Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake

Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake

Neulich stand ich mit viel zu vielen Schüsseln in meiner kleinen Küche und dachte kurz, dass ich mir das Leben auch einfacher machen könnte. Hab ich aber nicht. Zum Glück. Denn genau solche etwas verspielten Cheesecakes machen beim Anschneiden richtig Spaß. Dieser Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake bringt zwei Richtungen auf einen Kuchen: auf der einen Seite fruchtig, leicht süß und mit crunchy Erdbeer-Keks-Schicht, auf der anderen cremiges Bananenpudding-Feeling, das fast ein bisschen nach Dessert vom Familienbuffet schmeckt. Nicht ganz klassisch, eher ein bisschen drüber, aber auf eine sehr gute Art. Und wenn Gäste da sind, ist der Effekt ziemlich zuverlässig.

Was hier anders läuft als bei einem klassischen Cheesecake

Im Kern ist das Rezept erstmal ein gebackener Frischkäse-Kuchen. Also keine komplizierte Torte mit fünf Böden, sondern eine recht unkomplizierte Basis, die man später unterschiedlich belegt. Genau das mag ich daran. Der Cheesecake selbst bleibt mild und cremig, damit Erdbeere und Banane genug Platz haben. Ich würde ihn geschmacklich nicht zu süß nennen, obwohl oben natürlich einiges los ist.

Spannend ist vor allem dieser halb-halb Aufbau. Die Erdbeer-Seite bekommt Crunch, Frucht und etwas Glanz durch Erdbeerglasur oder Konfitüre. Die Bananen-Seite geht mehr in Richtung Dessertschale, weil das Pudding-Topping weich ist und zusammen mit den Bananenscheiben sofort an Banana Pudding erinnert. Beides zusammen klingt erstmal wie sehr viel. Ist es auch ein bisschen. Aber gerade gekühlt passt das erstaunlich gut.

Der Boden ist übrigens eher klassisch und darf das auch sein. Vanillewaffeln bringen schon etwas Aroma mit, Graham Cracker funktionieren aber ebenfalls. Ich nehme bei solchen Rezepten meist lieber Vanillekekse, weil sie mit Banane einfach runder schmecken.

So schmeckt der Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake

Die ersten Gabeln sind ziemlich interessant, weil man eigentlich zwei kleine Desserts auf einem Teller hat. Die Erdbeer-Hälfte wirkt frischer, leicht marmeladig, mit knusprigen Keksstücken obendrauf. Die Bananen-Hälfte ist weicher, cremiger und ein bisschen nostalgisch. Wer Banana Pudding mag, wird die Seite sowieso zuerst ansteuern.

Die Cheesecake-Mitte hält alles zusammen. Sie ist dicht, aber nicht schwer, eher mild und angenehm cremig. Sauerrahm in der Füllung ist hier eine gute Idee, weil er die Süße etwas abfängt. Gerade bei so einem dekorierten Kuchen finde ich das wichtig, sonst kippt er schnell ins sehr Mächtige.

Am nächsten Tag schmeckt er übrigens fast noch besser. Das sage ich nicht bei jedem Cheesecake, aber hier verbinden sich die Schichten nach ein paar Stunden im Kühlschrank deutlich schöner. Die Crunch-Schicht bleibt natürlich nicht ewig superknusprig, deshalb streue ich einen kleinen Teil der Keksbrösel gern erst kurz vor dem Servieren darüber.

Worauf ich bei diesem Kuchen achten würde

Ein paar Kleinigkeiten helfen wirklich. Die Frischkäsemasse sollte nicht zu stark aufgeschlagen werden. Sobald zu viel Luft hineinkommt, bäckt der Kuchen schneller unruhig auf und bekommt eher Risse. Ich rühre nur so lange, bis alles glatt ist. Raumtemperierte Zutaten machen das sehr viel einfacher, gerade beim Frischkäse.

