Hot Chocolate Cheesecake mit Marshmallows

Hot Chocolate Cheesecake mit Marshmallows

Wenn es draußen kälter wird oder ich einfach Lust auf etwas Schokoladiges habe, ist dieser Hot Chocolate Cheesecake genau mein Ding. Er erinnert geschmacklich ein bisschen an eine große Tasse heiße Schokolade, nur eben als cremiger Kuchen aus der Springform. Der Boden bringt eine leicht malzige Kakaonote mit, die Füllung ist weich, dicht und trotzdem angenehm glatt. Oben kommen noch Marshmallows dazu, was dem Ganzen sofort diesen gemütlichen Hot-Chocolate-Charakter gibt. Ich mag solche Rezepte besonders gern, wenn Freunde zu Besuch kommen, weil sie nach etwas aussehen, aber in der Zubereitung sehr klar und gut planbar sind.

Was hier geschmacklich passiert

Der Hot Chocolate Cheesecake ist deutlich schokoladig, aber nicht so dunkel und herb wie ein klassischer Schoko-Cheesecake mit geschmolzener Zartbitterschokolade. Durch den Kakaomix bekommt die Füllung eher den vertrauten Geschmack von heißer Schokolade, also rund, weich und ein wenig nostalgisch. Die saure Sahne nimmt dem Kuchen dabei etwas von der Schwere, sodass er trotz der üppigen Frischkäsemasse nicht stumpf wirkt.

Der Keksboden ist etwas würziger und aromatischer, weil zusätzlich Kakaomix hineinkommt. Ich backe ihn hier kurz vor, damit er später unter der Füllung stabil bleibt und beim Anschneiden sauberer aussieht.

Warum das Rezept gut funktioniert

Bei diesem Cheesecake lohnt es sich, die Zutaten wirklich auf Zimmertemperatur zu bringen. Die Creme wird dann deutlich glatter und man muss weniger rühren, was bei Cheesecake immer hilfreich ist. Zu viel Luft in der Masse ist nämlich meistens keine gute Idee, wenn man eine ruhige, gleichmäßige Oberfläche möchte.

Gebacken wird der Kuchen im Wasserbad. Das ist hier keine Spielerei, sondern macht die Hitze sanfter und gleichmäßiger. Der Cheesecake backt dadurch kontrollierter und bekommt diese schöne, cremige Konsistenz. Wichtig ist außerdem das langsame Abkühlen im ausgeschalteten Ofen. Genau dieser Schritt hilft dabei, Risse zu vermeiden und die Mitte fertig garen zu lassen, ohne trocken zu werden.

So serviere ich ihn am liebsten

Am besten schmeckt mir der Hot Chocolate Cheesecake gut gekühlt, aber nicht eiskalt direkt aus dem Kühlschrank. Ich nehme ihn meist 15 bis 20 Minuten vor dem Servieren heraus, damit die Füllung etwas weicher wird und das Aroma runder wirkt. Die Marshmallows setze ich erst kurz vorher auf, damit sie hübsch bleiben und nicht unnötig Feuchtigkeit ziehen.

Wer mag, kann zu den Stücken noch etwas ungesüßte Schlagsahne reichen oder eine Tasse Kaffee dazu stellen. Für die Adventszeit oder für einen Winterabend mit Freunden passt das besonders gut.

Hot Chocolate Cheesecake mit dunklem Keksboden, cremiger Schokofüllung und dekorativ am Rand angeordneten Marshmallows auf einer runden Springform-Torte

Hot Chocolate Cheesecake

Wenn es draußen kälter wird oder ich einfach Lust auf etwas Schokoladiges habe, ist dieser Hot Chocolate Cheesecake genau mein Ding. Er erinnert geschmacklich ein bisschen an eine große Tasse heiße Schokolade, nur eben als cremiger Kuchen aus der Springform. Der Boden bringt eine leicht malzige Kakaonote mit, die Füllung ist weich, dicht und trotzdem angenehm glatt. Oben kommen noch Marshmallows dazu, was dem Ganzen sofort diesen gemütlichen Hot-Chocolate-Charakter gibt. Ich mag solche Rezepte besonders gern, wenn Freunde zu Besuch kommen, weil sie nach etwas aussehen, aber in der Zubereitung sehr klar und gut planbar sind.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 14 Stunden
Gesamtzeit 16 Stunden
Portionen: 12 Stück
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Für den Boden
  • 85 g Butter, geschmolzen
  • 260 g Digestive-Kekse, fein zerkrümelt
  • 35 g Kakaomischung oder Hot-Chocolate-Pulver
  • 1 Prise Salz
Für die Füllung
  • 1060 g Frischkäse, zimmerwarm
  • 235 g Zucker
  • 80 g Kakaomischung oder Hot-Chocolate-Pulver
  • 310 g saure Sahne
  • 7 große Eier, zimmerwarm
  • 15 ml Vanilleextrakt
Für das Dekor
  • 10 Marshmallows

