Eggless Chocolate Cheesecake ohne Ei: cremiger Schokoladen-Cheesecake

Eggless Chocolate Cheesecake ohne Ei: cremiger Schokoladen-Cheesecake

In meiner kleinen Küche wird es bei Schokoladenkuchen schnell ein bisschen eng, besonders wenn gleichzeitig ein Wasserbad, eine Springform und mehrere Schüsseln auf der Arbeitsfläche stehen. Für diesen Eggless Chocolate Cheesecake lohnt sich das allerdings. Er wird ohne Ei gebacken, bleibt innen wunderbar cremig und schmeckt intensiv nach Schokolade, ohne trocken oder kompakt zu werden. Der Boden aus Schokokeksen bringt etwas Knuspriges mit, während die Füllung eher samtig und dicht ist. Ich backe ihn gern am Vortag, wenn Freunde zum Abendessen kommen. Dann ist am nächsten Tag alles entspannt und der Cheesecake lässt sich sauber schneiden.

Warum ich diesen Eggless Chocolate Cheesecake gern backe

Schokoladen-Cheesecake ohne Ei klingt zunächst nach einer kleinen Besonderheit, in der Zubereitung ist das Rezept aber erstaunlich unkompliziert. Die Bindung kommt hier nicht von Eiern, sondern von Speisestärke, Schokolade und der langen Kühlzeit. Dadurch bekommt die Füllung eine angenehm feste, aber nicht gummiartige Konsistenz. Sie liegt schwer auf dem Keksboden, ohne beim Anschneiden auseinanderzulaufen.

Wichtig ist, dass die Zutaten für die Creme Zimmertemperatur haben. Kalter Frischkäse lässt sich nur schwer glatt rühren und hinterlässt schnell kleine Klümpchen. Ich stelle die Packungen meistens etwa eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Das ist kein dramatischer Schritt, macht später aber wirklich einen Unterschied.

Der Cheesecake wird im Wasserbad gebacken. Das klingt aufwendiger, als es ist. Die sanfte, feuchte Hitze hilft dabei, die Oberfläche gleichmäßig zu backen. Außerdem bleibt die Mitte länger cremig. Die Springform muss dafür allerdings sehr sorgfältig mit mehreren Lagen Alufolie umwickelt werden. Wasser im Kuchen ist wirklich keine gute Überraschung.

Schokolade, Espresso und cremige Füllung

Für den Eggless Chocolate Cheesecake kann man je nach Geschmack unterschiedliche Schokolade verwenden. Mit halbbitterer Schokolade wird der Geschmack kräftig und erwachsen. Wer es etwas milder mag, nimmt eine Schokolade mit höherem Zuckeranteil oder verwendet nur etwa 210 g statt der größeren Menge. Ich mag die intensive Version besonders gern, weil der Frischkäse die Schokolade etwas abrundet.

Das Espressopulver schmeckt man nicht deutlich heraus. Es verstärkt eher die dunkle Schokoladennote. Falls kein Instant-Espresso im Vorrat ist, kann man ihn weglassen. Der Kuchen wird auch dann schokoladig, nur ein wenig weniger tief im Aroma.

Die Kondensmilch bringt Süße und eine weiche, cremige Textur in die Füllung. Deshalb sollte man beim zusätzlichen Zucker nicht einfach deutlich mehr nehmen. Der Kuchen ist süß, aber durch Kakao, Frischkäse und die leicht herbe Schokolade gut ausbalanciert. Ein Hauch Vanille macht die Creme runder.

So gelingt die cremige Konsistenz

Bei Cheesecake-Füllungen rühre ich lieber etwas länger auf niedriger Stufe als kurz auf hoher Geschwindigkeit. Es geht nicht darum, möglichst viel Luft einzuarbeiten. Zu viele Luftblasen können später beim Backen aufsteigen und kleine Risse hinterlassen. Der Frischkäse wird zuerst glatt gerührt, danach kommen Zucker und Kakao dazu. Die Kondensmilch wird langsam eingearbeitet, damit die Masse gleichmäßig bleibt.

