Erdnussbutter-Käsekuchen mit Beeren-Swirl

Erdnussbutter-Käsekuchen mit Beeren-Swirl

Es gibt Cheesecakes, bei denen ich schon beim Anschneiden weiß, dass kaum ein Stück übrig bleiben wird. Dieser Erdnussbutter-Käsekuchen mit Beeren-Swirl gehört genau in diese Kategorie. Die Füllung ist schön cremig, dazu kommt die leicht salzige, weiche Erdnussbutter und ein fruchtiger Klecks Konfitüre, der im Ofen zu feinen Wirbeln wird. Ich mag solche Kombinationen besonders, wenn sie nach etwas klingen, das fast zu viel sein könnte, am Ende aber erstaunlich rund schmeckt. Gerade für eine größere Runde ist das ein Kuchen, der schnell Aufmerksamkeit bekommt und trotzdem ganz unkompliziert zu machen ist.

Was hier geschmacklich passiert

Die Basis ist ein klassischer Cheesecake mit Frischkäse und etwas saurer Sahne, also eher mild, dicht und trotzdem nicht schwer. Die Erdnussbutter bringt Tiefe und eine leicht nussige Wärme hinein, während die Beerenkonfitüre kleine fruchtige Spitzen setzt. Dadurch schmeckt der Kuchen nicht nur süß, sondern schön ausgewogen. Am nächsten Tag finde ich ihn fast noch besser, weil sich alles ein wenig verbindet und der Swirl noch harmonischer wirkt.

Darauf achte ich beim Backen

Wichtig ist hier vor allem, die Masse nach den Eiern nicht zu stark aufzuschlagen. Ich rühre nur so lange, bis alles gerade eben verbunden ist, damit die Creme glatt bleibt und beim Backen nicht unnötig viel Luft bekommt. Der Boden wird stabiler, wenn er kurz vorgebacken wird. Beim Swirl reicht ein Messer oder Holzstäbchen völlig aus, und ich ziehe lieber nur wenige lockere Linien statt wild herumzurühren. Sonst verschwinden die schönen Kontraste schnell.

Wann ich diesen Cheesecake besonders gern mache

Für Einladungen ist das einer meiner Favoriten, weil er sich gut am Vortag vorbereiten lässt und auf dem Tisch sofort auffällt. In meiner kleinen Küche ist das immer ein Pluspunkt, wenn ein Kuchen nach dem Kühlen einfach fertig ist und nicht erst kurz vor dem Servieren noch viel Aufmerksamkeit braucht. Dazu passt Kaffee genauso gut wie ein Glas Dessertwein oder einfach ein paar frische Beeren obenauf.

Erdnussbutter-Käsekuchen mit Beeren-Swirl auf einem Kuchenständer, mit cremiger Schnittfläche, goldbraunem Keksboden und rot-violetten Fruchtwirbeln

Erdnussbutter-Käsekuchen mit Beeren-Swirl

Die Füllung ist schön cremig, dazu kommt die leicht salzige, weiche Erdnussbutter und ein fruchtiger Klecks Konfitüre, der im Ofen zu feinen Wirbeln wird.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 5 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 5 Stunden
Gesamtzeit 6 Stunden 35 Minuten
Portionen: 12 Stück
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Boden
  • 315 g Graham Cracker oder Butterkekse, fein zerbröselt
  • 60 g Zucker
  • 140 g Butter, geschmolzen
Creme
  • 795 g Frischkäse, zimmerwarm
  • 235 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 4 Eier Größe L
  • 140 g Saure Sahne
Swirl
  • 140 g cremige Erdnussbutter
  • 95 g Himbeer- oder Erdbeerkonfitüre

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Handmixer
  • Rührschüsseln
  • Teigschaber
  • Messer oder Holzstäbchen

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Boden die Keksbrösel mit Zucker und geschmolzener Butter verrühren, bis die Mischung die Konsistenz von feuchtem Sand hat. In die Form geben und gleichmäßig andrücken. Mit dem Boden eines Glases klappt das in der Regel besonders sauber. Den Boden 10 Minuten vorbacken und danach kurz abkühlen lassen.
Creme rühren
  1. Frischkäse und Zucker in einer großen Schüssel glatt verrühren. Am besten sind beide Zutaten nicht eiskalt, dann wird die Masse deutlich feiner. Vanilleextrakt einrühren.
  2. Die Eier einzeln zugeben und jeweils nur kurz unterrühren. Danach die saure Sahne einarbeiten. Ich rühre hier lieber auf niedriger Stufe, damit die Füllung cremig bleibt und nicht zu viel Luft einschließt.
Cheesecake zusammensetzen
  1. Die Hälfte der Cheesecakemasse auf den vorgebackenen Boden geben. Die Hälfte der Erdnussbutter und die Hälfte der Konfitüre in kleinen Klecksen darauf verteilen. Mit einem Messer oder Holzstäbchen vorsichtig durchziehen, sodass ein lockerer Swirl entsteht.
  2. Die restliche Masse daraufgeben und mit übriger Erdnussbutter und Konfitüre genauso verfahren. Lieber nur wenige Bewegungen machen, damit die Marmorierung sichtbar bleibt.
Backen und langsam abkühlen
  1. Den Cheesecake etwa 55 Minuten backen, bis der Rand gesetzt ist und die Mitte noch leicht wackelt. Genau so soll es sein, denn beim Abkühlen zieht der Kuchen weiter an.
  2. Den Ofen ausschalten und die Tür leicht öffnen. Den Cheesecake 1 Stunde im Ofen stehen lassen. Dieses langsame Abkühlen hilft, Risse zu vermeiden.
Kühlen und servieren
  1. Den Kuchen anschließend vollständig auskühlen lassen und dann mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen. Vor dem Anschneiden ein Messer kurz in heißes Wasser tauchen und zwischendurch abwischen, dann werden die Stücke besonders sauber.

Notizen

  • Der Cheesecake lässt sich ideal am Vortag backen und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch runder.
  • Statt Himbeerkonfitüre passt auch Erdbeere sehr gut. Mit Brombeere wird der Geschmack etwas kräftiger.
  • Wenn die Erdnussbutter sehr fest ist, einfach kurz bei niedriger Leistung in der Mikrowelle oder über warmem Wasser etwas geschmeidiger machen.
  • Wichtig ist, die Konfitüre und die Erdnussbutter nur locker einzuarbeiten. Zu starkes Verrühren nimmt dem Kuchen die schöne Marmorierung.
  • Gut gekühlt hält sich der Cheesecake etwa 3 Tage im Kühlschrank.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.