. Wenn das mit dem Messer nicht ganz gleichmäßig klappt, ist das kein Drama. Ich ritze den Boden rundherum erst leicht ein und schneide dann langsam weiter, das funktioniert meistens am saubersten.
- Den unteren Boden mit der Schnittseite nach oben auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring oder den Ring der Springform darumsetzen. Besonders praktisch ist es, den Ring innen mit Tortenrandfolie, Klarsichtfolie oder Backpapier auszulegen. Dann löst sich die gekühlte Torte später viel schöner und die Seiten bleiben glatt.
- Die Topfencreme auf dem unteren Boden verteilen und glatt streichen. Den zweiten Boden auflegen und sanft andrücken, damit die Füllung bis an den Rand geht, aber nicht herausquillt. Die Torte abdecken und mindestens 4 Stunden kaltstellen. Über Nacht wird sie noch etwas stabiler.
Fertigstellen und servieren
- Die gut gekühlte Torte vorsichtig aus dem Ring lösen. Mit Staubzucker bestäuben und nach Wunsch mit frischen Beeren und Minzblättern dekorieren. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen, gerade bei solchen cremigen Torten lohnt sich das.
Notizen
- Die Österreichische Topfentorte lässt sich sehr gut am Vortag vorbereiten und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank oft noch runder.
- Wer es etwas frischer mag, kann ein wenig mehr Zitronenschale verwenden. Beim Saft würde ich trotzdem vorsichtig bleiben, damit die Creme stabil bleibt.
- Statt gemischter Beeren passen auch nur Himbeeren oder Erdbeeren sehr gut dazu.
- Gut abgedeckt hält sich die Torte bis zu 3 Tage im Kühlschrank. Am besten in einem Tortenbehälter, damit sie keine Fremdgerüche annimmt.
- Wenn du keinen Tortenring hast, kannst du auch einfach den gesäuberten Springformrand verwenden.
