Norwegischer Brunostkake Cheesecake mit karamelligem Braunkäse

Norwegischer Brunostkake Cheesecake mit karamelligem Braunkäse

Manche Rezepte bleiben sofort hängen, obwohl man sie vorher kaum auf dem Schirm hatte. Genau so ging es mir mit diesem Norwegischer Brunostkake Cheesecake. Brown Cheese oder Brunost bringt eine ganz eigene Note mit, die irgendwo zwischen mildem Käse, Karamell und einer feinen Würze liegt. Beim ersten Probebacken fand ich vor allem spannend, wie anders dieser Kuchen im Vergleich zu klassischen Frischkäse-Varianten schmeckt. Er ist cremig, nicht zu süß und hat diese warme, fast winterliche Tiefe, die man schwer in einem Satz zusammenfassen kann. Wenn man gern neue internationale Cheesecake-Ideen ausprobiert, lohnt sich dieser hier wirklich.

Was den Brunostkake so besonders macht

Brunost ist kein Käse, den ich ständig im Kühlschrank habe, aber für diesen Cheesecake lohnt sich der kleine Extra-Einkauf. Durch den geschmolzenen Braunkäse bekommt die Füllung ein leicht karamelliges Aroma, ohne dass der Kuchen in Richtung Toffee-Dessert kippt. Zusammen mit Vanille, etwas Zitrone und Frischkäse bleibt alles schön ausbalanciert. Die Kardamomnote im Boden passt dazu erstaunlich gut und gibt dem Ganzen noch etwas Nordisches mit.

Gerade bei solchen Rezepten mag ich es, wenn man beim Essen nicht sofort alles komplett entschlüsselt. Man merkt nur: Da ist mehr drin als ein normaler Cheesecake.

Textur und Backverhalten

Die Füllung ist eher samtig als luftig und nach dem Kühlen angenehm cremig. Wichtig ist, die Eier wirklich nur kurz unterzurühren, damit nicht zu viel Luft in die Masse kommt. Dann backt der Cheesecake gleichmäßiger und die Oberfläche bleibt meist ruhiger. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, das ist hier genau richtig. Er zieht beim Abkühlen und Kühlen noch deutlich an.

Ich lasse ihn am liebsten mehrere Stunden im Kühlschrank, besser noch über Nacht. Am nächsten Tag lässt er sich sauberer schneiden und der Geschmack wirkt runder.

So serviere ich ihn am liebsten

Dieser Norwegischer Brunostkake Cheesecake braucht gar nicht viel drumherum. Ein paar dünne Zitronenzesten oder einfach nur ein guter Kaffee reichen völlig. Wer mag, kann ihn auch mit einem Klecks leicht geschlagener Sahne servieren, aber ich finde ihn pur fast am besten, weil das Braunkäse-Aroma dann am klarsten bleibt.

Für einen Abend mit Freunden ist das so ein Kuchen, bei dem fast immer erst einmal gefragt wird, was eigentlich Brunost ist. Spätestens nach dem ersten Stück ist das Gespräch dann sowieso eröffnet.

Norwegischer Brunostkake Cheesecake auf einem Kuchenständer, mit goldbrauner Oberfläche, cremiger Anschnittkante und feinem Keksboden.

Norwegischer Brunostkake Cheesecake mit Braunkäse

Manche Rezepte bleiben sofort hängen, obwohl man sie vorher kaum auf dem Schirm hatte. Genau so ging es mir mit diesem Norwegischer Brunostkake Cheesecake. Brown Cheese oder Brunost bringt eine ganz eigene Note mit, die irgendwo zwischen mildem Käse, Karamell und einer feinen Würze liegt. Beim ersten Probebacken fand ich vor allem spannend, wie anders dieser Kuchen im Vergleich zu klassischen Frischkäse-Varianten schmeckt. Er ist cremig, nicht zu süß und hat diese warme, fast winterliche Tiefe, die man schwer in einem Satz zusammenfassen kann. Wenn man gern neue internationale Cheesecake-Ideen ausprobiert, lohnt sich dieser hier wirklich.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Ruhezeit (mindestens) 3 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 30 Minuten
Portionen: 10 Stücke
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Boden
  • 140 g Digestive-Kekse
  • 30 g Zucker
  • 2 g gemahlener Kardamom
  • 65 g Butter
Füllung
  • 185 ml Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote
  • 230 g Brunost
  • 465 g Frischkäse Doppelrahmstufe
  • 235 g Zucker
  • 4 Eier
  • 15 ml Zitronensaft