Die Stärke wird vorher mit Wasser glatt gerührt. Das verhindert Klümpchen. Sie sorgt zusammen mit der Schokolade dafür, dass die eifreie Füllung beim Backen stabil wird. Die geschmolzene Schokolade sollte nur noch warm und nicht heiß sein, bevor sie in die Frischkäsemasse kommt. Ist sie zu heiß, kann sie die Creme erwärmen und die Konsistenz verändern.

Beim Backen darf die Mitte noch sichtbar wackeln. Das wirkt im ersten Moment vielleicht unfertig, ist aber genau richtig. Der Cheesecake zieht beim Abkühlen nach. Wird er so lange gebacken, bis die Mitte fest aussieht, ist er später oft trockener und die Oberfläche kann reißen.

Backen mit Ruhe und etwas Geduld

Die Backzeit teilt sich bei diesem Rezept auf. Zuerst bleibt der Kuchen etwa 40 Minuten im eingeschalteten Ofen. Danach wird der Ofen ausgeschaltet und der Cheesecake ruht weitere 40 Minuten bei geschlossener Tür darin. Dieses langsame Nachgaren ist für die Textur wichtig. Anschließend kühlt er auf dem Gitter vollständig aus und wandert für mindestens sechs Stunden in den Kühlschrank.

Ich löse den Rand nach ungefähr 15 Minuten vorsichtig mit einem dünnen Messer. Die Seiten der Springform bleiben dabei noch dran. So kann sich der Kuchen beim Abkühlen etwas zusammenziehen, ohne an der Form festzukleben. Erst wenn er komplett kalt ist, entferne ich den Rand.

Der Eggless Chocolate Cheesecake ist deshalb kein Dessert für spontane Gäste in einer Stunde. Dafür lässt er sich wunderbar vorbereiten. Über Nacht im Kühlschrank wird er besonders schnittfest und aromatisch. Ein sauberes Messer, kurz in heißes Wasser getaucht und abgewischt, hilft beim Schneiden. Zwischen den Stücken das Messer noch einmal reinigen, dann sehen die Schnittflächen deutlich ordentlicher aus.

Servierideen für den Schokoladen-Cheesecake

Pur braucht dieser Kuchen eigentlich nicht viel. Ein kleiner Klecks ungesüßte oder nur leicht gesüßte Schlagsahne passt gut dazu. Für einen festlicheren Anlass kann man die Oberfläche mit Schokoladensahne dekorieren. Dafür wird kalte Sahne aufgeschlagen und mit Puderzucker und Kakao verfeinert. Ein wenig Speisestärke kann dabei helfen, dass die Sahne länger stabil bleibt.

Auch frische Beeren setzen einen schönen Kontrast. Himbeeren, Erdbeeren oder Johannisbeeren bringen Säure und machen den dichten Schokoladenkuchen etwas leichter. Im Winter mag ich ihn mit ein paar Schokoladenspänen und einer Tasse Kaffee. Für eine Runde mit Freunden stelle ich zusätzlich eine Schale mit Beeren auf den Tisch, dann kann sich jeder selbst bedienen.

Der Keksboden muss übrigens nicht zwingend aus Oreo-Keksen bestehen. Andere Schokoladenkekse, gefüllte Kakao-Kekse oder einfache Schokokekse funktionieren ebenfalls. Bei sehr süßen Keksen kann man die Füllung des Cheesecakes etwas herber halten und die kleinere Schokoladenmenge verwenden.

Aufbewahren und Einfrieren

Im Kühlschrank hält sich der Cheesecake gut abgedeckt bis zu fünf Tage. Er sollte nicht offen stehen, weil die Oberfläche sonst schnell Kühlschrankgerüche annimmt und etwas austrocknet. Für eine Feier kann man ihn also problemlos einen Tag vorher backen.

Zum Einfrieren lasse ich ihn zunächst bei Raumtemperatur vollständig auskühlen. Danach entferne ich den äußeren Rand der Springform, lasse den Boden aber am Kuchen. Ich wickle ihn in mehrere Lagen Frischhaltefolie und anschließend in Alufolie. So verpackt kann er bis zu drei Monate eingefroren werden. Zum Auftauen kommt er über Nacht in den Kühlschrank. Danach sollte er nicht erneut eingefroren werden.

Eggless Chocolate Cheesecake mit dunkler, cremiger Schokoladenfüllung auf knusprigem Oreo-Boden, aufgeschnitten und mit Schlagsahne und Schokoladendekor angerichtet.