Wenn du die Bananenscheiben hübsch frisch halten möchtest, kannst du sie ganz leicht mit etwas Zitronensaft benetzen. Nicht baden, wirklich nur wenig. Sonst schmeckt man die Säure zu deutlich. Bei Buffets oder wenn der Kuchen länger steht, lohnt sich das.

Und noch etwas, das bei solchen Topping-Cheesecakes gern vergessen wird: Erst komplett auskühlen lassen, dann belegen. Klingt banal, aber warme Oberfläche plus Pudding oder Fruchtglasur ist keine gute Mischung. Dann rutscht es schnell, wird unordentlich und die Oberfläche zieht Feuchtigkeit.

Wann ich ihn backen würde

Nicht unbedingt für einen stillen Sonntagnachmittag nur für mich und die Katzen, dafür ist er fast zu gesellig. Aber für Geburtstage, Brunch mit Freunden oder wenn man ein Dessert will, über das am Tisch kurz gesprochen wird, ist er ziemlich gut. Er hat etwas leicht Amerikanisches, ein bisschen Potluck-Gefühl, und genau das macht ihn sympathisch.

Ich würde ihn auch dann machen, wenn man sich zwischen zwei Ideen nicht entscheiden will. Erdbeer-Crunch oder Banane? Hier einfach beides. Für eine Sommerparty passt er besonders gut, weil die frische Frucht oben drauf ihn etwas leichter wirken lässt, als er eigentlich ist.

Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake in einer rechteckigen Folienform, halb mit Erdbeeren und Kekscrunch, halb mit Bananenscheiben und Pudding belegt, cremige Mitte und bunter Dessert-Look

Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake

Neulich stand ich mit viel zu vielen Schüsseln in meiner kleinen Küche und dachte kurz, dass ich mir das Leben auch einfacher machen könnte. Hab ich aber nicht. Zum Glück. Denn genau solche etwas verspielten Cheesecakes machen beim Anschneiden richtig Spaß. Dieser Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake bringt zwei Richtungen auf einen Kuchen: auf der einen Seite fruchtig, leicht süß und mit crunchy Erdbeer-Keks-Schicht, auf der anderen cremiges Bananenpudding-Feeling, das fast ein bisschen nach Dessert vom Familienbuffet schmeckt. Nicht ganz klassisch, eher ein bisschen drüber, aber auf eine sehr gute Art. Und wenn Gäste da sind, ist der Effekt ziemlich zuverlässig.
Art: Bake Cheesecakes
Küche: Französisch

Zutaten:
  

Für den Boden
  • 240 g zerdrückte Vanillewaffeln oder Graham Cracker
  • 115 g Butter, geschmolzen
  • 50 g Zucker
Für die Cheesecake-Füllung
  • 455 g Frischkäse, weich
  • 150 g Zucker
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 120 g Sauerrahm
Für die Erdbeer-Crunch-Seite
  • 100 g Golden Oreos, grob zerdrückt
  • 30 g Butter, geschmolzen
  • 85 g frische Erdbeeren, klein gewürfelt
  • 120 g Erdbeerglasur oder Erdbeerkonfitüre
Für die Bananenpudding-Seite
  • 240 g Bananenpudding
  • 1 Banane, in Scheiben
  • 60 g Schlagsahne, aufgeschlagen
Bananenscheiben
  • etwas Erdbeersirup
  • 2 bis 3 zerbröselte Vanillewaffeln

Kochutensilien

  • rechteckige Folienform
  • Backpapier
  • Handmixer
  • 2 Rührschüsseln
  • Teigschaber