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Küchenmaschine oder Mixer
  • Topf
  • Schneebesen
  • Rührschüssel
  • Handmixer

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Digestive-Kekse zusammen mit Zucker und Kardamom fein zerkrümeln. Das klappt in der Küchenmaschine besonders schnell, es geht aber auch in einem Gefrierbeutel mit Nudelholz.
  2. Die Butter schmelzen, zu den Krümeln geben und alles kurz vermischen, bis die Masse gleichmäßig befeuchtet ist. Anschließend in die Form geben und fest auf dem Boden andrücken. Ein umgedrehtes Glas hilft dabei, die Schicht schön eben zu bekommen.
Boden vorbacken
  1. Den Keksboden etwa 10 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 150 Grad reduzieren. Der kurze Backschritt lohnt sich, weil der Boden später stabiler bleibt und beim Anschneiden weniger krümelt.
Braunkäse schmelzen
  1. Während der Boden backt, die Sahne in einen kleinen Topf geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit der ausgekratzten Schote zur Sahne geben. Alles langsam erhitzen, bis die Sahne leicht zu simmern beginnt.
  2. Inzwischen den Brunost fein reiben oder in sehr dünne Scheiben schneiden. Sobald die Sahne heiß ist, den Topf vom Herd ziehen, die Vanilleschote herausnehmen und den Braunkäse einrühren. So lange mit dem Schneebesen rühren, bis eine glatte, homogene Mischung entsteht.
Füllung anrühren
  1. Frischkäse und Zucker in einer großen Schüssel glatt rühren. Am besten sind beide Zutaten nicht eiskalt, dann wird die Masse deutlich gleichmäßiger. Die warme Braunkäse-Sahne dazugeben und alles kurz verrühren.
  2. Nun die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei erst vollständig einarbeiten, bevor das nächste dazukommt. Hier lieber nicht zu lange schlagen, damit die Füllung cremig bleibt und nicht unnötig viel Luft aufnimmt. Zum Schluss den Zitronensaft einrühren. Je nach Geschmack kann man mit der Menge leicht spielen, aber ein kleiner frischer Gegenpol tut dem karamelligen Aroma sehr gut.
Backen
  1. Die Füllung auf den vorgebackenen Boden geben und die Form vorsichtig auf die Arbeitsfläche tippen, damit größere Luftblasen entweichen. Den Cheesecake bei 150 Grad etwa 50 Minuten backen. Der Rand sollte am Ende gesetzt sein, die Mitte darf noch leicht wackeln.
Abkühlen und kühlen
  1. Den Kuchen erst bei Raumtemperatur vollständig abkühlen lassen. Danach für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, besser über Nacht. So wird die Füllung fester und der Brunost-Geschmack kommt noch etwas klarer heraus.
  2. Vor dem Anschneiden ein Messer kurz in heißes Wasser tauchen und zwischendurch abwischen, dann werden die Stücke sauberer.

Notizen

  • Dieser Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag backen und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch runder.
  • Wenn du Brunost nicht fein reibst, sondern in dickere Stücke schneidest, dauert das Schmelzen deutlich länger. Fein gerieben wird die Creme am glattesten.
  • Beim Zitronensaft lieber erst etwas weniger zugeben und abschmecken. Zu viel Säure würde das karamellige Profil schnell überdecken.
  • Statt Digestive-Keksen funktionieren auch Butterkekse, geschmacklich passt die leicht malzige Variante aber besonders gut.
  • Gut gekühlt aufbewahrt hält sich der Kuchen etwa 3 Tage im Kühlschrank.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.