Cookie Monster Cheesecake mit weißer Schokolade und Keksboden

Cookie Monster Cheesecake mit weißer Schokolade und Keksboden

Der Cookie Monster Cheesecake ist genau so ein Kuchen, der beim ersten Anschneiden sofort für gute Laune sorgt. Dieses kräftige Blau, der dunkle Keksboden und obendrauf noch ein paar Kekse oder kleine Cookie-Dough-Stücke, das hat einfach etwas Spielerisches. Ich mag solche Cheesecakes besonders gern, wenn es auf dem Tisch nicht nur klassisch, sondern auch ein bisschen auffälliger sein darf. Geschmacklich ist er aber mehr als nur ein Hingucker: cremig, süß, leicht vanillig und mit einer feinen Note von weißer Schokolade. Gerade für Geburtstage, Filmabende oder eine größere Runde mit Freunden ist das so ein Kuchen, über den man sofort spricht.

Was bei diesem Cookie Monster Cheesecake wichtig ist

Trotz der auffälligen Optik ist das Rezept überraschend unkompliziert. Die Füllung wird schön glatt, wenn Frischkäse, saure Sahne und Sahne nicht eiskalt verarbeitet werden. Ich lasse solche Zutaten vorher gern etwas stehen, weil sich dann alles deutlich leichter verrühren lässt. Wichtig ist auch, die Eier nur kurz unterzurühren. So kommt nicht zu viel Luft in die Masse, und der Cheesecake backt gleichmäßiger.

Der Boden aus Schokokeksen passt hier besonders gut, weil er dem süßen, milden Inneren etwas mehr Tiefe gibt. Wer mag, kann für die Deko einfache Schokokekse verwenden oder kleine Stücke essbaren Cookie Dough daraufsetzen. Beides sieht gut aus, aber ich achte immer darauf, erst kurz vor dem Servieren zu dekorieren, damit nichts weich wird.

So schmeckt der Cheesecake

Die Creme ist weich, dicht und trotzdem nicht schwer. Durch die weiße Schokolade bekommt der Cookie Monster Cheesecake eine leicht süßliche, fast dessertartige Note, ohne dass er plump wirkt. Die saure Sahne bringt etwas Ausgleich hinein, was ich hier sehr mag. Der Kuchen erinnert ein bisschen an amerikanische Kuchenklassiker, bleibt aber in der Textur klar ein echter Cheesecake.

Am besten gefällt er mir gut gekühlt, wenn die Stücke sauber aus der Form gehen und die Füllung ihre ideale Konsistenz hat. Für saubere Schnitte hilft ein Messer, das zwischendurch kurz mit warmem Wasser abgespült und abgewischt wird.

Wann ich ihn besonders gern mache

Das ist keiner dieser zurückhaltenden Käsekuchen, die still in der Ecke stehen. Der Cookie Monster Cheesecake will gesehen werden. Genau deshalb passt er so gut zu Kindergeburtstagen, Mottopartys oder Abenden, an denen es ruhig etwas verspielter sein darf. Wenn viele Leute am Tisch sitzen, ist so ein Kuchen immer schnell Gesprächsthema.

Und obwohl er optisch sehr opulent wirkt, lässt er sich gut vorbereiten. Eigentlich sogar besser als spontan, denn nach einer Nacht im Kühlschrank ist er schön fest und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.

Cookie Monster Cheesecake auf dunklem Schokokeksboden mit blauer Cheesecake-Füllung, dekoriert mit Cookies und Cookie-Dough-Stücken, cremig und auffällig angeschnitten auf einer Kuchenplatte.

