New-York-Cheesecake mit Himbeersauce

New-York-Cheesecake mit Himbeersauce

Ein guter New-York-Cheesecake mit Himbeersauce gehört für mich zu den Kuchen, die man einmal backt und danach immer wieder im Kopf hat. Diese Version ist angenehm cremig, dabei dicht genug für schöne, saubere Stücke und bekommt durch die fruchtige Sauce genau den frischen Kontrast, den ich bei reichhaltigen Cheesecakes besonders mag. Der Keksboden bringt etwas Knusper mit, die Schmandglasur macht die Oberfläche schön glatt, und mit den Himbeeren wirkt der Kuchen gleich ein bisschen festlicher. Ich mache ihn gern, wenn Freunde kommen und ich den Kuchen schon am Vortag vorbereiten möchte.

Was ich an diesem Cheesecake besonders mag

Der typische New-York-Cheesecake lebt für mich von seiner ruhigen, klaren Art. Keine wilden Spielereien, sondern eine cremige Füllung mit leichter Zitronennote, ein buttriger Boden und oben eine feine Schmandschicht. Gerade diese Schlichtheit macht ihn so gut. Die Himbeersauce bringt Farbe und Säure dazu, ohne dem Kuchen die Show zu stehlen.

Wichtig ist hier vor allem die Art, wie die Füllung gerührt wird. Ich hebe Sahne und Ei lieber nur vorsichtig unter, damit nicht zu viel Luft in die Masse kommt. So bleibt der Cheesecake später schön glatt und bekommt diese eher samtige, nicht aufgeschlagene Konsistenz.

So wird der New-York-Cheesecake mit Himbeersauce schön cremig

Der vorgebackene Keksboden sorgt für mehr Stabilität und bleibt auch nach der Kühlzeit angenehm fest. Beim Backen hilft außerdem der Wasserdampf im Ofen, damit die Oberfläche gleichmäßiger wird und der Kuchen nicht so schnell reißt. Die Mitte darf am Ende noch leicht wackeln, das ist sogar genau richtig. Beim Abkühlen und später im Kühlschrank zieht die Füllung noch deutlich an.

Am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser. Dann ist die Textur besonders ausgewogen und die leichte Zitronennote kommt runder durch. Ich serviere ihn am liebsten gut gekühlt und gebe die Himbeersauce erst direkt auf die Stücke, damit der Kontrast zwischen heller Creme und roter Fruchtsauce schön sichtbar bleibt.

New-York-Cheesecake mit Himbeersauce auf einem hellen Teller, mit goldbraunem Keksboden, cremiger heller Füllung und glänzender roter Himbeersauce

New-York-Cheesecake mit Himbeersauce

Ein guter New-York-Cheesecake mit Himbeersauce gehört für mich zu den Kuchen, die man einmal backt und danach immer wieder im Kopf hat. Diese Version ist angenehm cremig, dabei dicht genug für schöne, saubere Stücke und bekommt durch die fruchtige Sauce genau den frischen Kontrast, den ich bei reichhaltigen Cheesecakes besonders mag. Der Keksboden bringt etwas Knusper mit, die Schmandglasur macht die Oberfläche schön glatt, und mit den Himbeeren wirkt der Kuchen gleich ein bisschen festlicher. Ich mache ihn gern, wenn Freunde kommen und ich den Kuchen schon am Vortag vorbereiten möchte.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 5 Stunden
Gesamtzeit 6 Stunden 45 Minuten
Portionen: 12 Stück
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Boden
  • 235 g Butterkekse
  • 115 g Butter, geschmolzen
Füllung
  • 700 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 235 g Magerquark
  • 235 g Zucker
  • 45 g Speisestärke
  • 175 ml Schlagsahne
  • 1 großes Ei
  • 15 ml Zitronensaft
Glasur
  • 295 g Schmand
  • 25 g Vanillezucker
  • 5 ml Zitronensaft
Himbeersauce
  • 470 g Himbeeren, frisch oder TK
  • 60 g Zucker
  • 15 ml Zitronensaft
  • 10 g Speisestärke
  • 2 EL Wasser

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Handmixer
  • Schneebesen
  • Topf
  • Sieb

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter gründlich vermengen. Die Mischung in die Form geben, gleichmäßig verteilen und fest andrücken. Mit einem umgedrehten Glas klappt das in einer kleinen Küche oft am saubersten. Den Boden 10 Minuten vorbacken und danach kurz abkühlen lassen.
Füllung anrühren
  1. Frischkäse, Magerquark und Zucker in einer großen Schüssel glatt rühren. Speisestärke und Zitronensaft einarbeiten, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Am besten sind die Zutaten nicht eiskalt, dann wird die Masse deutlich glatter.
  2. Sahne und Ei anschließend nur vorsichtig mit Schneebesen oder Teigschaber unterheben. Nicht stark aufschlagen, damit die Füllung cremig bleibt und beim Backen nicht zu viel Luft zieht.
Cheesecake backen
  1. Die Füllung auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen.
  2. Eine ofenfeste Form mit heißem Wasser auf den Boden des Backofens stellen, damit Dampf entsteht. So backt der Cheesecake gleichmäßiger. Den Kuchen bei 160 Grad Ober-/Unterhitze 55 bis 65 Minuten backen. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, denn beim Abkühlen wird er fester.
Glasur auftragen und fertig backen
  1. Während der Cheesecake backt, Schmand, Vanillezucker und Zitronensaft glatt rühren.
  2. Die Glasur auf dem heißen Kuchen vorsichtig verstreichen und weitere 10 Minuten backen.
Langsam abkühlen und kühlen
  1. Den Ofen ausschalten und die Tür leicht öffnen. Den Cheesecake darin langsam abkühlen lassen, damit die Oberfläche möglichst ruhig bleibt und keine starken Spannungsrisse entstehen.
  2. Danach vollständig bei Raumtemperatur auskühlen lassen und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen.
Himbeersauce kochen
  1. Die Himbeeren mit Zucker und Zitronensaft in einem Topf erhitzen. Die Speisestärke mit 2 Esslöffeln Wasser glattrühren und einrühren. Alles unter Rühren kurz aufkochen, bis die Sauce leicht andickt.
  2. Wer die Sauce ganz glatt möchte, kann sie noch durch ein Sieb streichen. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
Servieren
  1. Den gut gekühlten New-York-Cheesecake mit Himbeersauce aus der Form lösen und in Stücke schneiden. Für saubere Schnitte das Messer zwischendurch kurz in heißes Wasser tauchen und abwischen. Die Himbeersauce entweder auf den ganzen Kuchen geben oder erst am Tisch zu den einzelnen Stücken servieren.

Notizen

  • Der Cheesecake lässt sich wunderbar am Vortag vorbereiten und ist nach einer Nacht im Kühlschrank meist noch aromatischer.
  • Wenn du eine etwas festere Füllung möchtest, nimm 45 g Speisestärke. Für eine weichere, klassisch cremige Mitte reichen auch 35 g.
  • TK-Himbeeren funktionieren hier genauso gut wie frische. Vor dem Kochen müssen sie nicht vollständig aufgetaut werden.
  • Die Himbeersauce am besten separat aufbewahren und erst beim Servieren dazugeben, damit die Oberfläche des Kuchens schön bleibt.
  • Im Kühlschrank hält sich der Cheesecake gut 2 bis 3 Tage.