Eggless Chocolate Cheesecake ohne Ei

In meiner kleinen Küche wird es bei Schokoladenkuchen schnell ein bisschen eng, besonders wenn gleichzeitig ein Wasserbad, eine Springform und mehrere Schüsseln auf der Arbeitsfläche stehen. Für diesen Eggless Chocolate Cheesecake lohnt sich das allerdings. Er wird ohne Ei gebacken, bleibt innen wunderbar cremig und schmeckt intensiv nach Schokolade, ohne trocken oder kompakt zu werden. Der Boden aus Schokokeksen bringt etwas Knuspriges mit, während die Füllung eher samtig und dicht ist. Ich backe ihn gern am Vortag, wenn Freunde zum Abendessen kommen. Dann ist am nächsten Tag alles entspannt und der Cheesecake lässt sich sauber schneiden.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 20 Minuten
Ruhezeit (mindestens) 6 Stunden
Gesamtzeit 7 Stunden 50 Minuten
Portionen: 12 Stücke
Art: Bake Cheesecakes
Küche: mittelschwer

Zutaten:
  

Boden
  • 235 g Oreo-Kekse oder andere Schokoladenkekse, fein zerbröselt
  • 50 g Butter, geschmolzen
Schokoladenfüllung
  • 35 g Speisestärke
  • 55 ml Wasser
  • 210 ml Schlagsahne
  • 210 bis 315 g halbbittere oder dunkle Schokolade, gehackt
  • 1 TL Instant-Espressopulver
  • 795 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 120 g Zucker
  • 35 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 465 g gezuckerte Kondensmilch
  • 1 TL Vanilleextrakt

Kochutensilien

  • Springform 26 cm
  • Backpapier
  • Küchenwaage
  • Rührschüssel
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Kleine Schüssel
  • Mikrowellengeeignete Schüssel oder kleiner Topf
  • große Auflaufform oder Bräter
  • Mehrere Lagen stabile Alufolie
  • Kuchengitter
  • Dünnes Messer oder kleine Palette

Und so wird’s gemacht:
 

