Zebra-Cheesecake

Zebra-Cheesecake

Zebra-Cheesecake ist so ein Kuchen, der schon beim Anschneiden gute Laune macht. Diese helle und dunkle Musterung sieht aufwendiger aus, als sie eigentlich ist, und genau das mag ich an solchen Rezepten besonders. Der Cheesecake wird nicht gebacken, sondern im Kühlschrank fest, was in einer kleinen Küche manchmal einfach angenehmer ist als noch ein langer Backnachmittag. Die Creme ist mild, weich und schön cremig, dazu kommt ein schokoladiger Keksboden und ein dunkler Kakaoteil für den typischen Zebra-Look. Wenn man die Masse abwechselnd in die Mitte gibt, entsteht das Muster fast von selbst.

Was den Zebra-Cheesecake so spannend macht

Bei diesem Zebra-Cheesecake steckt der Reiz nicht nur im Aussehen. Die Füllung ist angenehm mild durch saure Sahne und Kondensmilch, während der Kakao dem dunklen Teil eine herbere Note gibt. So wirkt der Kuchen nicht zu süß und bleibt geschmacklich schön ausgewogen. Ich mag solche No-Bake-Cheesecakes besonders dann, wenn ich etwas vorbereiten möchte, das am nächsten Tag direkt servierbereit ist.

So gelingt das Muster ohne Stress

Das Schönste an diesem Rezept ist, dass man kein Profi sein muss. Wichtig ist nur, beide Cremes möglichst flüssig und ähnlich dick zu halten, damit sich die Kreise sauber verteilen. Ich gieße dafür immer abwechselnd etwas helle und etwas dunkle Masse genau in die Mitte. Nicht verstreichen, nicht korrigieren, einfach arbeiten lassen. Genau dann entsteht die typische Zebra-Optik ganz von allein.

Textur und Geschmack

Nach der Kühlzeit ist der Zebra-Cheesecake schnittfest, aber nicht fest im trockenen Sinn. Eher cremig, kühl und glatt. Der Boden bringt etwas mehr Biss hinein, während die Füllung weich bleibt. Besonders gut gefällt mir hier, dass der Kakao nicht alles dominiert, sondern nur einen klaren Kontrast setzt. Direkt aus dem Kühlschrank finde ich ihn am besten.

Zebra-Cheesecake mit dunklem Keksboden und heller sowie kakaobrauner No-Bake-Creme in feinem Zebramuster, angeschnitten auf einem Kuchenteller

Zebra-Cheesecake

Zebra-Cheesecake ist so ein Kuchen, der schon beim Anschneiden gute Laune macht. Diese helle und dunkle Musterung sieht aufwendiger aus, als sie eigentlich ist, und genau das mag ich an solchen Rezepten besonders. Der Cheesecake wird nicht gebacken, sondern im Kühlschrank fest, was in einer kleinen Küche manchmal einfach angenehmer ist als noch ein langer Backnachmittag. Die Creme ist mild, weich und schön cremig, dazu kommt ein schokoladiger Keksboden und ein dunkler Kakaoteil für den typischen Zebra-Look. Wenn man die Masse abwechselnd in die Mitte gibt, entsteht das Muster fast von selbst.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 4 Stunden 5 Minuten
Gesamtzeit 4 Stunden 35 Minuten
Portionen: 12 Stücke
Art: No-Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Boden
  • 230 g Schokoladenkekse
  • 80 g Butter
  • 20 ml Milch
Creme
  • 470 g saure Sahne
  • 350 g Kondensmilch
  • 235 ml Sahne
  • 115 ml Milch
  • 25 g Gelatine
  • 1 Prise Vanille
Dunkle Creme
  • 35 g Kakao

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Handmixer
  • kleiner Topf
  • Schüssel

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Die Schokoladenkekse fein zerkrümeln. Das klappt am schnellsten im Mixer, alternativ gehen auch ein Gefrierbeutel und ein Nudelholz. Butter schmelzen und mit der Milch zu den Kekskrümeln geben. Alles vermischen, bis die Masse an feuchten Sand erinnert.
  2. Eine Springform mit Backpapier auslegen. Die Keksmasse hineingeben und gleichmäßig auf dem Boden festdrücken. Ein umgedrehtes Glas hilft dabei, die Fläche schön eben zu bekommen. Den Boden für 5 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er etwas anzieht.
Gelatine vorbereiten
  1. Die Gelatine mit der Milch in einen kleinen Topf geben und nach Packungsangabe quellen lassen. Danach bei niedriger Hitze vorsichtig erwärmen, bis sie sich vollständig gelöst hat. Sie sollte nicht kochen, sonst verliert sie an Gelierkraft.
Creme rühren
  1. Saure Sahne mit Kondensmilch und Vanille glatt verrühren. Die Sahne in einer separaten Schüssel nur weich aufschlagen und unterheben, damit die Creme luftig bleibt, aber noch gut fließt.
  2. Ein paar Löffel der Creme zur Gelatine geben und zügig verrühren. So gleicht sich die Temperatur an und es entstehen keine Klümpchen. Danach die Gelatinemischung in die übrige Creme rühren.
Zebramasse teilen
  1. Die Creme in zwei möglichst gleich große Portionen teilen. In eine Hälfte den Kakao sieben und glatt einrühren. Wenn der Kakao kleine Klümpchen macht, lohnt sich ein kurzes Sieben wirklich.
Zebra-Cheesecake füllen
  1. Die gekühlte Form aus dem Kühlschrank nehmen. Nun abwechselnd jeweils etwas helle und etwas dunkle Creme genau mittig auf den Boden geben. Die Masse verteilt sich von selbst nach außen und bildet nach und nach das Zebramuster. Am besten gleichmäßig arbeiten und nicht mit einem Löffel nachhelfen, damit die Kreise sauber bleiben.
Kühlen
  1. Den Zebra-Cheesecake für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, besser über Nacht. So wird die Creme zuverlässig fest und lässt sich sauber schneiden.
Servieren
  1. Den Rand der Form vorsichtig lösen. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen. Gut gekühlt servieren.

Notizen

  • Der Zebra-Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag zubereiten und ist nach einer Nacht im Kühlschrank meist noch etwas stabiler.
  • Wenn du den Schokoladenteil kräftiger möchtest, kannst du statt 35 g auch bis zu 40 g Kakao verwenden. Dann eventuell 1 bis 2 EL Kondensmilch zusätzlich einrühren.
  • Achte darauf, die Gelatine nur sanft zu erwärmen. Kocht sie, kann die Creme später schlechter fest werden.
  • Statt Schokoladenkeksen funktionieren auch Kakaobutterkekse oder gefüllte Schokokekse, dann wird der Boden etwas intensiver.
  • Wer mag, dekoriert den fertigen Kuchen vor dem Servieren noch mit etwas Kakao oder Schokoladenraspeln.