Giotto Cheesecake

Manchmal reicht schon eine Zutat, damit sofort klar ist, in welche Richtung ein Cheesecake gehen soll. Beim Giotto Cheesecake ist das genau so. Die kleinen Haselnusskugeln bringen nicht nur ihren typischen Geschmack mit, sondern auch diese leicht cremig-nussige Note, die im Käsekuchen richtig gut funktioniert. Ich mag solche Rezepte besonders, wenn ein Kuchen ein bisschen gemütlich wirkt, aber trotzdem nicht schwer daherkommt. Gerade für Geburtstage, Kaffeerunden oder einen Sonntagnachmittag mit Freunden ist das einer dieser Cheesecakes, der schnell Aufmerksamkeit bekommt, sobald er auf dem Tisch steht.
Was hier geschmacklich passiert
Der Giotto Cheesecake schmeckt deutlich nach Haselnuss, aber nicht zu kräftig. Dazu kommt die milde Frische der Frischkäsemasse, die den Kuchen schön ausbalanciert. Wenn Giotto in der Füllung mit verarbeitet wird, bekommt die Creme eine feine Süße und ein leicht praliniges Aroma. Ich mag daran, dass der Kuchen nicht nach klassischem Nusskuchen schmeckt, sondern viel cremiger und etwas feiner wirkt.
Warum ich ihn gern für Gäste backe
Bei solchen Rezepten ist praktisch, dass man sie gut am Vortag vorbereiten kann. Das hilft gerade dann, wenn in der Küche sowieso schon genug los ist. Ein Giotto Cheesecake lässt sich außerdem gut dekorieren, ohne dass es kompliziert wird. Ein paar halbierte Giotto obenauf, vielleicht etwas gehackte Haselnuss, und der Kuchen sieht direkt nach etwas aus. Für eine größere Runde ist das ideal, weil er sich sauber schneiden lässt, wenn er gut gekühlt ist.
Giotto Cheesecake
Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird’s gemacht:
- Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Butterkekse fein zerkrümeln und mit der geschmolzenen Butter vermischen. Die Mischung in die Form geben und gleichmäßig festdrücken. Mit dem Boden eines Glases klappt das in einer kleinen Küche oft am einfachsten. Den Boden für etwa 10 Minuten kalt stellen.
- Frischkäse, Quark, Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel geben und glatt rühren. Am besten nur so lange, bis alles verbunden ist, damit nicht unnötig viel Luft in die Masse kommt. Die Eier einzeln kurz unterrühren. Danach die Sahne und die gemahlenen Haselnüsse einarbeiten.
- Die Giotto grob hacken oder vorsichtig zerdrücken und unter die Cheesecakemasse heben. So verteilt sich der Geschmack schön in der Füllung, ohne komplett zu verschwinden.
- Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Masse auf den Boden geben und glatt streichen. Den Giotto Cheesecake im vorgeheizten Ofen etwa 60 Minuten backen. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, das ist genau richtig. Wer Risse möglichst vermeiden möchte, lässt den Kuchen nach der Backzeit noch 20 Minuten bei leicht geöffneter Ofentür ruhen.
- Den Kuchen vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und danach für mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Erst dann bekommt er seine typische cremige und gut schneidbare Konsistenz.
- Vor dem Servieren den Cheesecake mit den restlichen Giotto und gehackten Haselnüssen dekorieren. Für saubere Stücke das Messer zwischendurch kurz abwischen.
Notizen
- Der Giotto Cheesecake schmeckt am nächsten Tag meist noch runder, weil sich das Haselnussaroma dann besser verteilt hat.
- Wenn du es etwas nussiger magst, kannst du einen Teil der Butterkekse durch Haselnusskekse ersetzen.
- Statt Quark funktioniert auch Schmand, dann wird die Füllung etwas reichhaltiger.
- Wichtig ist, den Kuchen wirklich komplett durchkühlen zu lassen, sonst wirkt die Mitte schnell noch zu weich.
- Die Giotto am besten erst kurz vor dem Servieren auflegen, damit sie oben schön knackig bleiben.
FAQ (Die häufigsten Fragen)
Was ist der Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen?
Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.
Womit kann ich Zutaten wie Frischkäse, Graham Cracker oder Quark ersetzen?
Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.
Wann ist ein Cheesecake fertig gebacken?
Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.
Warum ist mein Cheesecake gerissen?
Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.
Wie lange muss Cheesecake nach dem Backen abkühlen?
Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.
Wie bewahre ich Cheesecake richtig auf?
Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.
Kann ich Cheesecake einfrieren?
Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.