Boden vorbereiten
  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der 26-cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten. Die Kekse in einem Mixer fein zerkleinern oder in einem stabilen Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerdrücken.
  2. Die Keksbrösel mit der geschmolzenen Butter vermischen. Die Masse soll feucht wirken und sich zusammendrücken lassen. Anschließend gleichmäßig in die Form geben und fest andrücken. Ein umgedrehtes Glas oder der Boden eines Messbechers hilft dabei, eine möglichst ebene Fläche zu bekommen. Besonders am Rand lohnt es sich, etwas sorgfältiger zu arbeiten, damit der Boden später nicht bröckelt.
  3. Den Keksboden 10 Minuten backen. Danach die Form auf ein Kuchengitter stellen und den Boden vollständig abkühlen lassen. Den Backofen währenddessen eingeschaltet lassen. Ein abgekühlter Boden verhindert, dass die Frischkäsefüllung beim Einfüllen unnötig warm wird.
Schokolade schmelzen
  1. Die Speisestärke mit dem Wasser in einer kleinen Schüssel glatt rühren und beiseitestellen. Es sollten keine sichtbaren Klümpchen mehr vorhanden sein.
  2. Sahne und gehackte Schokolade in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben. Die Mischung in kurzen Intervallen von etwa 30 Sekunden erwärmen und nach jedem Intervall gründlich umrühren. Sobald die Schokolade fast geschmolzen ist, reicht meist die Restwärme. Alternativ kann die Schokolade mit der Sahne in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur geschmolzen werden.
  3. Das Espressopulver unterrühren und die Schokoladenmischung etwas abkühlen lassen. Sie darf noch flüssig sein, sollte aber nicht mehr heiß in die Frischkäsecreme kommen.
Frischkäsecreme rühren
  1. Den zimmerwarmen Frischkäse in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf niedriger Stufe zwei bis drei Minuten glatt rühren. Falls sich am Schüsselrand Frischkäse sammelt, die Maschine kurz anhalten und die Masse mit einem Teigschaber nach unten schieben.
  2. Zucker und Kakaopulver dazugeben und nur so lange rühren, bis alles vermischt ist. Das Kakaopulver kann vorher durch ein Sieb gestrichen werden. Dadurch verteilt es sich leichter und kleine Kakaonester in der Füllung werden vermieden.
  3. Die gezuckerte Kondensmilch nach und nach einlaufen lassen und ein bis zwei Minuten weiterrühren. Vanilleextrakt und die angerührte Speisestärke dazugeben. Die Masse soll glatt und cremig sein. Ich rühre an dieser Stelle nicht mehr kräftig, denn je weniger Luft in die Füllung gelangt, desto ruhiger bleibt die Oberfläche beim Backen.
  4. Nun die abgekühlte Schokoladen-Sahne-Mischung einarbeiten. Nur so lange rühren, bis die Farbe gleichmäßig dunkel ist. Die fertige Creme über den kalten Keksboden gießen. Die Form vorsichtig ein- oder zweimal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen nach oben steigen.
Springform für das Wasserbad vorbereiten
  1. Die Springform von außen mit mehreren Lagen stabiler Alufolie umwickeln. Die Folie soll den Boden und die Seiten vollständig bedecken und möglichst weit nach oben reichen. Schon kleine undichte Stellen können dazu führen, dass Wasser in den Keksboden läuft.
  2. Die umwickelte Springform in einen großen Bräter oder eine tiefe Auflaufform stellen. Erst wenn alles sicher steht, heißes Wasser in den Bräter gießen. Das Wasser sollte ungefähr bis zur halben Höhe der Springform reichen. Am besten wird das Wasser seitlich eingefüllt, damit nichts in den Cheesecake spritzt.
Eggless Chocolate Cheesecake backen
  1. Den Cheesecake im Wasserbad etwa 40 Minuten backen. Die Ränder dürfen leicht aufgebläht wirken, während die Mitte noch deutlich wackelt. Das Wackeln ist kein Zeichen dafür, dass der Kuchen misslungen ist. Die Füllung wird beim Abkühlen fester.
  2. Nach den 40 Minuten den Backofen ausschalten und die Ofentür geschlossen lassen. Den Cheesecake weitere 40 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Dieses langsame Abkühlen schützt die Oberfläche und sorgt dafür, dass die Mitte nicht zu schnell zusammenfällt.
  3. Danach den Bräter vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Die Springform aus dem Wasserbad heben und auf ein Kuchengitter stellen. Nach ungefähr 15 Minuten mit einem dünnen Messer vorsichtig zwischen Cheesecake und Formrand entlangfahren. Dabei nicht versuchen, den Kuchen aus der Form zu lösen. Er soll lediglich nicht am Rand festkleben, während er abkühlt.
Kühlen und fest werden lassen
  1. Den Cheesecake bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen. Sobald er nicht mehr warm ist, die Form mit Folie oder Frischhaltefolie abdecken und mindestens sechs Stunden in den Kühlschrank stellen. Noch besser wird die Konsistenz, wenn der Kuchen über Nacht durchkühlen kann.
  2. Vor dem Servieren ein dünnes Messer oder eine kleine Palette am inneren Rand entlangführen. Danach den Springformrand vorsichtig öffnen und den Cheesecake auf eine Tortenplatte setzen. Der Boden kann dabei unter dem Kuchen bleiben.
Servieren
  1. Den Eggless Chocolate Cheesecake mit Schlagsahne, Schokoladenspänen, Kakaopulver oder frischen Beeren dekorieren. Für besonders saubere Stücke das Messer kurz in heißes Wasser tauchen, abtrocknen und dann schneiden. Nach jedem Schnitt das Messer erneut reinigen.

Notizen

  • Der Cheesecake kann mit 210 g, 260 g oder bis zu 315 g Schokolade zubereitet werden. Die kleinere Menge ergibt einen etwas milderen Schokoladengeschmack, während die größere Menge besonders intensiv und dunkel schmeckt.
  • Statt Oreo-Keksen funktionieren auch andere Schokoladenkekse oder einfache Kakao-Kekse. Bei sehr süßen Keksen passt die herbere Variante mit dunkler Schokolade besonders gut.
  • Alle Zutaten für die Füllung sollten Zimmertemperatur haben. So wird die Creme glatter und der Frischkäse lässt sich leichter mit den übrigen Zutaten verbinden.
  • Im Kühlschrank hält sich der abgedeckte Cheesecake bis zu fünf Tage. Er kann vollständig ausgekühlt und gut verpackt bis zu drei Monate eingefroren werden. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Für eine Schokoladensahne 210 ml kalte Schlagsahne aufschlagen. Sobald sie leicht andickt, 25 g Puderzucker und 15 g Kakaopulver dazugeben. Wer eine stabilere Dekoration möchte, kann zusätzlich etwa 10 g Speisestärke unterrühren.

