Bueno-Cheesecake

Manchmal dürfen Cheesecakes ruhig ein bisschen üppiger sein, und genau dann ist dieser Bueno-Cheesecake eine sehr gute Idee. Die Creme ist weich, sahnig und deutlich von Haselnuss und Schokolade geprägt, ohne zu schwer zu wirken. Ich mag solche Kuchen besonders, wenn am Wochenende Freunde vorbeikommen und man etwas auf den Tisch stellen will, das schon beim Anschneiden nach Dessert aussieht. Der Boden bleibt schlicht, die Füllung bekommt durch die gehackten Bueno-Stücke mehr Charakter und oben drauf macht die Ganache den Kuchen noch eine Spur runder.
Was den Bueno-Cheesecake so besonders macht
Hier geht es nicht um einen klassischen puristischen Cheesecake, sondern eher um eine Dessert-Version in Kuchenform. Die Bueno-Stückchen bringen nicht nur Geschmack mit, sondern auch kleine weiche und leicht knusprige Momente in der Füllung. Dazu kommt eine Ganache, die nach dem Kühlen nicht hart wird, sondern angenehm cremig bleibt.
Ich habe solche Kombinationen mit Schokoriegeln schon öfter getestet, und gerade bei diesem Rezept funktioniert die Balance gut. Frischkäse hält die Süße im Zaum, Mascarpone macht die Creme voller, und die Sahne sorgt für eine lockere Struktur.
Textur und Aroma
Der Bueno-Cheesecake ist mild schokoladig, leicht nussig und sehr cremig. Durch die gekühlte Füllung erinnert er fast ein wenig an eine Torte aus dem Kühlschrank, nur unkomplizierter. Besonders gut gefällt mir, dass man ihn problemlos vorbereiten kann. Für spontane Gäste ist das nichts, aber für den nächsten Tag ist er ideal.
Wer es noch etwas kräftiger mag, kann einen Teil der Milchschokolade im Topping durch Zartbitterschokolade ersetzen. So wird die Oberfläche etwas herber und der Kuchen insgesamt ausgewogener.
Bueno-Cheesecake
Zutaten:
Kochutensilien
Und so wird’s gemacht:
- Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. So lässt sich der Boden später leichter auf eine Platte setzen.
- Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen. Die Masse in die Form geben, gleichmäßig verteilen und fest andrücken. Ein Glas hilft auch hier, damit die Oberfläche schön eben wird. Den Boden danach etwa 20 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Frischkäse, Mascarpone, Puderzucker und Vanilleextrakt glatt rühren. Am besten nur so lange rühren, bis alles verbunden ist. Separat die Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben. Anschließend die grob gehackten Bueno-Stücke kurz unterziehen.
- Die Creme auf den gekühlten Boden geben und glatt streichen. Den Cheesecake mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen, damit er genug Stand bekommt.
- Für das Topping die Schlagsahne erhitzen, aber nicht kochen. Die gehackte Milchschokolade hineingeben oder damit übergießen, kurz stehen lassen und dann glatt rühren. Die Ganache sollte vor dem Verteilen nur noch leicht warm sein, damit sie die Oberfläche nicht zu weich macht.
- Die leicht abgekühlte Ganache auf dem Cheesecake verteilen und mit den gehackten Bueno-Stücken bestreuen. Danach den Kuchen nochmals etwa 30 Minuten kühlen, damit das Topping schön anzieht.
Notizen
- Auch wenn der Name nach Bake klingt, ist dieses Rezept nach der Zubereitung ein gekühlter Cheesecake ohne Ofen. Deshalb ist ausreichend Kühlzeit hier besonders wichtig.
- Statt Kinder Bueno kannst du auch andere Haselnuss-Schokoriegel verwenden, wenn du den Geschmack leicht variieren möchtest.
- Wenn dir das Topping etwas weniger süß sein soll, ersetze einen Teil der Milchschokolade durch Zartbitterschokolade.
- Der Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren dekorieren.
- Gut gekühlt bleibt er im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage frisch.