Rezeptname: Cookie Monster Cheesecake

Der Cookie Monster Cheesecake ist genau so ein Kuchen, der beim ersten Anschneiden sofort für gute Laune sorgt. Dieses kräftige Blau, der dunkle Keksboden und obendrauf noch ein paar Kekse oder kleine Cookie-Dough-Stücke, das hat einfach etwas Spielerisches. Ich mag solche Cheesecakes besonders gern, wenn es auf dem Tisch nicht nur klassisch, sondern auch ein bisschen auffälliger sein darf. Geschmacklich ist er aber mehr als nur ein Hingucker: cremig, süß, leicht vanillig und mit einer feinen Note von weißer Schokolade. Gerade für Geburtstage, Filmabende oder eine größere Runde mit Freunden ist das so ein Kuchen, über den man sofort spricht.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Ruhezeit (mindestens) 5 Stunden
Gesamtzeit 6 Stunden 30 Minuten
Portionen: 10 bis 12 Stücke
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Boden
  • 420 g Schokokeksbrösel
  • 120 g Butter, geschmolzen
Füllung
  • 850 g Frischkäse, zimmerwarm
  • 235 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 4 große Eier
  • 280 g saure Sahne
  • 140 ml Schlagsahne
  • 235 g weiße Schokolade, geschmolzen und leicht abgekühlt
  • Blaue Lebensmittelfarbe

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Rührschüsseln
  • Teigschaber

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Backofen auf 163 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten. Schokokeksbrösel mit der geschmolzenen Butter mischen, bis die Masse gleichmäßig feucht aussieht. Anschließend in die Form geben und fest auf dem Boden andrücken. Das klappt besonders gut mit dem Boden eines Glases oder einem Messbecher.
Creme anrühren
  1. Frischkäse und Zucker in einer großen Schüssel glatt verrühren. Nicht zu lange aufschlagen, sondern nur so lange, bis die Masse cremig ist. Vanille dazugeben. Dann die Eier nacheinander kurz unterrühren. Nach jedem Ei nur so lange mixen, bis es gerade eingearbeitet ist.
Füllung fertigstellen
  1. Saure Sahne und Schlagsahne unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Danach die geschmolzene, leicht abgekühlte weiße Schokolade einarbeiten. Wer den typischen Look möchte, gibt jetzt etwas blaue Lebensmittelfarbe dazu und rührt nur so lange, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Cheesecake backen
  1. Die Füllung auf den vorbereiteten Boden geben und die Oberfläche glatt streichen. Den Cookie Monster Cheesecake im vorgeheizten Ofen etwa 55 bis 60 Minuten backen. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, denn beim Abkühlen zieht er weiter an. Die Oberfläche sollte weitgehend gesetzt und nur noch leicht glänzend sein.
Langsam abkühlen lassen
  1. Den Ofen ausschalten und die Tür leicht öffnen. Den Cheesecake noch 1 Stunde im Ofen stehen lassen. Dieses langsame Abkühlen hilft oft dabei, Risse zu vermeiden.
Kühlen und dekorieren
  1. Danach den Kuchen vollständig auskühlen lassen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Cookie-Dough-Stücken oder Schokokeksen dekorieren. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen.

Notizen

  • Der Cookie Monster Cheesecake lässt sich ideal am Vortag backen und über Nacht kühlen.
  • Wenn du eine etwas mildere Süße möchtest, kannst du die Deko sparsam halten, da Kekse oder Cookie Dough zusätzlich Süße mitbringen.
  • Die blaue Lebensmittelfarbe ist rein optional. Geschmacklich ändert sie nichts, optisch macht sie den Cheesecake aber sofort als Cookie Monster Cheesecake erkennbar.
  • Weiße Schokolade sollte vor dem Einrühren nur noch lauwarm sein, damit die Creme glatt bleibt und nichts stockt.
  • Im Kühlschrank hält sich der Cheesecake gut 2 bis 3 Tage, am besten abgedeckt.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

Loader image

Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

Mehr lesen?

Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

Mehr lesen?

Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

Mehr lesen?

Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

Mehr lesen?

Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

Mehr lesen?

Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

Mehr lesen?

Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

Mehr lesen?

Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.