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Form, falls nötig, mit Backpapier auslegen oder zumindest den Boden leicht vorbereiten, damit sich die Stücke später besser lösen lassen.
  2. Keksbrösel mit geschmolzener Butter und Zucker vermischen, bis die Masse aussieht wie feuchter Sand. Dann in die Form geben und gleichmäßig festdrücken. Das klappt mit dem Boden eines Glases meistens ordentlicher als mit einem Löffel. Den Boden 10 Minuten backen und anschließend vollständig abkühlen lassen.
Füllung anrühren
  1. Frischkäse und Zucker in einer Schüssel glatt rühren. Nicht unnötig lange schlagen, sondern wirklich nur bis keine Klümpchen mehr da sind. So bleibt die Masse kompakter und backt ruhiger.
  2. Die Eier einzeln zugeben und jeweils nur kurz unterrühren. Dann Vanille und Sauerrahm einarbeiten. Die Creme sollte jetzt glatt und weich sein, aber nicht luftig aufgeschlagen.
Backen
  1. Die Cheesecake-Masse auf den ausgekühlten Boden geben und glatt streichen. Die Form in den Ofen stellen und den Kuchen 35 bis 40 Minuten backen, bis die Ränder gesetzt sind und die Mitte noch leicht wackelt. Genau so soll es sein, denn beim Abkühlen zieht der Cheesecake noch an.
  2. Danach aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Wer Risse möglichst vermeiden will, kann den Ofen nach dem Backen kurz ausschalten und die Tür für ein paar Minuten nur leicht geöffnet lassen. Ich mache das vor allem bei dickeren Cheesecakes ganz gern.
Erdbeer-Crunch vorbereiten
  1. Die zerdrückten Golden Oreos mit der geschmolzenen Butter mischen. Die Erdbeeren klein schneiden. Falls du Konfitüre verwendest und sie sehr fest ist, kurz glatt rühren oder minimal erwärmen, damit sie sich besser verteilen lässt.
  2. Auf einer Hälfte des ausgekühlten Cheesecakes erst etwas Erdbeerglasur oder Konfitüre verstreichen. Dann Erdbeerstücke daraufgeben und zum Schluss die Keks-Crunch-Mischung locker darüberstreuen. Nicht zu fest andrücken, sonst geht der knusprige Effekt etwas verloren.
Bananenpudding-Seite belegen
  1. Auf die andere Hälfte den Bananenpudding verstreichen. Die aufgeschlagene Sahne kann unter den Pudding gehoben oder als leichte zusätzliche Schicht darauf verteilt werden, beides funktioniert. Ich mag sie hier eher locker obendrauf.
  2. Die Banane in Scheiben schneiden und auf dem Pudding verteilen. Wenn der Kuchen etwas länger stehen soll, die Scheiben vorher ganz leicht mit Zitronensaft benetzen. Wirklich sparsam, damit der Geschmack nicht kippt.
Fertigstellen und kühlen
  1. Jetzt nach Wunsch mit frischen Erdbeeren, weiteren Bananenscheiben, etwas Erdbeersirup und zerbröselten Vanillewaffeln dekorieren. Danach den Strawberry Crunch Banana Pudding Cheesecake mindestens 2 Stunden kühlen.
  2. Zum Servieren ein scharfes Messer verwenden und es zwischen den Schnitten kurz abwischen, dann sehen die Stücke deutlich sauberer aus. Sehr kalt direkt aus dem Kühlschrank lässt sich der Kuchen am besten schneiden.

Notizen

  • Der Cheesecake lässt sich gut am Vortag backen. Die frischen Toppings gebe ich am liebsten erst kurz vor dem Servieren darauf.
  • Wenn du mehr Crunch möchtest, halte einen kleinen Teil der Keksbrösel zurück und streue sie erst ganz zum Schluss über die Erdbeer-Seite.
  • Statt Erdbeerglasur kannst du auch eine glatte Erdbeerkonfitüre nehmen. Falls sie Stückchen hat, kurz erwärmen und durchrühren.
  • Die Bananenscheiben bräunen naturgemäß recht schnell. Für längere Standzeit hilft etwas Zitronensaft, noch besser ist aber frisches Belegen kurz vor dem Anschneiden.
  • Wer es etwas üppiger mag, serviert dazu noch einen Klecks Schlagsahne. Mehr braucht dieser Kuchen dann aber wirklich nicht.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.