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Küchenmaschine oder Mixer
  • große Auflaufform
  • Alufolie
  • Kuchengitter

Und so wird’s gemacht:
 

Ofen und Form vorbereiten
  1. Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht buttern. Die Außenseite der Form anschließend sorgfältig mit Alufolie umwickeln, damit beim Wasserbad später kein Wasser eindringen kann.
Boden mischen und vorbacken
  1. Die Kekskrümel mit der geschmolzenen Butter, der Kakaomischung und einer Prise Salz vermengen, bis die Masse beim Zusammendrücken zusammenhält. In die vorbereitete Springform geben und gleichmäßig auf dem Boden festdrücken. Dafür hilft ein umgedrehtes Glas oder ein Messbecher, besonders wenn man eine glatte Fläche haben möchte.
  2. Den Boden etwa 10 Minuten backen, bis er gerade eben fest ist. Danach vollständig abkühlen lassen.
Füllung glatt rühren
  1. Frischkäse, Zucker, Kakaomischung und saure Sahne zu einer glatten Masse verrühren. Dabei zwischendurch die Schüsselränder mit einem Teigschaber abstreifen. Wichtig ist, nur so lange zu rühren, bis alles glatt ist. So kommt nicht unnötig viel Luft in die Füllung.
  2. Die Eier einzeln oder nach und nach zugeben und nur kurz unterrühren. Zum Schluss den Vanilleextrakt einarbeiten.
Cheesecake ins Wasserbad setzen
  1. Die Füllung auf den abgekühlten Boden geben und die Oberfläche glatt streichen. Die Springform in eine große Auflaufform oder einen Bräter stellen. Dann so viel heißes Wasser in die äußere Form gießen, dass es etwa bis zur halben Höhe der Springform reicht, aber nicht über den Folienrand steigt.
Backen und langsam abkühlen
  1. Den Cheesecake 70 bis 80 Minuten backen. Der Rand sollte dabei gesetzt sein, während die Mitte beim sanften Rütteln noch leicht wackeln darf. Genau so ist es richtig, denn der Kuchen zieht beim Abkühlen noch nach.
  2. Den Ofen ausschalten, die Tür kurz öffnen, damit etwas Hitze entweicht, dann wieder schließen. Den Cheesecake weitere 60 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Dieser langsame Übergang sorgt meist für eine gleichmäßigere Oberfläche.
Abkühlen und kühlen
  1. Die Springform aus dem Wasserbad nehmen und auf ein Kuchengitter stellen. Mit einem Messer vorsichtig am Rand entlangfahren, damit sich der Cheesecake beim Abkühlen nicht ungleichmäßig zusammenzieht. Erst auf Raumtemperatur abkühlen lassen, dann gut abgedeckt über Nacht im Kühlschrank kühlen.
Dekorieren und servieren
  1. Die Marshmallows kurz vor dem Servieren schräg halbieren und mit der Schnittfläche nach unten rund um den oberen Rand des Cheesecakes setzen. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen.

Notizen

  • Der Hot Chocolate Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag backen. Am nächsten Tag ist die Konsistenz meist sogar noch besser.
  • Achte bei der Kakaomischung darauf, möglichst ein Produkt ohne Milchpulver oder milchschokoladige Zusätze zu verwenden, damit der Geschmack klarer und weniger süß bleibt.
  • Wenn du keinen Food Processor nutzt, funktioniert auch ein Handmixer. Dann den Frischkäse am besten wirklich weich werden lassen, damit die Füllung glatt wird.
  • Die Marshmallows setze ich erst direkt vor dem Servieren auf, weil sie sonst an der Oberfläche weich und leicht klebrig werden können.
  • Für eine etwas kräftigere Version kannst du einen Teil der Kakaomischung durch Backkakao ersetzen. Dann wird der Cheesecake weniger süß und schokoladiger.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.