Waldmeister-Philadelphia-Torte ohne Backen

Waldmeister-Philadelphia-Torte ohne Backen

Manche Rezepte sind ein bisschen retro und genau das mag ich daran. Diese Waldmeister-Philadelphia-Torte ohne Backen ist so ein Kuchen, der sofort an Familienfeiern, Sommernachmittage und dieses leicht grüne Waldmeister-Aroma erinnert. Ich finde besonders schön, dass sie mit wenig Aufwand auskommt und trotzdem auf der Kuchenplatte richtig was hermacht. Der Boden aus Löffelbiskuits ist schnell vorbereitet, die Creme angenehm luftig, und im Kühlschrank erledigt sich der Rest fast von allein. Gerade wenn der Ofen aus bleiben soll, ist das für mich eine dieser unkomplizierten Torten, die man gern spontan einplant.

Was die Torte so angenehm macht

Die Creme ist eher leicht als schwer und hat durch Sahne und Frischkäse eine schöne, weiche Struktur. Waldmeister kann schnell zu süß oder künstlich wirken, deshalb ist hier wichtig, dass die Götterspeise nur mit Wasser angerührt und danach gut in die Creme eingearbeitet wird. So bleibt der Geschmack deutlich, aber nicht zu aufdringlich.

Beim ersten Test hat mir außerdem gefallen, wie unkompliziert der Boden ist. Löffelbiskuits mit etwas Margarine funktionieren erstaunlich gut, wenn man sie nicht zu fein zerkleinert. Dadurch bekommt der Boden ein wenig Struktur und wird nicht einfach nur kompakt.

Wann ich sie besonders gern mache

Diese Waldmeister-Philadelphia-Torte ohne Backen passt gut auf ein Frühlingsbuffet oder zu einem Kaffeetrinken mit Freunden, wenn es etwas Nostalgisches sein darf. Besonders schön sieht sie mit Erdbeeren obenauf aus, weil das Grün der Creme und das Rot der Früchte zusammen sofort nach früher Sommerküche aussehen.

Am nächsten Tag schmeckt sie übrigens fast noch besser, weil die Creme dann etwas fester geworden ist. Wer also gern vorbereitet, liegt hier richtig.

Waldmeister-Philadelphia-Torte ohne Backen auf einer Kuchenplatte mit hellgrüner Creme, Löffelbiskuitboden und frischen Erdbeeren als Dekor

Waldmeister-Philadelphia-Torte ohne Backen

Manche Rezepte sind ein bisschen retro und genau das mag ich daran. Diese Waldmeister-Philadelphia-Torte ohne Backen ist so ein Kuchen, der sofort an Familienfeiern, Sommernachmittage und dieses leicht grüne Waldmeister-Aroma erinnert. Ich finde besonders schön, dass sie mit wenig Aufwand auskommt und trotzdem auf der Kuchenplatte richtig was hermacht. Der Boden aus Löffelbiskuits ist schnell vorbereitet, die Creme angenehm luftig, und im Kühlschrank erledigt sich der Rest fast von allein. Gerade wenn der Ofen aus bleiben soll, ist das für mich eine dieser unkomplizierten Torten, die man gern spontan einplant.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten
Portionen: 12 Stück
Art: No-Bake Cheesecakes
Küche: leicht

Zutaten:
  

Boden
  • 235 g Löffelbiskuits
  • 35 g Margarine
Creme
  • 235 g Frischkäse
  • 200 ml Sahne
  • 180 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Götterspeise Waldmeister
  • 235 ml Wasser

Kochutensilien

  • Tortenring
  • Kuchenplatte
  • 2 Rührschüsseln
  • Handmixer
  • kleiner Topf

Und so wird’s gemacht:
 

Boden anrühren
  1. Die Löffelbiskuits grob zerbröseln. Sie dürfen ruhig noch kleine Stückchen haben, damit der Boden später nicht zu fein und fest wird. Die Margarine schmelzen und mit den Bröseln vermischen, bis alles leicht zusammenhält.
Boden in Form bringen
  1. Einen Tortenring auf eine Kuchenplatte stellen und die Bröselmasse hineingeben. Mit der Rückseite eines Löffels oder mit einem umgedrehten Glas gleichmäßig andrücken, damit der Boden schön eben und stabil wird. Danach kurz kalt stellen, während die Creme vorbereitet wird.
Creme rühren
  1. Den Frischkäse mit dem Puderzucker in einer Schüssel glatt rühren. Am besten klappt das, wenn der Frischkäse nicht eiskalt ist. In einer zweiten Schüssel die Sahne steif schlagen und anschließend vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben, damit die Creme luftig bleibt.
Waldmeister auflösen
  1. Das Wasser in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Das Götterspeisepulver einrühren und vollständig auflösen. Die Mischung danach einige Minuten abkühlen lassen. Sie sollte noch flüssig sein, aber nicht mehr heiß, sonst verliert die Creme an Volumen.
Creme fertigstellen
  1. Die leicht abgekühlte Waldmeistermischung langsam unter die Frischkäse-Sahne-Creme rühren, bis alles gleichmäßig hellgrün ist. Zügig arbeiten, damit die Masse nicht schon in der Schüssel anzieht.
Torte kühlen
  1. Die Creme auf den vorbereiteten Boden geben und glatt streichen. Die Torte mindestens 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Für eine stabilere Konsistenz lasse ich sie meistens eher 3 bis 4 Stunden kühlen.
Servieren
  1. Den Tortenring vorsichtig mit einem Messer am Rand entlang lösen und abheben. Die Torte nach Wunsch mit frischen Erdbeeren oder anderen Beeren dekorieren und gut gekühlt servieren.

Notizen

  • Die Torte wird deutlich schnittfester, wenn sie länger als 1 Stunde kühlt. Über Nacht ist sie besonders angenehm fest.
  • Statt Waldmeister lässt sich das Rezept auch mit Erdbeer- oder Himbeer-Götterspeise abwandeln.
  • Wenn du den Boden kompakter magst, kannst du die Löffelbiskuits etwas feiner zerdrücken.
  • Frische Erdbeeren passen optisch und geschmacklich besonders gut dazu.
  • Beim Anschneiden hilft ein kurz abgespültes Messer, damit die Stücke sauber bleiben.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

Loader image

Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

Mehr lesen?

Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

Mehr lesen?

Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

Mehr lesen?

Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

Mehr lesen?

Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

Mehr lesen?

Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

Mehr lesen?

Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

Mehr lesen?

Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.