Salted-Caramel-Cheesecake mit Lotus-Boden

Salted-Caramel-Cheesecake mit Lotus-Boden

Wenn ich Lust auf einen Cheesecake mit etwas mehr Tiefe habe, backe ich gern diesen Salted-Caramel-Cheesecake. Er ist nicht nur cremig, sondern hat durch den Lotus-Boden auch so eine leicht würzige, karamellige Note, die einfach unglaublich gut dazu passt. Oben kommt eine dicke Schicht salzige Karamellsauce drauf, die den Kuchen noch ein Stück spannender macht. Das ist keiner von den ganz leichten Käsekuchen, eher ein Dessertkuchen für Tage, an denen ruhig ein bisschen mehr los sein darf. Gerade für Besuch mache ich ihn besonders gern, weil er sich wunderbar am Vortag vorbereiten lässt.

Was hier geschmacklich passiert

Der Salted-Caramel-Cheesecake ist eher samtig als luftig und hat eine angenehme, dichte Cremigkeit. Durch die Mischung aus Quark, Frischkäse, Sahne und etwas Öl wird die Füllung schön glatt und bleibt trotzdem weich im Biss. Der Lotus-Boden bringt Würze und einen leicht malzigen Ton mit, was ich bei Karamell besonders mag. Dazu kommt das Salz im Guss, das den süßen Geschmack nicht überdeckt, sondern ihn erst richtig rund macht.

Warum das Rezept im Alltag gut funktioniert

Auch wenn der Kuchen etwas opulenter wirkt, ist die Zubereitung ziemlich unkompliziert. Der Boden ist schnell gemacht, die Creme wird einfach zusammengerührt und der Karamellguss kommt erst nach dem Abkühlen darauf. In meiner eher kleinen Küche sind genau solche Rezepte angenehm, weil man keine zehn Schüsseln und keine aufwendige Dekoration braucht. Wichtig ist nur, dem Cheesecake genug Zeit zum Kühlen zu geben. Am nächsten Tag lässt er sich deutlich sauberer schneiden und schmeckt fast noch besser.

Für den Karamellguss

Beim Karamell lohnt sich ein bisschen Ruhe. Der Zucker sollte wirklich goldbraun sein, aber nicht zu dunkel werden, sonst bekommt der Guss schnell eine bittere Note. Wenn die Sahne dazukommt, blubbert es kräftig, das ist ganz normal. Ich rühre dann einfach weiter, bis wieder alles glatt ist. Je nach Salzmenge kann der Guss eher dezent oder deutlich salziger werden. Ich mag ihn am liebsten so, dass man das Salz merkt, aber nur im Nachklang.

Salted-Caramel-Cheesecake mit glänzendem Karamellguss auf cremiger Quark-Frischkäse-Füllung und goldbraunem Lotus-Keksboden, in Stücke geschnitten auf einer Kuchenplatte.

Salted-Caramel-Cheesecake

Wenn ich Lust auf einen Cheesecake mit etwas mehr Tiefe habe, backe ich gern diesen Salted-Caramel-Cheesecake. Er ist nicht nur cremig, sondern hat durch den Lotus-Boden auch so eine leicht würzige, karamellige Note, die einfach unglaublich gut dazu passt. Oben kommt eine dicke Schicht salzige Karamellsauce drauf, die den Kuchen noch ein Stück spannender macht. Das ist keiner von den ganz leichten Käsekuchen, eher ein Dessertkuchen für Tage, an denen ruhig ein bisschen mehr los sein darf. Gerade für Besuch mache ich ihn besonders gern, weil er sich wunderbar am Vortag vorbereiten lässt.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Ruhezeit (mindestens) 12 Stunden
Gesamtzeit 13 Stunden 30 Minuten
Portionen: 12 Stücke
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Boden
  • 295 g Lotus-Kekse
  • 95 g Butter, geschmolzen
Creme
  • 585 g Magerquark
  • 295 g Quark 20 %
  • 230 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 2 Eier
  • 210 g Zucker
  • 140 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 90 ml Sonnenblumenöl
  • 235 ml Milch
Guss
  • 235 g Zucker
  • 95 g Butter
  • 295 ml Schlagsahne
  • 2,5 ml feines Salz

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Mixer oder Küchenmaschine
  • Handmixer
  • Topf

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Die Lotus-Kekse fein zermahlen und mit der geschmolzenen Butter vermischen, bis alles gleichmäßig feucht ist. Die Mischung in die Form geben und fest auf dem Boden andrücken. Dafür hilft ein umgedrehtes Glas oder ein Messbecher, damit die Fläche schön eben wird. Den Boden anschließend kaltstellen, während die Creme vorbereitet wird.
Creme anrühren
  1. Den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Magerquark, Quark, Frischkäse, Eier, Zucker, Schlagsahne, Vanillepuddingpulver, Sonnenblumenöl und Milch in eine große Schüssel geben und zu einer glatten Masse verrühren. Am besten nur so lange rühren, bis alles gut verbunden ist, damit nicht unnötig viel Luft in die Füllung kommt. Mit Zutaten auf Raumtemperatur wird die Creme meist besonders glatt.
Cheesecake backen
  1. Die Creme auf den gekühlten Boden geben und die Form leicht auf die Arbeitsfläche tippen, damit größere Luftblasen verschwinden. Den Cheesecake auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten backen. In der Mitte darf er am Ende noch leicht wackeln, denn beim Abkühlen wird er weiter fest. Danach den Ofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür noch etwa 15 Minuten ruhen lassen. So entstehen seltener Risse.
Abkühlen und kühlen
  1. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Danach am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Gerade bei diesem Salted-Caramel-Cheesecake lohnt sich die lange Kühlzeit, weil die Füllung dadurch schnittfester wird und der Guss später besser aufliegt.
Salted Caramel kochen
  1. Für den Guss den Zucker in einem hellen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, bis er goldbraun karamellisiert ist. Dabei möglichst nicht zu früh rühren, sondern den Topf lieber vorsichtig schwenken. Die Butter einrühren. Anschließend die Schlagsahne vorsichtig dazugießen, weil die Masse kurz stark aufschäumen kann. So lange rühren, bis der Karamell wieder glatt ist. Zum Schluss das Salz einarbeiten und den Guss etwas abkühlen lassen, damit er noch fließfähig, aber nicht mehr kochend heiß ist.
Fertigstellen
  1. Den gekühlten Cheesecake aus der Form lösen und den Karamellguss gleichmäßig darauf verteilen. Vor dem Anschneiden gern noch 20 bis 30 Minuten kaltstellen. Für saubere Stücke das Messer zwischen den Schnitten kurz abwischen.

Notizen

  • Der Salted-Caramel-Cheesecake lässt sich sehr gut am Vortag backen und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch runder.
  • Wer den Guss milder mag, beginnt mit wenig Salz und tastet sich langsam heran. Nachsalzen geht leichter als zu stark salzen.
  • Falls der Karamell nach Zugabe der Sahne kurz klumpt, einfach bei niedriger Hitze weiterrühren. Meist wird er nach ein paar Minuten wieder glatt.
  • Im Kühlschrank hält sich der Cheesecake problemlos 2 bis 3 Tage. Am besten gut abgedeckt lagern.
  • Zum Servieren passen ein paar grob zerbröselte Lotus-Kekse oder eine kleine Prise Fleur de Sel auf dem Guss sehr gut.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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Du hast noch mehr Fragen? Besuche meine ausführliche FAQ-Rubrik! Dort findest Du Antworten auf viele der häufigsten Fragen zum Thema Cheesecake und Käsekuchen.