Cremiger Butterscotch Cheesecake mit buttrigem Crumble

Cremiger Butterscotch Cheesecake mit buttrigem Crumble

Manche Cheesecakes sind eher fein und zurückhaltend, andere kommen mit voller Absicht etwas opulenter daher. Dieser Butterscotch Cheesecake gehört klar zur zweiten Sorte. Ich mag daran besonders, dass er mehrere Schichten hat, die jeweils etwas Eigenes mitbringen: einen festen Keksboden, eine milde Frischkäsecreme, darüber Butterscotch und am Ende noch Streusel. Das ist nicht filigran, aber sehr stimmig. Wenn Gäste da sind und ich einen Kuchen auf den Tisch stellen möchte, der sofort nach Dessert aussieht, ist genau so etwas oft die bessere Wahl als ein ganz schlichter Cheesecake.

Der Charakter dieses Cheesecakes

Die Frischkäsefüllung bleibt hier angenehm ruhig und cremig, während die Butterscotch-Sauce für Tiefe sorgt. Brauner Zucker, Butter und Sahne haben einfach diese warme, fast toffeeartige Note, die sofort an gemütliche Desserts erinnert. Durch die saure Sahne in der Füllung wirkt der Kuchen trotzdem nicht eindimensional süß.

Obenauf sitzen Streusel, die beim Backen leicht bräunen und dem Ganzen einen fast rustikalen Abschluss geben. Ich mag diese Optik sehr, weil sie weniger geschniegelt aussieht als eine komplett glatte Oberfläche und trotzdem richtig hübsch ist.

Wann ich ihn besonders gern mache

Für spontane Gäste ist so ein Kuchen natürlich nichts, weil er genug Zeit zum Abkühlen und Kühlen braucht. Aber fürs Wochenende oder für ein Abendessen mit Freunden ist er ideal. Er lässt sich gut einen Tag vorher backen, und genau das entspannt mich immer ein bisschen. In meiner kleinen Küche ist es ohnehin angenehm, wenn nicht alles auf den letzten Drücker passieren muss.

In kleine Stücke geschnitten reicht er für viele, weil er ziemlich gehaltvoll ist. Mit einer zusätzlichen Spur Sauce obenauf wird daraus fast schon ein Dessertteller.

Ein paar Dinge, auf die ich achten würde

Wichtig ist, die Frischkäsemasse nicht zu stark aufzuschlagen. Je mehr Luft hineinkommt, desto größer ist die Chance auf Risse oder eine unruhige Struktur. Außerdem sollte die Butterscotch-Sauce vor dem Verteilen nur noch warm und nicht mehr heiß sein. Das macht das Schichten deutlich entspannter.

Beim Backen würde ich mich nicht nur auf die Zeit verlassen, sondern auf die Mitte schauen. Wenn sie noch leicht zittert, ist der Punkt meist gut getroffen. Nach dem Kühlen wird der Butterscotch Cheesecake fest genug zum sauberen Anschneiden, bleibt aber innen schön weich.

Cremiger Butterscotch Cheesecake mit goldener Butterscotch-Schicht, buttrigem Crumble und hellem Keksboden aufgeschnitten auf einer Tortenplatte.

Cremiger Butterscotch Cheesecake mit buttrigem Crumble

Manche Cheesecakes sind eher fein und zurückhaltend, andere kommen mit voller Absicht etwas opulenter daher. Dieser Butterscotch Cheesecake gehört klar zur zweiten Sorte. Ich mag daran besonders, dass er mehrere Schichten hat, die jeweils etwas Eigenes mitbringen: einen festen Keksboden, eine milde Frischkäsecreme, darüber Butterscotch und am Ende noch Streusel. Das ist nicht filigran, aber sehr stimmig. Wenn Gäste da sind und ich einen Kuchen auf den Tisch stellen möchte, der sofort nach Dessert aussieht, ist genau so etwas oft die bessere Wahl als ein ganz schlichter Cheesecake.
Art: Bake Cheesecakes

