Bueno-Cheesecake

Bueno-Cheesecake

Manchmal dürfen Cheesecakes ruhig ein bisschen üppiger sein, und genau dann ist dieser Bueno-Cheesecake eine sehr gute Idee. Die Creme ist weich, sahnig und deutlich von Haselnuss und Schokolade geprägt, ohne zu schwer zu wirken. Ich mag solche Kuchen besonders, wenn am Wochenende Freunde vorbeikommen und man etwas auf den Tisch stellen will, das schon beim Anschneiden nach Dessert aussieht. Der Boden bleibt schlicht, die Füllung bekommt durch die gehackten Bueno-Stücke mehr Charakter und oben drauf macht die Ganache den Kuchen noch eine Spur runder.

Was den Bueno-Cheesecake so besonders macht

Hier geht es nicht um einen klassischen puristischen Cheesecake, sondern eher um eine Dessert-Version in Kuchenform. Die Bueno-Stückchen bringen nicht nur Geschmack mit, sondern auch kleine weiche und leicht knusprige Momente in der Füllung. Dazu kommt eine Ganache, die nach dem Kühlen nicht hart wird, sondern angenehm cremig bleibt.

Ich habe solche Kombinationen mit Schokoriegeln schon öfter getestet, und gerade bei diesem Rezept funktioniert die Balance gut. Frischkäse hält die Süße im Zaum, Mascarpone macht die Creme voller, und die Sahne sorgt für eine lockere Struktur.

Textur und Aroma

Der Bueno-Cheesecake ist mild schokoladig, leicht nussig und sehr cremig. Durch die gekühlte Füllung erinnert er fast ein wenig an eine Torte aus dem Kühlschrank, nur unkomplizierter. Besonders gut gefällt mir, dass man ihn problemlos vorbereiten kann. Für spontane Gäste ist das nichts, aber für den nächsten Tag ist er ideal.

Wer es noch etwas kräftiger mag, kann einen Teil der Milchschokolade im Topping durch Zartbitterschokolade ersetzen. So wird die Oberfläche etwas herber und der Kuchen insgesamt ausgewogener.

Bueno-Cheesecake mit Schokoladenganache und gehackten Kinder-Bueno-Stücken auf Keksboden, cremig angeschnitten und gekühlt serviert.

Bueno-Cheesecake

Manchmal dürfen Cheesecakes ruhig ein bisschen üppiger sein, und genau dann ist dieser Bueno-Cheesecake eine sehr gute Idee. Die Creme ist weich, sahnig und deutlich von Haselnuss und Schokolade geprägt, ohne zu schwer zu wirken. Ich mag solche Kuchen besonders, wenn am Wochenende Freunde vorbeikommen und man etwas auf den Tisch stellen will, das schon beim Anschneiden nach Dessert aussieht. Der Boden bleibt schlicht, die Füllung bekommt durch die gehackten Bueno-Stücke mehr Charakter und oben drauf macht die Ganache den Kuchen noch eine Spur runder.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 4 Stunden 50 Minuten
Gesamtzeit 5 Stunden 20 Minuten
Portionen: 12 Stücke
Art: No-Bake Cheesecakes
Küche: leicht

Zutaten:
  

Boden
  • 235 g Butterkekse
  • 115 g Butter, geschmolzen
Creme
  • 470 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 295 g Mascarpone
  • 235 ml Schlagsahne
  • 140 g Puderzucker
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 140 g Kinder-Bueno-Riegel, grob gehackt
Topping
  • 175 g Milchschokolade
  • 115 ml Schlagsahne
  • 70 g Kinder-Bueno-Riegel, grob gehackt

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Handmixer
  • Topf
  • Rührschüsseln
  • Teigschaber

Und so wird’s gemacht:
 

Form vorbereiten
  1. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. So lässt sich der Boden später leichter auf eine Platte setzen.
Boden herstellen
  1. Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen. Die Masse in die Form geben, gleichmäßig verteilen und fest andrücken. Ein Glas hilft auch hier, damit die Oberfläche schön eben wird. Den Boden danach etwa 20 Minuten im Kühlschrank kühlen.
Creme rühren
  1. Frischkäse, Mascarpone, Puderzucker und Vanilleextrakt glatt rühren. Am besten nur so lange rühren, bis alles verbunden ist. Separat die Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben. Anschließend die grob gehackten Bueno-Stücke kurz unterziehen.
Cheesecake füllen und kühlen
  1. Die Creme auf den gekühlten Boden geben und glatt streichen. Den Cheesecake mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen, damit er genug Stand bekommt.
Ganache zubereiten
  1. Für das Topping die Schlagsahne erhitzen, aber nicht kochen. Die gehackte Milchschokolade hineingeben oder damit übergießen, kurz stehen lassen und dann glatt rühren. Die Ganache sollte vor dem Verteilen nur noch leicht warm sein, damit sie die Oberfläche nicht zu weich macht.
Dekorieren und nachkühlen
  1. Die leicht abgekühlte Ganache auf dem Cheesecake verteilen und mit den gehackten Bueno-Stücken bestreuen. Danach den Kuchen nochmals etwa 30 Minuten kühlen, damit das Topping schön anzieht.

Notizen

  • Auch wenn der Name nach Bake klingt, ist dieses Rezept nach der Zubereitung ein gekühlter Cheesecake ohne Ofen. Deshalb ist ausreichend Kühlzeit hier besonders wichtig.
  • Statt Kinder Bueno kannst du auch andere Haselnuss-Schokoriegel verwenden, wenn du den Geschmack leicht variieren möchtest.
  • Wenn dir das Topping etwas weniger süß sein soll, ersetze einen Teil der Milchschokolade durch Zartbitterschokolade.
  • Der Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren dekorieren.
  • Gut gekühlt bleibt er im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage frisch.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.