Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird's gemacht:
Form vorbereiten
- Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen. Wenn du eine Form mit Hebeboden hast, geht das ebenfalls gut. Wichtig ist vor allem, dass sich der Cheesecake später sauber lösen lässt.
- Bei No-Bake-Cheesecakes lohnt sich dieser kleine Schritt wirklich, weil die Füllung nach dem Kühlen zwar fest, aber nicht so stabil wie ein gebackener Kuchen ist. Ich fahre manchmal zusätzlich mit einem dünnen Messer ganz kurz am Rand entlang, bevor ich die Form öffne.
Den Boden machen
- Die Kekse in einem Mixer oder Food Processor fein zerkleinern, bis gleichmäßige Krümel entstehen. Danach die geschmolzene vegane Butter zugeben und nur so lange mixen, bis alles wie feuchter Sand aussieht.
- Die Mischung in die vorbereitete Form geben und fest auf den Boden drücken. Mit dem Boden eines Glases klappt das besonders ordentlich, gerade am Rand. Dann die Form erst einmal beiseitestellen. Wer mag, stellt sie schon kurz in den Kühlschrank, damit der Boden schneller anzieht.
Die Zitronenfüllung kochen
- Kokoscreme, Zucker, Zitronensaft mit Abrieb und die Speisestärke in einen mittelgroßen Topf geben. Alles mit dem Schneebesen glatt verrühren, damit keine Stärkeklümpchen bleiben. Erst dann den Topf auf den Herd stellen.
- Die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa 5 Minuten erwärmen, bis sie deutlich andickt und an eine dicke Zitronencreme erinnert. Es ist nicht schlimm, wenn die Masse zwischendurch leicht getrennt aussieht. Das reguliert sich meistens wieder. Hier nicht zu heiß arbeiten, sonst setzt die Stärke schnell am Topfboden an.
Frischkäse unterrühren
- Den veganen Frischkäse direkt in die heiße, aber nicht mehr kochende Zitronenmischung geben. Alles gründlich verrühren, bis die Masse glatt ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Zimmerwarmer Frischkäse macht diesen Schritt deutlich leichter.
- Die Füllung sollte nun cremig und etwas dicklich sein. Falls noch kleine Stückchen sichtbar sind, kurz mit einem Schneebesen kräftig rühren oder notfalls einen Stabmixer ganz kurz einsetzen. Meistens reicht aber schon etwas Geduld.
Einfüllen und kühlen
- Die Füllung auf den vorbereiteten Boden geben und die Oberfläche mit einem Teigschaber glattziehen. Die Form abdecken, damit der Cheesecake im Kühlschrank keine anderen Gerüche annimmt.
- Anschließend mindestens 4 Stunden, besser 5 Stunden, kühlen, bis die Masse fest geworden ist. Ich lasse ihn oft länger im Kühlschrank, weil sich die Stücke dann sauberer schneiden lassen. Für schöne Schnitte das Messer zwischendurch kurz abwischen.
Das Lemon Curd kochen
- Für das optionale Topping pflanzliche Milch, Speisestärke, Zucker, Zitronensaft mit Abrieb und eine kleine Prise Kurkuma in einen Topf geben. Alles kalt verrühren, damit die Stärke sich gut löst.
- Dann die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis sie eindickt. Das dauert ungefähr 5 Minuten. Nach dem Abkühlen wird das Curd noch etwas fester, also nicht zu lange kochen. Anschließend kurz abkühlen lassen.
Fertigstellen und servieren
- Den gekühlten Cheesecake vorsichtig aus der Form lösen. Das Lemon Curd auf die Oberfläche geben und locker verstreichen. Wenn du magst, kannst du den Rand frei lassen oder das Topping ganz bis außen ziehen.
- Vor dem Servieren gern noch etwas Zitronenabrieb darübergeben. Der Cheesecake schmeckt gut gekühlt am besten und ist am zweiten Tag fast noch besser als direkt nach dem Festwerden.
Notizen
- Der Cheesecake hält sich luftdicht verpackt im Kühlschrank etwa 3 Tage.
- Zum Einfrieren eignet er sich ebenfalls. Einzelne Stücke lassen sich praktisch portioniert auftauen.
- Wenn du keine Kokoscreme verwenden möchtest, kannst du stattdessen mehr veganen Frischkäse nehmen. Der Geschmack wird dann etwas weniger rund, aber immer noch gut.
- Achte bei der Kokoscreme darauf, wirklich den festen Teil aus der Dose zu verwenden. Mit zu flüssiger Kokosmilch wird die Füllung deutlich weicher.
- Für eine etwas kräftigere Zitronennote kann die Menge an Zitronensaft und Abrieb leicht erhöht werden. Ich würde das aber eher schrittweise machen.