Zutaten:
  

Für den Boden
  • 245 g Graham-Cracker-Brösel
  • 60 g Zucker
  • 135 g Butter, geschmolzen
Für die Frischkäsefüllung
  • 845 g Frischkäse, weich
  • 235 g Zucker
  • 4 Eier Größe M
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 140 g Saure Sahne
Für die Butterscotch-Sauce
  • 235 g brauner Zucker
  • 140 ml Schlagsahne
  • 70 g Butter
  • 5 ml Vanilleextrakt
Für das Crumble
  • 70 g Weizenmehl
  • 30 g Zucker
  • 30 g heller brauner Zucker
  • 70 g Butter, kalt
zusätzliche Butterscotch-Sauce
  • ein paar zerbröselte Streusel

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Handmixer
  • Topf
  • Rührschüsseln

Und so wird’s gemacht:
 

Keksboden vorbereiten
  1. Den Backofen auf 163 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
  2. Graham-Cracker-Brösel mit Zucker und geschmolzener Butter vermischen. Alles in die Form geben und gleichmäßig andrücken. Ein umgedrehter Messbecher hilft dabei, dass der Boden schön eben und stabil wird.
  3. Den Boden 10 Minuten backen und danach komplett auskühlen lassen.
Creme anrühren
  1. Frischkäse und Zucker cremig rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Zutaten auf Raumtemperatur machen hier wirklich einen Unterschied, weil die Masse dann deutlich glatter wird.
  2. Die Eier einzeln unterrühren, anschließend Vanilleextrakt und saure Sahne kurz einarbeiten. Die Cheesecakemasse auf den ausgekühlten Boden füllen und die Oberfläche glatt streichen.
Sauce kochen
  1. Braunen Zucker, Schlagsahne und Butter in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen. Nach 5 bis 7 Minuten sollte die Sauce leicht eingedickt sein.
  2. Vom Herd ziehen, Vanille einrühren und kurz abkühlen lassen. Danach die Sauce vorsichtig auf der Frischkäsemasse verteilen.
Crumble mischen
  1. Mehl, Zucker und braunen Zucker vermengen. Die kalte Butter dazugeben und rasch zu Streuseln verarbeiten. Ich lasse hier gern unterschiedlich große Krümel, weil das nach dem Backen lebendiger aussieht.
  2. Die Streusel gleichmäßig über die Butterscotch-Schicht streuen.
Backen und langsam abkühlen
  1. Den Cheesecake 55 bis 65 Minuten backen. Die Ränder dürfen fest sein, während die Mitte noch leicht nachgibt. Das ist bei gebackenem Cheesecake meistens genau richtig.
  2. Nach der Backzeit den Ofen ausschalten und die Tür leicht geöffnet lassen. Den Kuchen noch 20 Minuten im Ofen stehen lassen, dann bei Raumtemperatur vollständig abkühlen lassen. Anschließend mindestens 4 Stunden kalt stellen, besser über Nacht.
Fertigstellen
  1. Vor dem Servieren nach Wunsch mit zusätzlicher Butterscotch-Sauce und etwas zerbröseltem Crumble garnieren.
  2. Zum Schneiden das Messer zwischendurch abwischen, dann bleiben die Stücke sauber und die Schichten kommen besser zur Geltung.

Notizen

  • Wer es etwas weniger süß mag, serviert den Cheesecake mit ungesüßter oder nur leicht gesüßter Schlagsahne.
  • Statt Graham Crackern kannst du auch Butterkekse verwenden. Der Boden wird damit etwas milder und genauso stabil.
  • Die Butterscotch-Sauce sollte vor dem Verteilen nur noch warm sein, damit sie die Cheesecake-Masse nicht zu stark aufweicht.
  • Im Kühlschrank hält sich der Kuchen gut 3 bis 4 Tage.
  • Für eine leicht salzige Note passt eine kleine Prise Fleur de Sel in die Sauce oder als Finish auf einzelne Stücke.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.