Rotkäppchenkuchen mit Quark, Kirschen und rotem Guss

Rotkäppchenkuchen mit Quark, Kirschen und rotem Guss

Rotkäppchenkuchen ist für mich so ein Klassiker, der auf dem Kuchenbuffet sofort erkannt wird. Die dunkle Teigschicht, die Kirschen, die helle Quarkcreme und obendrauf dieser leuchtend rote Guss, das hat einfach etwas sehr Vertrautes. Ich mag an diesem Rezept besonders, dass es trotz der einzelnen Schichten unkompliziert bleibt und sich gut vorbereiten lässt. Gerade wenn Freunde kommen, backe ich solche Kuchen gern am Vortag, weil sie dann entspannt im Kühlschrank durchziehen können. Und ja, angeschnitten sieht er einfach immer ein bisschen nach Sonntagskuchen aus.

Was den Rotkäppchenkuchen so beliebt macht

Hier trifft ein einfacher Rührteig auf mehrere Schichten, die zusammen sehr stimmig wirken. Unten sitzt ein lockerer Boden mit Kakao, dazwischen sorgen Sauerkirschen für Frische, und darüber kommt eine Quark-Sahne-Creme, die mild und angenehm leicht schmeckt. Der rote Tortenguss bringt nicht nur die typische Optik mit, sondern auch noch eine fruchtige Spitze.

Wichtig ist bei diesem Kuchen vor allem das Timing. Der Boden sollte wirklich komplett ausgekühlt sein, bevor die Creme daraufkommt. Ich lasse ihn meist lieber etwas länger stehen, weil die Quarkschicht sonst schnell weicher wird als geplant. Beim Guss lohnt es sich außerdem, ihn erst kurz abkühlen zu lassen und dann vorsichtig zu verteilen.

So schmeckt der Rotkäppchenkuchen

Der Rotkäppchenkuchen ist nicht schwer, obwohl er auf den ersten Blick ziemlich üppig aussieht. Die Creme ist weich und luftig, der Boden eher locker als kompakt, und die Kirschen bringen genau die leicht säuerliche Note mit, die der Kuchen braucht. Dadurch wirkt alles schön ausgewogen und nicht zu süß.

Besonders gut gefällt mir, dass jede Schicht ihren eigenen kleinen Charakter hat. Beim ersten Bissen kommt oft erst die kühle Creme, dann die Frucht und zum Schluss der schokoladige Boden. Genau solche klassischen Blech- oder Formkuchen verschwinden bei einer größeren Runde meistens schneller, als man denkt.

Wann ich ihn besonders gern mache

Dieser Kuchen passt für Familienfeiern, Geburtstage oder Nachmittage, an denen mehrere Leute am Tisch sitzen. Er lässt sich gut in Stücke schneiden und wirkt durch den roten Guss sofort etwas festlicher. Am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser, weil die Schichten dann schön durchgekühlt sind und sich sauberer schneiden lassen.

Wer Kirschen und Quarkkuchen mag, wird an diesem Rotkäppchenkuchen ohnehin schwer vorbeikommen. Für mich ist das einer dieser Klassiker, die nie besonders modern sein müssen, um zuverlässig gut anzukommen.

Rotkäppchenkuchen mit dunklem Boden, Sauerkirschen, heller Quarkcreme und glänzend rotem Tortenguss in Stücke geschnitten auf einer Kuchenplatte

Rotkäppchenkuchen

Rotkäppchenkuchen ist für mich so ein Klassiker, der auf dem Kuchenbuffet sofort erkannt wird. Die dunkle Teigschicht, die Kirschen, die helle Quarkcreme und obendrauf dieser leuchtend rote Guss, das hat einfach etwas sehr Vertrautes. Ich mag an diesem Rezept besonders, dass es trotz der einzelnen Schichten unkompliziert bleibt und sich gut vorbereiten lässt. Gerade wenn Freunde kommen, backe ich solche Kuchen gern am Vortag, weil sie dann entspannt im Kühlschrank durchziehen können. Und ja, angeschnitten sieht er einfach immer ein bisschen nach Sonntagskuchen aus.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 2 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden
Portionen: 12 Stück
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Teig
  • 60 g Butter
  • 115 g Zucker
  • 2 Eier
  • 165 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 35 ml Milch
  • 25 g Kakao
  • 1 Glas Sauerkirschen, gut abgetropft
Füllung
  • 585 g Quark
  • 95 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 470 ml Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
Guss
  • 1 Päckchen roter Tortenguss
  • 295 ml Kirschsaft

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Handmixer
  • Rührschüsseln
  • Sieb
  • kleiner Topf
  • Teigschaber

Und so wird’s gemacht:
 

Teig anrühren
  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Butter und Zucker einige Minuten cremig aufschlagen, bis die Masse heller wird. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und nur kurz unterheben, damit der Boden locker bleibt und nicht zäh wird.
  3. Die Hälfte des Teigs in die Form geben und glatt streichen. Unter die zweite Hälfte Milch und Kakao rühren und den dunklen Teig vorsichtig auf dem hellen Teig verteilen.
Kirschen auflegen und backen
  1. Die Sauerkirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen, dabei den Saft für den Guss auffangen. Die Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
  2. Den Boden etwa 30 Minuten backen. Er ist fertig, wenn er leicht aufgegangen ist und auf sanften Druck etwas zurückfedert. Anschließend vollständig auskühlen lassen. Das ist wichtig, damit die Creme später stabil bleibt.
Quarkcreme zubereiten
  1. Quark mit Zucker und Vanillezucker glatt rühren. In einer zweiten Schüssel die kalte Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Die Sahne dann in zwei Portionen vorsichtig unter die Quarkmasse heben. So bleibt die Creme luftig und bekommt trotzdem genug Stand.
  2. Die Quark-Sahne-Creme auf dem ausgekühlten Boden verteilen und glatt streichen. Den Kuchen für etwa 30 Minuten kalt stellen, damit die Oberfläche leicht anziehen kann.
Guss kochen und auftragen
  1. Den Tortenguss mit 295 ml Kirschsaft nach Packungsanleitung in einem kleinen Topf zubereiten. Kurz abkühlen lassen, bis er noch flüssig, aber nicht mehr heiß ist. Wenn der Guss zu warm ist, kann er die Cremeschicht anlösen.
  2. Den roten Guss vorsichtig von der Mitte aus auf der Quarkcreme verteilen. Den Kuchen anschließend mindestens 1 1/2 Stunden kalt stellen, bis die Oberfläche vollständig fest ist.
Servieren
  1. Den Rotkäppchenkuchen erst gut gekühlt aus der Form lösen und in Stücke schneiden. Für saubere Schnitte das Messer zwischendurch kurz abwischen.

Notizen

  • Der Kuchen lässt sich sehr gut am Vortag vorbereiten und schmeckt durchgezogen sogar oft noch besser.
  • Wenn du eine etwas festere Creme möchtest, kannst du 1 Päckchen Sahnesteif zusätzlich in die Quarkmasse geben.
  • Statt Sauerkirschen aus dem Glas funktionieren auch gut abgetropfte Schattenmorellen.
  • Achte beim Guss darauf, ihn nicht zu heiß auf die Creme zu geben, sonst wird die Oberfläche schnell unruhig.
  • Gut gekühlt lässt sich der Rotkäppchenkuchen am saubersten schneiden und servieren.