FAQ (Die häufigsten Fragen)

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Der wichtigste Unterschied zwischen Cheesecake und Käsekuchen liegt in der Hauptzutat der Füllung: Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet, während klassischer deutscher Käsekuchen meist auf Quark basiert. Dadurch unterscheiden sich beide Kuchen deutlich in Geschmack, Konsistenz und Zubereitung. Cheesecake ist meist cremiger, dichter und reichhaltiger, während Käsekuchen lockerer, luftiger und oft etwas frischer schmeckt.

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Viele typische Cheesecake-Zutaten lassen sich problemlos ersetzen, wenn du gerade nicht alles im Haus hast oder ein bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht findest. Frischkäse kann häufig durch Mascarpone, Quark oder Ricotta ersetzt werden, Graham Cracker lassen sich sehr gut durch Butterkekse, Vollkornkekse oder Digestive-Kekse austauschen, und Quark kann je nach Rezept durch Frischkäse, Skyr oder griechischen Joghurt ersetzt werden. Wichtig ist dabei: Jede Alternative verändert den Cheesecake leicht – manchmal in Geschmack und Süße, manchmal aber auch deutlich bei Konsistenz, Kalorien und Backverhalten.

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Ein Cheesecake ist fertig gebacken, wenn die Ränder fest wirken, die Mitte beim leichten Rütteln aber noch leicht wackelt und nicht komplett starr ist. Genau dieses leicht „wabbelige“ Zentrum ist bei vielen Cheesecake-Rezepten sogar gewünscht, denn der Kuchen gart durch die Resthitze beim Abkühlen noch nach und wird erst während der Kühlzeit vollständig fest. Ist der gesamte Cheesecake bereits im Ofen komplett fest, wurde er häufig schon zu lange gebacken und kann später trocken oder rissig werden.

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Ein Cheesecake reißt meist, wenn er zu heiß, zu lange oder zu ungleichmäßig gebacken wurde. Die häufigsten Ursachen sind eine zu hohe Ofentemperatur, Überbacken oder ein zu schnelles Abkühlen nach dem Backen. Dabei trocknet die Oberfläche schneller aus als das Innere des Kuchens und zieht sich unterschiedlich stark zusammen – dadurch entstehen typische Risse auf der Oberfläche.
Aber keine Sorge: Optisch ist das zwar ärgerlich, geschmacklich ist ein gerissener Cheesecake aber meist völlig in Ordnung.

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Ein Cheesecake sollte nach dem Backen zunächst etwa 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Danach sollte er mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht, vollständig durchkühlen, damit er seine endgültige Festigkeit und cremige Konsistenz entwickelt. Direkt nach dem Backen wirkt ein Cheesecake oft noch weich und leicht wackelig – das ist völlig normal. Erst durch das langsame Abkühlen und anschließende Kühlen wird er wirklich schnittfest.

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Cheesecake sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er durch Zutaten wie Frischkäse, Quark, Eier oder Sahne sehr empfindlich ist. Am besten lagerst du ihn gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox, damit er keine Fremdgerüche annimmt und nicht austrocknet. Im Kühlschrank hält sich Cheesecake in der Regel etwa 3 bis 5 Tage frisch, je nach Rezept und verwendeten Zutaten.

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Ja, Cheesecake lässt sich in den meisten Fällen sehr gut einfrieren. Sowohl gebackene als auch viele No-Bake-Cheesecakes können problemlos mehrere Wochen bis Monate tiefgekühlt werden, wenn sie richtig verpackt sind. Wichtig ist vor allem, den Cheesecake vollständig abkühlen zu lassen, ihn luftdicht zu verpacken und später langsam im Kühlschrank wieder aufzutauen. So bleiben Geschmack und Konsistenz meist erstaunlich gut erhalten.

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