Erdbeer Cheesecake ohne Backen

Erdbeer Cheesecake ohne Backen

Wenn ich Lust auf etwas Cremiges habe, aber den Ofen am liebsten auslasse, ist so ein Erdbeer Cheesecake ohne Backen genau mein Ding. Gerade an wärmeren Tagen mag ich Rezepte, die sich entspannt vorbereiten lassen und dann einfach im Kühlschrank auf ihren Einsatz warten. Die Mischung aus schokoladigem Boden, milder Frischkäsecreme und fruchtiger Erdbeerschicht passt einfach unglaublich gut zusammen. In meiner eher kompakten Küche sind solche unkomplizierten Kühlschrankkuchen sowieso immer willkommen, vor allem wenn am Ende noch frische Erdbeeren obendrauf landen.

Was ich an diesem Kuchen besonders mag

Der Erdbeer Cheesecake ohne Backen ist kein kompliziertes Projekt, sondern eher einer dieser Kuchen, die schnell zusammengesetzt sind und trotzdem nach mehr aussehen. Der Boden aus Schokoladenkeksen bringt ein leicht herbes Aroma mit, das die süße Marmelade schön ausgleicht. Dazu kommt eine Füllung, die angenehm cremig bleibt und nicht schwer wirkt.

So schmeckt der Erdbeer Cheesecake ohne Backen

Geschmacklich geht er in eine sehr freundliche Richtung: mild, fruchtig und mit einem kleinen Kontrast durch die Schokolade. Wenn man die geschmolzene Zartbitterschokolade als Marmorierung darüberzieht, wirkt der Kuchen direkt ein bisschen festlicher. Am nächsten Tag mag ich ihn fast noch lieber, weil dann alles schön durchgezogen ist und die Stücke besonders sauber aus der Form gehen.

Wann ich ihn gern serviere

Für einen Kaffee mit Freunden oder ein Sommerdessert nach dem Essen passt er richtig gut. Er lässt sich prima am Vortag vorbereiten, was ich im Alltag immer schätze. Mit ein paar halbierten Erdbeeren obenauf sieht er ohne großen Aufwand hübsch aus, und genau solche Rezepte mag ich besonders.

Erdbeer Cheesecake ohne Backen mit dunklem Keksboden, cremiger Frischkäsefüllung, Erdbeermarmelade und frischen Erdbeeren als fruchtiges Topping

Erdbeer Cheesecake ohne Backen

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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 4 Stunden 30 Minuten
Gesamtzeit 5 Stunden
Portionen: 12 Stücke
Art: No-Bake Cheesecakes
Küche: leicht

Zutaten:
  

Boden
  • 235 g Schokoladenkekse
  • 115 g Butter, geschmolzen
Füllung
  • 700 g Frischkäse, zimmerwarm
  • 175 g Zucker
  • 235 g saure Sahne
  • 1 TL Vanilleextrakt
Topping
  • 175 g Erdbeermarmelade
  • 115 g Zartbitterschokolade, optional

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Rührschüssel
  • Handmixer
  • kleiner Topf oder Mikrowelle

Und so wird’s gemacht:
 

Boden andrücken
  1. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Schokoladenkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter verrühren, bis die Mischung gleichmäßig feucht ist. In die Form geben und mit einem Löffel oder einem umgedrehten Glas fest andrücken, damit später eine stabile Basis entsteht. Anschließend für etwa 30 Minuten kalt stellen.
Creme glatt rühren
  1. Frischkäse, Zucker, saure Sahne und Vanilleextrakt in eine große Schüssel geben und mit dem Handmixer kurz, aber gründlich verrühren. Am besten nur so lange rühren, bis die Masse glatt ist. Mit Zutaten auf Raumtemperatur klappt das deutlich besser und die Creme bleibt schön gleichmäßig.
Cheesecake zusammensetzen
  1. Die Frischkäsemasse auf den gekühlten Boden geben und glatt streichen. Darauf die Erdbeermarmelade verteilen. Wer möchte, schmilzt jetzt die Zartbitterschokolade vorsichtig und zieht sie in feinen Linien über die Marmelade. Mit einem Holzstäbchen oder Messer können dann lockere Wirbel gezogen werden.
Kühlen und fest werden lassen
  1. Den Erdbeer Cheesecake ohne Backen mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, besser über Nacht. Gerade bei No-Bake-Rezepten lohnt sich etwas Geduld, weil die Creme dadurch deutlich fester wird und sich sauber schneiden lässt.
Servieren
  1. Vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren garnieren. Für schöne Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen. Leicht gekühlt schmeckt der Cheesecake am besten.

Notizen

  • Der Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag vorbereiten und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch runder.
  • Wenn du es fruchtiger magst, kannst du einen Teil der Marmelade durch klein geschnittene frische Erdbeeren ersetzen.
  • Statt Zartbitterschokolade passt auch weiße Schokolade, wenn der Kuchen etwas süßer werden soll.
  • Bewahre den Kuchen gut gekühlt auf und verbrauche ihn am besten innerhalb von 2 bis 3 Tagen.
  • Für besonders saubere Stücke den Kuchen vor dem Anschneiden 10 Minuten im Kühlschrank gut durchkühlen lassen, falls er vorher länger bei Raumtemperatur stand.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.